Systemgrenzen aufbrechen durch Robotic Process Automation (RPA)!

Haben Sie Schwierigkeiten bei der Integration von alten Bestandssystemen?

Die Lösung ist RPA!

Immer mehr Unternehmen lassen sich von der Digitalisierung mitreißen und investieren in moderne Technologien. Meist gelingt das nicht ganzheitlich für das gesamte Unternehmen, und so bleiben oft veraltete Systeme (sog. Legacy-Systeme) bestehen. Diese Systeme – mehrere Jahre alt und oft immer noch geschäftsrelevant – verfügen über keine Möglichkeit bzw. „Schnittstelle“, um die darin enthaltenen Daten daraus zu extrahieren bzw. zu übertragen.

Da die Lösung dieses Dilemmas fast immer in der äußerst zeitintensiven und monotonen Arbeit eines Menschen besteht, der die Systeme händisch integriert, kommt an diesem Punkt „Robotic Process Automation (RPA)“ ins Spiel.

RPA – Die Zukunft der Prozessautomatisierung schon heute ermöglichen!

Die Zeiten, in denen RPA als sog. „Band-Aid“ – Lösung angesehen wurde, sind nun vorüber. Mit diesem Begriff wurde die Technologie vor einigen Jahren von Kritikern definiert, da oft Schwierigkeiten auftraten, sobald auch nur die kleinste Abweichung der Oberfläche des zugrunde liegenden Systems registriert wurden. Heute können die digitalen Assistenten (RPA-Bots) Informationen lesen und haben sich in der Anpassung an Oberflächenveränderungen deutlich weiter entwickelt.

Im Rahmen der RPA-Prozessautomatisierung wird das Backoffice von monotoner Arbeit befreit, sodass sich Teams auf wertschöpfende Arbeiten konzentrieren können. Die virtuellen Roboter übernehmen im Hintergrund automatisch Geschäftsprozesse wie z. B. Kündigungen, Adress- oder Tarifänderungen, inklusive Versand von Bestätigungs-E-Mails. Bereits große und namhafte Unternehmen vertrauen auf diese Technologie und profitieren von Ressourcen-Einsparungen, verbesserter Servicequalität und gesteigerter Kundenzufriedenheit.

Wenn APIs versagen

Einige Unternehmen greifen heute nach wie vor auf „Application programming interface (API)“ oder menschliche Arbeitskräfte und ihr Know-how zurück, um diesen Prozess der Integration durchzuführen. Beispielsweise haben viele Unternehmen nach wie vor eine alte HR-Software und wollen diese nun Cloud-basiert neu gestalten. Das erfordert spezielle Fachkräfte, die das ganze Programm von Grund auf neu programmieren oder neue spezifische APIs erschaffen, die diese Arbeit dann erleichtern. In beiden Fällen ist dies jedoch äußerst kosten- und zeitintensiv. Darüber hinaus existieren nach wie vor viele „Green-Screen“ – Mainframe Anwendungen, die schlichtweg nicht durch APIs integriert werden können und die Mitarbeiter zudem kaum oder nur mit viel Geduld, Mühe und Kosten umgeschult werden können, um ihre jahrzehntelang ausgeübte Tätigkeit umzustrukturieren. Das Ganze dann auch noch effizient zu halten, grenzt beinahe ans Unmögliche.

Fazit

Da RPA mittlerweile sehr gut entwickelt, deutlich schneller, zeiteffizienter ist und zudem sicherer abläuft, kann man es bei der Integration von Legacy-Systemen somit kaum mehr wegdenken. Abschließend kann man mit Gewissheit behaupten, dass RPA weit von einer künstlichen Intelligenz entfernt ist, aber aktuell ein grundlegendes strategisches Instrument ist, das es Unternehmen ermöglicht, die heutigen Geschäftsanforderungen kostengünstig zu beantworten.

Haben Sie Fragen?

Marcel Altmann

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