Der Workshop Custom Code Migration von SAP CRM zu SAP S/4HANA Customer Management richtet sich an Entwicklungsteams, Architekturverantwortliche und technische Projektleitungen, die ihre bestehende SAP CRM-Individualentwicklung gezielt auf S/4HANA CM ausrichten möchten. Im Mittelpunkt stehen das Verständnis der technischen Veränderungen (Coding, Datenmodell, entfernte Objekte), der strukturierte Einsatz der SAP-Werkzeuge zur Custom-Code-Analyse sowie die Erarbeitung eines belastbaren Migrationsfahrplans. Ziel ist es, aus einer gewachsenen CRM-Landschaft mit vielen Eigenentwicklungen eine transparente, priorisierte und realistisch planbare Migration in das S/4HANA-Umfeld abzuleiten.
Tag 1: Überblick, Grundlagen und Bestandsaufnahme
Am ersten Tag werden Zielbild, Rahmenbedingungen und Erwartungen geklärt. Anschließend erfolgt eine systematische Aufnahme der bestehenden Custom-Code-Entwicklungen im SAP CRM: Erweiterungen im Vorgangsmanagement, WebUI-Anpassungen, Schnittstellen, BAdIs, Reports, Hintergrundjobs, etc.. Parallel dazu werden die grundlegenden Unterschiede zwischen SAP CRM und S/4HANA CM im Hinblick auf Architektur, Datenmodell und Technologiestack erläutert. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die relevanten SAP-Tools für die Code-Analyse (z. B. ABAP Test Cockpit, Simplification Database, Custom Code Migration Apps), sodass klar wird, wie vorhandenes Coding automatisiert gescannt, bewertet und klassifiziert werden kann. Der Tag endet mit einer ersten Priorisierung der kritischsten Objektgruppen.
Tag 2: Detailanalyse, Muster und technische Leitplanken
Der zweite Tag ist der vertieften Analyse der priorisierten Z- und Y-Objekte gewidmet. Anhand konkreter Beispiele wird durchgespielt, wie sich Änderungen im Datenmodell und in den technischen Objekten (z. B. Geschäftspartner, Vorgänge, Serviceprozesse) auf das bestehende Coding auswirken und welche Anpassungsmuster sich bewährt haben. Gemeinsam werden technische Leitplanken und Coding-Guidelines definiert: Welche Objekte werden 1:1 migriert, wo ist Refactoring erforderlich, welche Funktionalitäten werden in Standardprozesse überführt, und welche Eigenentwicklungen können perspektivisch entfallen. Zusätzlich werden Aufwandskategorien und Risiken besprochen, sodass für die wichtigsten Custom Codes eine erste Einschätzung möglich wird.
Tag 3: Prototyping und Migrationsroadmap
Am dritten Tag werden die Erkenntnisse in konkrete Ergebnisse überführt. In einer prototypischen Umgebung oder anhand vorbereiteter Beispiele werden ausgewählte Custom Codes technisch angepasst, um das Zielbild greifbar zu machen und typische Stolpersteine frühzeitig sichtbar zu machen. Darauf aufbauend entsteht eine Custom-Code-Migrationsroadmap: eine priorisierte Liste relevanter Objekte mit Aufwandsklassen, technischen Hinweisen und empfohlener Vorgehensweise (Refactoring, Redesign, Decommissioning) sowie ein Vorschlag für Projektphasen, Meilensteine und Verantwortlichkeiten . Optional kann im Nachgang eine schriftliche Dokumentation mit Zusammenfassung der Analyseergebnisse, Entscheidungsleitlinien und Projektvorschlag erstellt werden.
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