Im Kampf gegen den Klimawandel trifft die IT auf die immer selben drei Probleme. Einerseits sind die Ziele so unrealistisch hoch angesetzt, dass sie nie erreichbar wirken. Gängiges Bild ist, dass gestern keinerlei Emissionsdaten erfasst wurden und man morgen klimaneutral sein will. Neben zu hohen Zielen sind auch schwammig formulierte qualitative Ziele nicht wirklich hilfreich. Diese können durch das Fehlen eindeutiger Zahlen weder dokumentiert noch verglichen werden. Somit tappt man im Dunklen, ob das Ziel erreicht wird oder nicht. Schlussendlich kommt noch dazu, dass die größten Emissionsquellen der IT entweder unbekannt sind oder von Veränderungen verschont bleiben.
Die drei Probleme haben eines gemeinsam: Sie können mit Technologie gelöst werden. Der schlaue Einsatz von Technologien stellt die Grundlage für langfristige Nachhaltigkeit in Unternehmen dar und ist somit Dreh- und Angelpunkt im Kampf gegen zu hohe Emissionen. Unternehmenstechnologie alleine verursacht rund 1 Prozent der globalen Treibhausgase. Was wie ein Tropfen auf dem heißen Stein wirkt, entspricht den gesamten Emissionen des Vereinten Königreichs. Der Einfluss ist somit bedeutend, wodurch ein Blick auf die verfügbaren Technologien lohnt.
Hierbei bestehen zwei Arten an Technologien:
Die Emissionen aus Unternehmenstechnologien sind klar verteilt. Der Großteil stammt aus Scope 3-Emissionen – konkret sind das durchschnittlich 80 % der Unternehmensemissionen. Dieser Großteil kommt daher, dass über die Lieferkette von Produkten und Services viele Akteure mitspielen und dadurch einen Teil an Emissionen beitragen, die in den dritten Scope einberechnet werden. Somit existiert enormes Einsparungspotenzial bei den Emissionen, welche über den Lebenszyklus eines Produktes entstehen.
Die geringer ins Gewicht fallenden Scope 2-Emissionen haben zweierlei Quellen. Indirekte Emissionen aus der Verwendung von Energie stammen zu 69 % aus Rechenzentren und zu 31 % aus der Verwendung von Endnutzergeräten.
Die bedeutsameren Scope 3-Emissionen sind weiter verteilt. Angeführt werden diese von den Endnutzergeräten als Quelle mit 32,4 %. Gefolgt von Software (23,7 %), IT-Service (20,2 %), und Telekommunikation (19,3 %). Die restlichen Scope 3-Emissionen fallen auf Rechenzentren (3,2 %) , Cloud (1 %) und interne Service (<0,1 %) zurück.
Reiht man alle Emissionsquellen nebeneinander auf, ergibt sich sofort, wo Emissionen am einfachsten eingespart werden können.
So sind die Emissionen, welche aus dem Lifecycle der Endnutzergeräte hervorgehen, größer als die Summer aller Scope 2-Emissionen. Da bei den Scope 2 und 3-Emissionen der Endnutzergeräte ein Wachstum von 13 % pro Jahr prognostiziert wird, besteht hier der größte Handlungsbedarf.
Maßnahmen können je nach Größe des zeitlichen und monetären Investments und der erzielten positiven Wirkung auf die Emissionen in vier Kategorien eingeteilt werden:
Hierunter fallen alle Maßnahmen, welche insgesamt sogar Geld einsparen und gleichzeitig Emissionen senken. Dadurch ist es im Eigeninteresse, Quick Wins sofort durchzuführen. Es besteht nahezu kein Risiko.
Darunter fällt das Optimieren der Anzahl an Endnutzergeräten und die Verlängerung der Lifecyclen von Endnutzergeräten. Bezogen auf die Emissionen der Endnutzergeräte können so bereits über die Hälfte eingespart werden. Gelingt dies, fällt global gesehen jede sechste Megatonne CO2 aus Unternehmenstechnologien weg. Endnutzergeräte sind somit die größten Emissionsquellen der IT.
Diese Maßnahmen sparen entweder Geld und haben einen akzeptablen Einfluss auf Emissionen oder bringen kleine Investitionskosten mit sich, haben dafür aber einen sehr großen positiven Einfluss.
Darunter fallen einige Maßnahmen:
All die Maßnahmen, deren Kosten-Nutzen-Bilanz akzeptabel, allerdings nicht berauschend ist.
Maßnahmen mit geringen Kosten und geringem positivem Einfluss.
Durch all diese Maßnahmen können fast alle Unternehmen innerhalb eines Jahres 15-20 % ihrer Emissionen sparen. Das sind…
… 74.560.000.000 Kilogramm CO2 oder
… CO2-Durchschnitts-Emissionen von 6,6 Millionen Deutschen.
Um diese Maßnahmen zu dokumentieren, müssen Emissionsdaten korrekt erhoben werden. Hierzu eignet sich zur Abwägung von Investitionen zur Einsparung von Emissionen die Maßeinheit „Kosten pro gesparter Tonne CO2„.
Die genutzten Programme müssen dann in der Lage sein
Bei Fragen oder Anregungen zum Thema Sustainable IT, Green IT oder Digital Sustainability stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Dieser Blog beinhaltet Daten des Artikels „The green IT revolution: A blueprint for CIOs to combat climate change“ von McKinsey Digital. Zahlen wurden gemittelt.
Der Sustainable IT Game Plan gibt Unternehmen eine Orientierungshilfe auf ihrer Reise in Richtung nachhaltiger Nutzung der IT. Diese Inhalte erwarten Sie im Whitepaper:
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