­čÜĘ Neue Phishing-Masche in Sicht ÔÇô Device Code Phishing! ­čÜĘ

Phishing-Angriffe entwickeln sich st├Ąndig weiter, und eine besonders perfide Methode nimmt zu: Device Code Phishing. Was steckt dahinter?

­čöŹ Das Grundprinzip: Angreifer nutzen die Authentifizierungsprozesse von Diensten aus, die auf dem “Device Code”-Flow basieren (z.B. OAuth 2.0). Hierbei wird ein ahnungsloser Benutzer dazu gebracht, einen Code auf einer legitimen Seite einzugeben, der eigentlich von einem b├Âsartigen Akteur generiert wurde.

­čĹż Wie l├Ąuft der Angriff ab?
  1. Der Angreifer initiiert einen Authentifizierungsprozess und erh├Ąlt einen Device Code.
  2. Das Opfer erh├Ąlt eine scheinbar legitime Nachricht, die zur Eingabe des Codes auffordert.
  3. Nach der Eingabe hat der Angreifer Zugriff auf die Konten und Daten des Opfers.

­čôś Ein praktisches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine E-Mail von Ihrem “IT-Support”, die behauptet, es g├Ąbe ein Sicherheitsproblem mit Ihrem Firmenkonto. Die E-Mail fordert Sie auf, einen bereitgestellten Device Code auf einer bekannten, legitimen Website (z.B. Microsoft, Google) einzugeben, um Ihr Konto zu verifizieren. Sobald Sie dies tun, hat der Angreifer vollen Zugriff auf Ihr Konto.

­čöŹ Wie erkennen Sie, dass die E-Mail nicht vom echten IT-Support stammt?
  1. Absenderadresse pr├╝fen: Schauen Sie genau hin ÔÇô Phishing-E-Mails verwenden oft Adressen, die den offiziellen sehr ├Ąhnlich sind, aber kleine Unterschiede aufweisen.
  2. Ungew├Âhnliche Sprache: Achten Sie auf Grammatik- oder Rechtschreibfehler und ungew├Âhnliche Ausdrucksweisen, die nicht zu offiziellen Mails Ihres Unternehmens passen.
  3. Dringlichkeit und Druck: Phishing-E-Mails dr├Ąngen oft auf sofortige Aktionen und nutzen Angst oder Dringlichkeit, um Sie zum Handeln zu bewegen.
  4. Ungew├Âhnliche Anfragen: Ein echter IT-Support w├╝rde selten, wenn ├╝berhaupt, einen Device Code per E-Mail anfordern. Im Zweifelsfall immer direkt beim IT-Support nachfragen.
  5. Links und URLs ├╝berpr├╝fen: Fahren Sie mit der Maus ├╝ber Links, ohne sie zu klicken. Oft k├Ânnen Sie dabei erkennen, dass die URL nicht zur offiziellen Website geh├Ârt.

­čĽÁ´ŞĆ Man-in-the-Middle-Angriffe (MitM): Seien Sie auch wachsam gegen├╝ber Man-in-the-Middle-Angriffen, bei denen Angreifer die Kommunikation zwischen Ihnen und der Webseite abfangen und manipulieren. Solche Angriffe k├Ânnen sogar die vermeintlich sicheren Authentifizierungsprozesse kompromittieren.

­čöô Wie kann MFA umgangen werden?
  1. Phishing von MFA-Codes: Angreifer k├Ânnen Benutzer dazu bringen, ihre MFA-Codes preiszugeben, indem sie sich als vertrauensw├╝rdige Quelle ausgeben.
  2. SIM-Swapping: Durch das ├ťbernehmen der Telefonnummer eines Opfers k├Ânnen Angreifer MFA-Codes abfangen, die per SMS gesendet werden.
  3. Man-in-the-Middle: Angreifer k├Ânnen den Authentifizierungsprozess abfangen und in Echtzeit weiterleiten, sodass MFA-Codes an den Angreifer und nicht an den Dienst gesendet werden.
  4. Social Engineering: Angreifer k├Ânnen Benutzer dazu verleiten, MFA-Codes direkt preiszugeben, indem sie ├╝berzeugende Geschichten oder Druck anwenden.
­čöÉ Wie k├Ânnen wir uns sch├╝tzen?
  1. Benutzeraufkl├Ąrung: Sensibilisieren Sie Ihr Team f├╝r solche Angriffe.
  2. Multifaktor-Authentifizierung (MFA): Nutzen Sie MFA, um zus├Ątzliche Sicherheit zu gew├Ąhrleisten, aber bedenken Sie, dass MFA keine absolute Garantie bietet.
  3. Anfragen pr├╝fen: Seien Sie misstrauisch bei ungew├Âhnlichen Eingabeaufforderungen.
  4. Monitoring und Erkennung: Implementieren Sie Systeme, die verd├Ąchtige Aktivit├Ąten melden.
  5. Sicherheitsprotokolle aktualisieren: Halten Sie Ihre Sicherheitsprotokolle und Software stets auf dem neuesten Stand, um Schwachstellen zu minimieren.

­čöŚ Mehr ├╝ber diesen neuen Phishing-Trend erfahren? Kontaktieren Sie uns unverbindlich. Zusammen k├Ânnen wir uns besser sch├╝tzen!

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Dominique Schaerer

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