Incident Response Management gegen Krankenhauscyberangriffe.

Die vielen Cyberangriffe auf Krankenhäuser in den letzten Jahren zeigen: Es ist nur eine Frage der Zeit, wann ein Angriff auf ein Krankenhaus stattfinden wird. Um für Angriffe bestmöglich gewappnet zu sein, ist eine gut durchdachte IT-Sicherheitsstrategie für Krankenhäuser unabdingbar. Ein wichtiger Baustein hierbei ist das Incident Response Management. 

Warum ist Incident Response Management wichtig für Krankenhäuser? 

Cyberangriffe auf Krankenhäuser haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen und sind häufig auch erfolgreich. Wenn ein Krankenhaus von einem Cyberangriff betroffen ist, hat das einerseits oft erhebliche Auswirkungen auf den Krankenhausalltag. Als Folge müssen beispielsweise nicht selten Ambulanzen geschlossen und geplante Eingriffe abgesagt werden. Andererseits sind in Krankenhausanwendungen viele sensible Daten gespeichert, wie z. B. Gesundheitsdaten von Patienten. Ein frühzeitiges Erkennen von Angriffen kann dabei helfen, rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten, um einen Datendiebstahl zu minimieren oder ganz zu verhindern. Denn, sind diese Daten einmal gestohlen, können die Angreifer mit einer Veröffentlichung der Daten drohen. Damit im Falle eines Angriffs Maßnahmen zur Schadenseindämmung schnell eingeleitet werden können, ist es wichtig, im Vorfeld einen Incident Response Plan aufzustellen. 

Was ist Incident Response Management? 

Incident Response Management ist ein wichtiger Bestandteil einer IT-Sicherheitsstrategie für Krankenhäuser. Es umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, die für eine Vorbereitung auf potenzielle Sicherheitsvorfälle notwendig sind. Ein gut aufgestellter Incident Response Plan hilft somit, mögliche Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und Schäden durch Cyberangriffe zu minimieren. 

Phasen des Incident Response 

Zur Entwicklung eines effektiven Incident Response Plans ist eine Strukturierung des Incident Response Managements in fünf Phasen hilfreich. Die Phasen zeigt die folgende Abbildung: 

Phasen_Incident_Response

Identifikation: Kontinuierliche Überwachung mittels Echtzeitüberwachung und Auswertung von Logs, um Sicherheitsvorfälle frühzeitig zu erkennen. 

Eindämmung: Im Falle eines Angriffs sollten Systeme kurzfristig abgeschaltet werden können, um den Schaden und ein Ausbreiten des Vorfalls zu verringern. Da ein Abschalten der Systeme jedoch zu Funktionsausfällen im Krankenhaus führt, sollte ein Abschalten der Systeme auf jeden Fall gut geplant sein. 

Beseitigung: Die Schadsoftware muss von den betroffenen Systemen entfernt werden. Häufig müssen jedoch alle Systeme komplett neu aufgesetzt werden, um einer potenziell bleibenden Infektion vorzubeugen. Weiterhin ist eine Analyse des Schadensvorfalls sinnvoll. Wichtig ist dabei, herauszufinden, wie der Schadensvorfall entstanden ist, z.B. durch Phishing oder Malware.  

Wiederherstellung: Die Systeme werden neu aufgesetzt und die Daten aus Backups wiederhergestellt. 

Nachbereitung: Das Aufarbeiten eines Angriffs ist der letzte Schritt beim Incident Response. Die Reflektion über den Angriff hilft, in Zukunft besser auf solche Vorfälle vorbereitet zu sein. 

Fazit 

Das Incident Response Management ist ein wichtiger Bestandteil einer IT-Sicherheitsstrategie. Für Krankenhäuser, die nach der NIS2-Richtlinie als Betreiber kritischer Infrastruktur (KRITIS) gelten, ist das Incident Response Management sogar ab Oktober 2024 verpflichtend. Für alle weiteren Krankenhäuser ist es jedoch auch sehr empfehlenswert, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, um Risiken durch Cyberangriffe zu minimieren. 

Sie möchten gerne mehr über das Thema Incident Response Management erfahren? Dann zögern Sie nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen! Wir unterstützen Sie gerne dabei, die Krankenhaus-IT gegen Cyberangriffe zu wappnen und freuen uns auf Ihre Anfrage. 

Weitere Informationen zu unserer IT-Sicherheitsberatung finden Sie hier. 

Digital Health Bereich erkunden

Finden Sie hier eine Übersicht unserer Leistungen , Produkte, Whitepaper und Best Practices zum Thema.  

Best Practices aus der Praxis

Einblicke in echte Projekte

konkrete Handlungsempfehlungen

Ansprechpartner

Buchen Sie einen Termin mit unseren Experten oder schreiben Sie uns eine Nachricht um mehr zu erfahren.
Larissa-Huetter_rund.webp

Dr. Larissa Hütter

Bereichsleitung Digital Health

Ihr Partner für IT-Beratung und Services.

Wir sind für Sie da
Erfolgreiche Projekte mit Rewion als Trusted Advisor
BALLUFF
RAPS
Bayrisches Staatsministerium
Universitätsklinikum Freiburg
Schwarz Gruppe
Fritz
AWO
HSD
LVM
Dürr
TÜV Rheinland
Ritter Sport
coop
IKK Kliniken
MDR
Kärcher
DHBW
EF Eugster Frismag
Deichmann
Ilm-Kreis-Kliniken
BALLUFF
RAPS
Bayrisches Staatsministerium
Universitätsklinikum Freiburg
Schwarz Gruppe
Fritz
AWO
HSD
LVM
Dürr
TÜV Rheinland
Ritter Sport
coop
IKK Kliniken
MDR
Kärcher
DHBW
EF Eugster Frismag
Deichmann
Ilm-Kreis-Kliniken
Die Stuttgarter
SWR
hr
Röchling
stack it
ARD
Robert-Bosch Krankenhaus
Dr. Frontheim
NDR
FEIN
dataport
thyssenkrupp
Bauwerk
Siemens
dm Tech
Frankfurt Airport
Landes Krankenhaus
Bucher
HITACHI
Carthago
Die Stuttgarter
SWR
hr
Röchling
stack it
ARD
Robert-Bosch Krankenhaus
Dr. Frontheim
NDR
FEIN
dataport
thyssenkrupp
Bauwerk
Siemens
dm Tech
Frankfurt Airport
Landes Krankenhaus
Bucher
HITACHI
Carthago

Technischer Support

Willkommen bei unserem exklusiven Support für Bestandskunden. Hier finden Sie alle nötigen Informationen, um schnell und unkompliziert Hilfe bei technischen Anfragen zu erhalten.

Support-Hotline

Für dringende Anfragen erreichen Sie uns telefonisch unter:

Support E-Mail

Senden Sie uns Ihr Anliegen mit allen relevanten Details an:

Fernwartung via TeamViewer

Für eine direkte Unterstützung per Fernwartung, laden Sie bitte unser TeamViewer-Modul herunter:

Bitte beachten Sie: Dieser Kanal ist speziell für technische Anfragen unserer Bestandskunden vorgesehen. Für allgemeine Anfragen, Informationen zu unseren Dienstleistungen oder eine Erstberatung nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie eine E-Mail an info@rewion.com.