Zentral & Sicher: Mobile Device Management.

Ihr Weg zur sicheren und flexiblen Geräteverwaltung mit Rewion.

Sichere und effiziente Verwaltung mobiler Endgeräte mit Mobile Device Management

Smartphones, Tablets und Laptops kommen in nahezu jedem Unternehmen zum Einsatz. Wie steht es aber um ihre Verwaltung? Haben Sie die Kontrolle über alle mobilen Endgeräte? Mit Mobile Device Management (MDM) von Rewion behalten Sie den Überblick über alle mobilen Endgeräte in Ihrem Unternehmen. Wir sorgen für eine sichere, zentralisierte Verwaltung und gewährleisten den Schutz sensibler Unternehmensdaten – unabhängig davon, wo Ihre Mitarbeiter arbeiten.

 

Ihr Vorteil? Professionelles Mobile Device Management hilft Ihnen dabei, Sicherheitsrisiken zu minimieren, Compliance Anforderungen einzuhalten und den Verwaltungsaufwand für Ihre IT zu reduzieren. Ihre Mitarbeiter können mit firmeneigenen oder persönlichen Geräten arbeiten – ortsunabhängig und dennoch sicher.

Erfolgreiche Projekte mit Rewion als Trusted Advisor

Professionelles Mobile Device Management: Beratung & Umsetzung aus einer Hand

Sichere Geräteverwaltung für mobile Arbeitsmodelle

Ein strukturiertes Mobile Device Management sorgt für Sicherheit und Effizienz in der Verwaltung mobiler Endgeräte.
Von der Entlastung Ihrer IT-Abteilung bis hin zum Ermöglichen flexibler Arbeitsmodelle ergeben sich für Sie zahlreiche Vorteile. 

Schutzmaßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und Remote-Sperrung schaffen maximale Sicherheit für Unternehmensdaten.

Optimierte Prozesse für Einrichtung und Updates helfen dabei, die IT-Kosten und den Aufwand für Support nachhaltig zu reduzieren.

Die einheitliche Einrichtung und zentrale Updates sorgen dafür, dass der administrative Aufwand für die eigene IT deutlich sinkt.

Durch zentral definierte Richtlinien zu Sicherheit und Compliance halten Sie ohne großen Aufwand unternehmensinterne Vorgaben ein.

Mitarbeiter können ihre eigenen mobilen Geräte für die Arbeit nach dem BYOD-Modell nutzen – sicher und mit klarer Datentrennung.

Sie schaffen Sicherheit und Flexibilität für mobiles Arbeiten, indem Ihre Mitarbeiter ihre eigenen Endgeräte sicher und ortsunabhängig nutzen können.

MDM-Beratung mit unseren Experten

Haben Sie Fragen zu unseren IT-Services? Oder möchten Sie herausfinden, wie Sie das Bestmögliche aus Ihrer IT-Infrastruktur herausholen? Vereinbaren Sie Ihre kostenlose Erstberatung direkt online.

Mobile Device Management: Beratung & Dienstleistungen​ in Überblick

Arbeiten Sie flexibel und sicher mit mobilen Endgeräten.

Zentrale Verwaltung aller mobilen Endgeräte

Wir kümmern uns um die Steuerung, Konfiguration und Verwaltung aller mobilen Endgeräte – ob firmeneigene Smartphones, Tablets und Laptops oder Bring-Your-Own-Device-Geräte.

Sicherheitsrichtlinien und Zugriffskontrollen

Wir setzen Sicherheitsrichtlinien, Verschlüsselung und Zugriffsbeschränkungen technisch um. So stellen wir sicher, dass Unternehmens- und private Daten sicher getrennt sind.

App- und Softwaremanagement

Neue Apps und Software spielen wir remote auf allen nötigen Geräten auf. Auch die regelmäßige Aktualisierung und die Verwaltung aller Unternehmensanwendungen liegt in unserer Verantwortung.

Schutz bei Verlust und Diebstahl

Das Gerät eines Mitarbeiters wurde auf Dienstreise gestohlen? Durch die Möglichkeit zur Remote-Sperrung, zur Datenlöschung und Standortverfolgung schützen wir sensible Informationen vor unbefugtem Zugriff.

Aufbau mobiler Arbeitsmodelle

Flexible Arbeitsmodelle wie Remote Work oder die Arbeit aus dem Homeoffice werden in Unternehmen in ganz Deutschland immer beliebter. Wir ermöglichen die sichere Nutzung privater Geräte für den Job nach dem Bring-Your-Own-Device-Modell.

Automatisierte Einrichtung neuer Geräte

Steigt ein neuer Mitarbeiter in Ihr Unternehmen ein, kann die Einrichtung seiner Geräte durch MDM automatisiert erfolgen. Wir erarbeiten globale Richtlinien für die Konfiguration und schalten die relevanten Funktionen frei.

Kontakt & Service Hubs

Im gesamten DACH-Raum für Sie erreichbar.

+49 7144 160 9800

support-services@rewion.com

Fragen & Antworten rund um Mobile Device Management bei Rewion

Mobile Device Management bezeichnet die zentrale Verwaltung, Absicherung und Überwachung aller mobilen Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Laptops in Ihrem Unternehmen. Durch MDM-Lösungen können Sie Geräte remote konfigurieren, Sicherheitsrichtlinien durchsetzen, Anwendungen verteilen und bei Verlust oder Diebstahl Daten schützen oder Geräte sperren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um firmeneigene Geräte oder private Geräte im Rahmen von BYOD-Konzepten handelt. MDM schafft die Balance zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, indem es Unternehmensdaten schützt, ohne die Privatsphäre der Mitarbeiter zu verletzen. Durch zentrale Verwaltung reduzieren Sie den administrativen Aufwand erheblich und stellen sicher, dass alle Geräte den Sicherheitsstandards Ihres Unternehmens entsprechen.

In der Umsetzung ermöglicht MDM die zentrale Verwaltung aller mobilen Endgeräte über eine einheitliche Plattform, unabhängig von Betriebssystem oder Hersteller. Die IT-Abteilung oder der externe Dienstleister kann Geräte remote einrichten, Sicherheitsrichtlinien wie Passwortanforderungen und Verschlüsselung durchsetzen und geschäftliche Anwendungen automatisch verteilen oder aktualisieren. Dabei werden Unternehmens- und private Daten getrennt, sodass bei BYOD-Nutzung die Privatsphäre der Mitarbeiter gewahrt bleibt. Durch kontinuierliches Monitoring erkennen Sie nicht konforme Geräte, können bei Verlust sensible Daten löschen und sicherstellen, dass alle Endgeräte aktuell gepatcht sind. MDM reduziert den Verwaltungsaufwand, erhöht die Sicherheit und ermöglicht flexibles Arbeiten, während Compliance-Anforderungen erfüllt werden.

Mobile Device Management bietet erhebliche Sicherheitsvorteile, indem es Unternehmensdaten auf mobilen Geräten schützt, den Zugriff kontrolliert und bei Verlust oder Diebstahl die Möglichkeit bietet, sensible Informationen remote zu löschen. Durch zentrale Verwaltung reduzieren Sie den administrativen Aufwand erheblich, da Konfigurationen, Updates und Anwendungsverteilungen automatisiert ablaufen. Darüber hinaus ermöglicht MDM flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice mit der Nutzung von BYOD-Strukturen, ohne dabei Sicherheitsrisiken einzugehen, da Unternehmens- und Privatdaten klar getrennt werden. Sie profitieren von erhöhter Produktivität durch schnelle Bereitstellung neuer Geräte, von Compliance-Sicherheit durch durchgesetzte Richtlinien und von Kostenkontrolle durch besseren Überblick über Ihre Geräteflotte. MDM schafft damit die Grundlage für sichere, effiziente und moderne mobile Arbeitsumgebungen.

Rewion bietet Ihnen umfassende Mobile Device Management Lösungen, die alle Aspekte der Verwaltung mobiler Endgeräte abdecken. Wir implementieren moderne MDM-Plattformen, die Smartphones, Tablets und Laptops unabhängig vom Betriebssystem zentral verwalten und richten Sicherheitsrichtlinien ein, die Ihre Unternehmensdaten schützen. Dabei unterstützen wir BYOD-Konzepte mit klarer Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten, automatisieren die Verteilung von Anwendungen und Updates und ermöglichen Remote-Management für schnelle Problemlösungen. Darüber hinaus bieten wir kontinuierliches Monitoring, regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen und Compliance-Management, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Unser Service Desk unterstützt Ihre Mitarbeiter bei Fragen und Problemen, während wir Ihre mobile Infrastruktur proaktiv optimieren und sicherstellen, dass Ihre Geräte sicher und effizient betrieben werden.

Rewion kombiniert technische Expertise mit praktischer Erfahrung und partnerschaftlicher Betreuung, um Ihre mobilen Endgeräte optimal zu verwalten. Wir bieten herstellerunabhängige Beratung und wählen die MDM-Lösung aus, die am besten zu Ihren Anforderungen passt, ohne an bestimmte Plattformen gebunden zu sein. Dabei implementieren wir die technische Lösung und entwickeln zusätzlich passende Richtlinien und Prozesse, die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in Einklang bringen. Unser Service Desk steht Ihren Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung und durch proaktives Monitoring stellen wir sicher, dass Ihre Geräte stets sicher und aktuell sind. Mit transparenten Servicemodellen, regelmäßigen Berichten und kontinuierlicher Optimierung sorgen wir dafür, dass Ihr Mobile Device Management effizient funktioniert und Ihr Unternehmen von sicheren, flexiblen Arbeitsmodellen profitiert.

Produkte zum Thema IT Services

Unsere gehostete UniFi Controller Umgebung bietet KMU eine vollständig gemanagte Plattform zur Verwaltung von Access Points, Switches, Gateways und mehr.
Mit Rewion Remote Management bieten wir kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine vollständig verwaltete RMM-Lösung für die zentrale Überwachung, Verwaltung und Absicherung ihrer IT-Systeme.
Wir bieten mittelständischen Unternehmen eine gehostete Nextcloud-Lösung Inhouse oder im firmeneigenen Rechenzentrum.
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Referenzen - IT-Services & Mobile Device Management

IT-as-a-Service in der Fitness-Industrie: Wir kümmern uns seit mehreren Jahren um die Einrichtung, den Betrieb und die Entwicklung der IT-Infrastruktur einer Fitnessstudio-Kette mit einer zentralen Verwaltung und einer Vielzahl von angebundenen Standorten.​

IT-Betreuung eines mittelständigen Unternehmens im Immobilien-Bereich und Entwicklung einer zukunftsorientierten Ausrichtung inkl. Hardening des aktuellen On-Premise Datacenters, der M365 Infastruktur und der angebundenen Branchensoftware​.

Flexible und Agile Betreuung und Entwicklung der IT eines Schweizer Startup-Unternehmens. Vereinfachung und Optimierung der M365-Prozesse und Erhöhung der Sicherheit durch kundenorientierte Tenant-Härtung​.

Analyse der Bestandsumgebung, Identifikation von Risiken und möglichen Problemen, Anpassung und Beratung für eine zukunftsorientierte Auslegung der IT.

Umfassende Analyse und tiefgehende Evaluierung der Konfiguration sowie sicherheitsrelevanter Parameter eines Tenants im Vorfeld seiner finalen Inbetriebnahme als produktives System, mit besonderem Fokus auf die Synergie von Security und Usability. Dabei erfolgte eine integrative Betrachtung und Berücksichtigung präexistenter Konfigurationsstrukturen aus dem zu migrierenden System, um eine konsistente und optimierte Überführung zu gewährleisten. Der Prüfprozess umfasste die detaillierte Dokumentation, die analytische Klassifizierung sowie die strategische Einordnung essenzieller Sicherheitseinstellungen, insbesondere im Bereich Privileged Identity Management (PIM) und Conditional Access, mit dem Ziel, eine belastbare und zukunftsorientierte Sicherheitsarchitektur zu etablieren.

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Mobile Geräte sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig wachsen allerdings die Anforderungen an Sicherheit, Compliance und den Schutz persönlicher Daten. Deshalb treffen Mobile Device Management (MDM) und Datenschutz aufeinander. Unternehmen müssen geschäftliche Informationen zuverlässig absichern, dürfen dabei aber nicht in die Privatsphäre ihrer Mitarbeitenden eingreifen. Besonders bei BYOD und hybriden Arbeitsmodellen entstehen so schnell Unsicherheiten und Vorbehalte. Ein durchdachtes Mobile Device Management hilft dabei, diese Herausforderungen zu meistern, indem Datenschutz von Anfang an berücksichtigt wird. Wir zeigen in diesem Artikel, wo die größten Bedenken liegen und wie Unternehmen geschäftliche und private Daten sinnvoll trennen.

Welche Bedenken gibt es rund um MDM und den Datenschutz?

MDM und Datenschutz werden häufig als Gegensätze wahrgenommen. Auf der einen Seite steht die berechtigte Notwendigkeit, sensible Unternehmensdaten zu schützen. Auf der anderen Seite stehen wiederum Mitarbeitende, die Sorge haben, durch MDM-Lösungen überwacht oder in ihrer Privatsphäre eingeschränkt zu werden. Diese Sorge ist einer der Hauptgründe, aus denen MDM-Projekte intern immer wieder auf Widerstand stoßen.

 

Datenschutzbedenken im Team entstehen vor allem dann, wenn nicht klar ist, welche Daten tatsächlich erfasst werden und wo genau die Grenzen der Verwaltung liegen. Besonders kritisch sehen viele Mitarbeitende:

  • die mögliche Einsicht in private E-Mails, Fotos oder Nachrichten
  • die Ortung von Geräten außerhalb der Arbeitszeit
  • pauschale Fernlöschungen, bei denen auch private Inhalte verloren gehen
  • unklare Zuständigkeiten und fehlende Transparenz

 

Die DSGVO als wichtiger rechtlicher Rahmen

Die DSGVO gibt hier eine klare Richtung vor. Unternehmen dürfen Daten nur nutzen und verarbeiten, solange sie einem konkreten Zweck dienen, die Nutzung verhältnismäßig ist und transparent kommuniziert wird. Für MDM bedeutet das: versteckten Funktionen, unnötige Datenerhebung und pauschale Eingriffe in private Bereiche sind durch die DSGVO untersagt. Unternehmen haben selbst die Verantwortung, nachzuweisen, dass MDM und Datenschutz sowohl technisch als auch organisatorisch miteinander vereinbar sind. Maßnahmen können dafür verschiedene zum Einsatz kommen.

 

Grafik MDM und Datenschutz

Organisatorische Maßnahmen für Datenschutz im MDM: Vertrauen durch klare Regeln

Um Mobile Device Management und Datenschutz sinnvoll umzusetzen, braucht es mehr als die richtige technische Lösung. Klare organisatorische Rahmenbedingungen sind mindestens genauso wichtig, da sie die Grundlage dafür bilden, dass MDM-Lösungen akzeptiert und korrekt eingesetzt werden. Dabei braucht es vor allem verbindliche Richtlinien für die Nutzung, die verschiedene Aspekte regeln:

 

  • ob und in welchem Umfang private Nutzung der Geräte erlaubt ist
  • welche Daten durch das Unternehmen verwaltet werden
  • welche Maßnahmen bei Verlust oder Diebstahl gelten
  • welche Rechte und Pflichten beide Seiten haben

 

Wichtig ist, dass diese Regeln klar an alle Mitarbeitenden kommuniziert werden. So ist für alle Seiten von Beginn an klar, was MDM darf und was ausdrücklich untersagt ist, sodass die Vorbehalte deutlich geringer ausfallen.

 

Transparenz ist wichtig für Vertrauen
Der Einsatz einer MDM-Lösung im Unternehmen steht und fällt mit der Offenheit des Unternehmens. Sie müssen nachvollziehbar erklären, welche Funktionen zum Einsatz kommen und was definitiv nicht passiert. Aussagen wie „Wir sehen keine privaten Inhalte“ oder „Standortdaten werden nicht dauerhaft gespeichert“ sorgen für Sicherheit im Team.

 

Einbindung relevanter Stellen
Außerdem sinnvoll ist es, Datenschutzbeauftragte frühzeitig einzubinden, um Risiken zu bewerten und Maßnahmen transparent zu dokumentieren. In mitbestimmungspflichtigen Umfeldern ist auch die Einbindung des Betriebsrats nötig. Um nach der Einführung Unsicherheiten abzubauen, eignen sich Schulungen und kurze Leitfäden, an denen Mitarbeitende sich orientieren können.

Technische Umsetzung von MDM mit sauberer Datentrennung

Neben organisatorischen Aspekten geht es außerdem um die technische Umsetzung der klaren Trennung geschäftlicher und privater Daten. Dafür bieten MDM-Lösungen verschiedene Wege in der Umsetzung.

 

  • Geschützte Bereiche: Ein grundlegendes Prinzip ist die logische Trennung von Daten. Geschäftliche Apps und Informationen werden in einem geschützten Bereich verwaltet, sodass private Inhalte unberührt bleiben. So kann die IT Unternehmensdaten absichern, ohne das gesamte Gerät zu kontrollieren, beispielsweise können private Apps so nicht auf die geschäftlichen Daten zugreifen, berufliche Apps aber auch nicht auf die privaten Daten.

 

  • Selektive Maßnahmen: Statt ein Gerät komplett zurückzusetzen, können bei Bedarf gezielt nur geschäftliche Daten entfernt werden. Das ist besonders relevant bei Gerätewechseln oder nach Ausstieg von Mitarbeitenden aus dem Unternehmen. Private Inhalte bleiben erhalten, geschäftliche Daten können restlos gelöscht werden.

 

  • Restriktive Einsicht: Datenschutzfreundliche MDM-Konzepte setzen auf Einschränkung der Einsichtsmöglichkeiten. Administratoren verwalten Einstellungen und Anwendungen, erhalten aber keinen Zugriff auf persönliche Inhalte. Zugriffe werden dokumentiert und auf das notwendige Minimum begrenzt.

Diese Form der Trennung reduziert datenschutzrechtliche Risiken und vereinfacht zeitgleich den Betrieb. Klare Trennung und Regelungen sorgen für Transparenz und Sicherheit für Admins und Mitarbeitende und machen Mobile Device Management so zu einem stabilen Fundament für mobiles Arbeiten.

Fazit: Vertrauen und Transparenz als Grundlage mit datenschutzkonformem MDM

Mobile Device Management und Datenschutz schließen sich keinesfalls aus. Vielmehr ergänzen die beiden Themen sich und sorgen für Transparenz und Sicherheit für Mitarbeitende und Unternehmen. Wer Datenschutz frühzeitig berücksichtigt, schafft Rechtssicherheit, Akzeptanz und nachhaltige Strukturen. Wichtig dabei ist vor allem die Kombination aus klaren Regeln, transparenter Kommunikation und einer technischen Umsetzung, die private Daten respektiert und geschäftliche schützt. Unternehmen profitieren von besser geschützten Informationen, während Mitarbeitende die Kontrolle über ihre persönlichen Inhalte behalten. So kann MDM als sinnvolles Werkzeug für einen sicheren und modernen Arbeitsalltag in das Unternehmen integriert werden, das Vertrauen schafft und langfristig tragfähig bleibt.

Die Cloud-Transformation verspricht Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz. Bei der Migration ihrer IT-Infrastruktur in die Cloud zögern trotzdem nach wie vor viele Unternehmen. Sie haben Sicherheitsbedenken, befürchten Kontrollverluste und haben Angst vor unkalkulierbaren Kosten. Hier stellt sich allerdings die Frage: Sind diese Einwände noch berechtigt oder gibt es inzwischen für alle Cloud-Herausforderungen Lösungen? Wir thematisieren heute die häufigsten Bedenken rund um die Cloud und zeigen, wie vermeintliche Nachteile in der Cloud überwunden oder sogar in Vorteile umgewandelt werden können.

Gibt es Nachteile in der Cloud? 4 Einwände im Überblick

Ob in der Führungsebene oder in einzelnen Teams: Skepsis gegenüber der Cloud gibt es immer wieder. Die Einwände sind dabei in der Regel begründet und basieren auf realen Problemen und Herausforderungen. Besonders häufig nennen Unternehmen hier Sicherheitsrisiken, unübersichtliche Kosten, den Verlust direkter Kontrolle über die IT-Infrastruktur und die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern. Wir erklären, was es mit diesen Nachteilen in der Cloud auf sich hat und wie Unternehmen sie adressieren können.

 

Grafik Nachteile in der Cloud

Sicherheit: Ist meine Datensicherheit in der Cloud gewährleistet?

Die Sorge um Datensicherheit und Datenschutz steht oft an erster Stelle. Unternehmen haben Angst vor Cyberangriffen, Datenlecks oder unautorisiertem Zugriff auf sensible Daten. Professionelle Cloud-Anbieter investieren jedoch erheblich mehr in Sicherheitsmaßnahmen als es den meisten Unternehmen überhaupt intern möglich wäre. Moderne Cloud-Plattformen gehen Sicherheitsrisiken durch Verschlüsselung, Multi-Faktor-Authentifizierung, kontinuierliche Sicherheitsupdates und Compliance-Zertifizierungen nach internationalen Standards an.

 

Tipps für diese Herausforderung:

  • Wählen Sie Cloud-Anbieter mit nachweislichen Sicherheitszertifizierungen (ISO 27001, SOC 2).
  • Implementieren Sie zusätzliche Sicherheitsebenen wie Verschlüsselung auf Anwendungsebene und Zero-Trust-Architekturen.
  • Definieren Sie klare Zugriffsrechte und schulen Sie Mitarbeiter regelmäßig in Sicherheitsfragen.

Kosten: Werden Cloud-Kosten nicht schnell unübersichtlich?

Die Kostenstruktur von Cloud-Infrastrukturen bereitet Unternehmen ebenfalls Sorgen. Traditionelle IT-Investitionen scheinen kalkulierbar und simpel, Cloud-Abrechnungen hingegen scheinen unübersichtlich und können durch nutzungsabhängige Abrechnungsmodelle zur Kostenfalle werden. Wichtig ist an dieser Stelle vor allem ein durchdachtes Finanzmanagement von Beginn an. Denn ohne Überwachung und Optimierung können Ausgaben tatsächlich schnell und unkontrolliert ansteigen.

 

Tipps für diese Herausforderung:

  • Nutzen Sie das FinOps-Framework und Cloud-Cost-Management-Tools zur kontinuierlichen Überwachung.
  • Führen Sie regelmäßige Kostenanalysen durch und optimieren Sie den Einsatz von Ressourcen.
  • Setzen Sie auf Reserved Instances oder Savings Plans für planbare Workloads, um Kosten zu senken.

Kontrolle: Verliere ich die Kontrolle über meine IT-Infrastruktur?

Beim Umstieg auf eine Cloud-Infrastruktur steht die IT-Infrastruktur nicht mehr im eigenen Rechenzentrum. Das sorgt für einen gefühlten Kontrollverlust und die Sorge, die Kontrolle über kritische Systeme abzugeben. Cloud-Plattformen stellen ihren Kunden jedoch umfassende Management-Tools, detaillierte Monitoring-Dashboards und APIs zur Automatisierung zur Verfügung, die schlussendlich sogar oft mehr Transparenz und Kontrolle schaffen als klassischen On-Premises-Lösungen.

 

Tipps für diese Herausforderung:

  • Etablieren Sie Cloud-Governance-Frameworks mit klaren Richtlinien.
  • Setzen Sie auf Hybrid-Cloud-Modelle mit Public und Private Clouds oder On-Premises-Infrastruktur, um kritische Workloads zunächst intern zu belassen.
  • Implementieren Sie umfassendes Monitoring und Logging für vollständige Transparenz.

Abhängigkeit von Anbietern: Bin ich an einen Anbieter gebunden?

Die Sorge vor einem Vendor Lock-In ist durchaus begründet. Sind Unternehmen zu stark an einen einzelnen Cloud-Anbieter gebunden, erschwert das den potenziellen Wechsel zu anderen Anbietern und kann dadurch für hohe Kosten sorgen. Souveräne Cloud-Lösungen, die die Unabhängigkeit in verschiedenen Bereichen stärken, sind deshalb heute immer gefragter.

 

Tipps für diese Herausforderung:

  • Setzen Sie auf offene Standards und plattformübergreifende Technologien.
  • Entwickeln Sie eine Multi-Cloud-Strategie, um Workloads auf mehrere Anbieter zu verteilen.
  • Beziehen Sie souveräne Cloud-Anbieter in Ihre Recherchen mit ein.
  • Planen Sie Exit-Strategien bereits bei der Migration mit ein.

Herausforderungen in der Cloud-Transformation & Tipps, sie zu meistern

Neben konkreten Einwänden stehen viele Unternehmen vor und während der Cloud-Transformation immer wieder vor Herausforderungen, sowohl technisch als auch organisatorisch. Strategische Planung und strukturiertes Vorgehen während der Transformation sind daher umso wichtiger, um die Vorteile der Cloud zu nutzen. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Technische Herausforderungen

Die technische Migration in die Cloud ist komplex und erfordert deshalb eine umfassende Planung. Legacy-Systeme müssen möglicherweise refaktoriert werden, Datenmigrationen erfordern sorgfältige Vorbereitung und bei der Integration mit bestehenden Systemen spielt die Kompatibilität eine wichtige Rolle. IT-Teams setzen sich mit Themen rund um Netzwerklatenz, Bandbreitenbeschränkungen und die Anpassung an cloud-native Architekturen auseinander und haben die Aufgabe, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen in der neuen Umgebung zu gewährleisten. Benötigt wird dafür spezialisiertes Know-how, das viele Unternehmen in einem Cloud-Dienstleister suchen.

 

Tipps für technische Herausforderungen rund um die Cloud:

  • Führen Sie eine gründliche Assessment-Phase durch, um Abhängigkeiten und Migrationskomplexität zu verstehen.
  • Starten Sie mit weniger kritischen Workloads als Pilotprojekte, um Erfahrungen zu sammeln.
  • Investieren Sie in automatisierte Testing- und Deployment-Pipelines für sichere Migrationen.
  • Bilden Sie interne Cloud-Experten aus oder holen Sie externe Spezialisten ins Boot.

Organisatorische Herausforderungen

Dass die Cloud-Transformation nicht einfach ein einmaliges, technisches Projekt ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Für eine erfolgreiche Cloud-Transformation benötigt es einen kulturellen Wandel, indem Mitarbeitende neue Arbeitsweisen erlernen und agiler sowie abteilungsübergreifender zusammenarbeiten. Um möglichen Widerständen frühzeitig zu begegnen, sind Change Management, klare Kommunikation und die Einbindung aller relevanten Mitarbeitenden entscheidend. Außerdem braucht es neue Verantwortlichkeiten für die Cloud-Umgebung und Transformation, sodass Prozesse und Best Practices entwickelt werden können.

 

Tipps für organisatorische Herausforderungen rund um die Cloud:

  • Entwickeln Sie eine klare Cloud-Strategie mit messbaren Zielen und kommunizieren Sie sie transparent.
  • Binden Sie Mitarbeitende frühzeitig ein und bieten Sie umfassende Schulungen und Zertifizierungen an.
  • Etablieren Sie ein Cloud Competence Center, das Best Practices entwickelt und Teams unterstützt.
  • Feiern Sie frühe Erfolge, um die Zustimmung zu stärken und Skeptiker zu überzeugen.

Fazit: Nachteile in der Cloud bedenken und Vorteile nutzen

Bei den Nachteilen in der Cloud – ob Kontrollverlust, Vendor Lock-In, Sicherheit oder Kosten – handelt es sich letztendlich um Herausforderungen, denen Unternehmen sich während der Cloud-Transformation stellen müssen. Für die verschiedensten Einwände gibt es Lösungen in modernen Cloud-Ansätzen, die allerdings auch umgesetzt und gelebt werden müssen. Wichtig ist dabei vor allem eine durchdachte Planung, die sowohl technische als auch organisatorische Punkte berücksichtigt, ebenso wie eine klare Bewertung, in welchen Bereichen der Einsatz der Cloud sinnvoll ist und wo möglicherweise hybride Lösungen der richtige Weg sind, um sich nicht vollständig von gewohnten On-Premises-Umgebungen abzuwenden.

 

Rewion begleitet Ihr Unternehmen auf dem Weg in die Cloud. Mit umfassender Expertise in der Cloud-Transformation unterstützen wir Sie von der Strategieentwicklung über die Migration bis zum laufenden Betrieb und sorgen so dafür, dass Sie die Vorteile der Cloud optimal für sich nutzen können.

Mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones und Tablets sind aus dem Unternehmensalltag längst nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen flexibles Arbeiten, müssen aber auch durchdacht eingesetzt werden. Mobile Device Management macht die zentrale Verwaltung und Absicherung der Geräte möglich. Wie lässt sich eine solche MDM-Lösung aber einführen, ohne dabei den laufenden Alltag zu stören? Schließlich können die Geräte nicht einfach für mehrere Tage oder Wochen außer Betrieb genommen werden. Wir geben einen Überblick über mögliche Wege für die Mobile Device Management Integration in Unternehmen und geben Tipps für die Praxis.

Die Herausforderung: MDM-Integration umsetzen, ohne Abläufe zu stören

Die Einführung eines Mobile Device Management Systems ist für viele Unternehmen ein Balanceakt: Einerseits müssen mobile Endgeräte zentral erfasst, verwaltet und abgesichert werden, andererseits darf der laufende Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigt werden. Es entstehen also verschiedene Herausforderungen:

 

  • Sicherheitsanforderungen und Compliance erfüllen, ohne die Produktivität der Mitarbeitenden einzuschränken
  • Technische Komplexität in der MDM-Lösung
  • Verschiedene Geräte mit verschiedenen Integrationen in die MDM-Lösung
  • Vorbehalte der Mitarbeitenden gegenüber verwalteten Geräten

 

Unternehmen haben also die Aufgabe, zuerst umfassend zu planen, schrittweise vorzugehen und vor allem transparent zu kommunizieren, um Mitarbeitende von den Veränderungen zu überzeugen.

Mobile Device Management Integration in 3 Schritten

Für eine erfolgreiche MDM-Integration sind drei große Schritte nötig: eine gründliche Vorbereitung, die schrittweise Implementierung und die dauerhafte Optimierung. Insbesondere die schrittweise Einführung sorgt dafür, dass die Implementierung nicht zu Schwierigkeiten im Arbeitsalltag führt.

MDM Integration in 3 Schritten

MDM-Integration vorbereiten: Planung & Bestandsaufnahme

Eine umfassende Vorbereitung ist die Grundlage für die erfolgreiche Einführung einer MDM-Lösung. In dieser Phase werden alle technischen, organisatorischen und kommunikativen Vorbereitungen getroffen, damit die spätere Implementierung reibungslos und nach klarem Plan ablaufen kann.

  • Vollständige Inventarisierung aller Geräte: Erfassen Sie alle mobilen Endgeräte im Unternehmen mit Betriebssystemen, Versionsnummern und vorhandenen Anwendungen, um zu wissen, welche Gerätevarianten unterstützt werden müssen.
  • Sicherheitsrichtlinien definieren: Legen Sie klare Standards für Verschlüsselung, Passwortanforderungen, erlaubte Apps und Datenzugriffe fest und unterscheiden Sie bei Bedarf zwischen unternehmenseigenen Geräten und privaten BYOD-Geräten.
  • Datenschutz klären: Binden Sie die nötigen Stellen rechtzeitig ein und klären Sie datenschutzrechtliche Fragen frühzeitig, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
  • Kommunikation mit Mitarbeitenden: Erklären Sie dem Team, warum MDM eingeführt wird, welche Vorteile es bringt und welche Daten erfasst werden, um Verständnis und Akzeptanz zu schaffen.

Schrittweise Implementierung von Mobile Device Management

Für die tatsächliche Integration ist ein kontrolliertes und schrittweises Vorgehen der Weg der Wahl. Insbesondere, wenn es darum geht, den laufenden Betrieb nicht zu stören, sorgt ein durchdachter Prozess für Sicherheit und Akzeptanz.

  • Pilotphase: Beginnen Sie mit einer kleinen, IT-affinen Nutzergruppe, im Optimalfall aus der IT-Abteilung selbst, um technische Probleme schnell zu erkennen und Prozesse zu optimieren, ohne den gesamten Betrieb zu gefährden.
  • Gestaffelter Rollout: Erweitern Sie die Einführung Schritt für Schritt auf weitere Abteilungen. Dabei ist es sinnvoll, Bereiche mit hohem Sicherheitsbedarf wie Vertrieb, Außendienst oder Management zu priorisieren.
  • IT-Infrastruktur integrieren: Verbinden Sie Ihre MDM-Lösung mit Active Directory, E-Mail-Systemen und Cloud-Diensten und nutzen Sie automatisierte Enrollment-Prozesse, um den administrativen Aufwand zu reduzieren.
  • Support-Team aufbauen: Stellen Sie sicher, dass während der gesamten Implementierungsphase ein Support-Team erreichbar ist, das auftretende Probleme schnell lösen und Mitarbeitende beim Setup unterstützen kann.

Erfolgskontrolle & kontinuierliche Optimierung

Nach dem Rollout steht die wichtige Phase der Überwachung und Weiterentwicklung auf dem Plan. Kontinuierliche Evaluation und Anpassung sorgen dafür, dass das MDM-System langfristig funktioniert und akzeptiert wird.

  • Messbare KPIs definieren: Legen Sie konkrete Erfolgskriterien wie Anzahl registrierter Geräte, Reaktionszeiten bei Supportanfragen oder Sicherheitsvorfällen fest, um den Erfolg objektiv bewerten zu können.
  • Feedback einholen: Führen Sie regelmäßig Umfragen oder Interviews durch, um zu erfahren, welche Funktionen gut angenommen werden und wo Probleme auftreten und nutzen Sie diese Rückmeldungen für die nötigen Anpassungen.
  • Technische Aktualität sicherstellen: Halten Sie Ihre MDM-Lösung durch regelmäßige Updates auf dem neusten Stand und passen Sie Richtlinien, Betriebssysteme und neue Sicherheitsbedrohungen an.
  • Schulungen: Bieten Sie wiederkehrende Schulungen für Administratoren und Anwender an, damit das System optimal genutzt wird und neue Funktionen bekannt werden.

Fazit: MDM-Integration mit sorgfältiger Planung

Die Integration von Mobile Device Management im laufenden Betrieb ist zwar komplex, aber mit strukturiertem Vorgehen erfolgreich umsetzbar. Grundlage für eine erfolgreiche Einführung sind eine detaillierte Vorbereitung mit klarer Bestandsaufnahme, schrittweise Implementierung über Pilotphasen bis zum vollständigen Rollout und eine kontinuierliche Erfolgskontrolle und Optimierung. Auch transparente Kommunikation mit den Mitarbeitenden, Support und das Angebot von Schulungen spielen eine wichtige Rolle. Wichtig ist letztendlich, dass MDM im Detail geplant wird, bevor es in die Umsetzung geht. So entsteht am Ende ein stabiler Betrieb mit reduzierten Sicherheitsrisiken und hoher Produktivität, der flexible Arbeit sicher ermöglicht.

Trotz der immer weiter steigenden Beliebtheit von Cloud-Lösungen setzen nach wie vor zahlreiche Unternehmen auf On-Premises-Lösungen für ihre IT-Infrastruktur. Dabei handelt es sich um Infrastrukturen, die im eigenen Rechenzentrum oder in den Räumlichkeiten des Unternehmens betrieben werden. Zwar kann dieser Weg teilweise in fehlender Innovationsbereitschaft begründet sein, oft ist er aber auch eine bewusste Entscheidung aus Gründen wie Datenschutz, Compliance oder Sicherheit – Themen, die in regulierten Branchen und der öffentlichen Verwaltung besonders relevant sind. Wir zeigen heute, wie On-Premises-Infrastrukturen aussehen können, warum sie nach wie vor relevant sind und vor welchen Herausforderungen Unternehmen damit stehen können.

Wie sehen On-Premises-Infrastrukturen in Unternehmen aus?

Typische On-Premises-Infrastrukturen bestehen aus mehreren verschiedenen Komponenten, etwa

 

  • Physische Server
  • Speichersysteme
  • Datenbanken
  • Netzwerkkomponenten
  • Anwendungen

 

Zentraler Faktor daran ist, dass die Bestandteile in den eigenen Unternehmensräumen oder in einem angemieteten Rechenzentrum betrieben werden, also explizit nicht in der öffentlichen Cloud. Dem Unternehmen gehört die Hardware und es trägt die Verantwortung für Betrieb, Wartung und Sicherheit, hat dafür aber auch die volle Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur.

 

Größere Unternehmen betreiben oft eigene Serverräume mit Klimatisierung, Brandschutz, redundanter Stromversorgung und den nötigen Backup-Systemen. Zum Einsatz kommen dabei klassische Technologien wie physische Server-Racks, Storage Area Networks oder Netword Attached Storage. Verantwortlich für die gesamte IT-Infrastruktur von Beschaffung über Installation bis zur kontinuierlichen Überwachung ist die IT-Abteilung des Unternehmens oder ein externer IT-Dienstleister. Großer Vorteil dabei ist, dass die volle Kontrolle über Daten, Sicherheitsmaßnahmen und Services im Unternehmen verbleibt, sodass vor allem regulierte Unternehmen alle gesetzlichen Anforderungen einhalten können.

Warum sind On-Premises-Systeme noch im Einsatz?

Für den Einsatz von On-Premises-Systemen gibt es in Unternehmen verschiedene Gründe, von rechtlichen Verpflichtungen bis zu strategischen Entscheidungen. Somit erklären mehrere Faktoren, warum Unternehmen weiter an lokalen IT-Infrastrukturen festhalten.

Grafik-On-Premises-arbeiten

 

  • Datenschutz & Compliance: Viele Branchen unterliegen strikten gesetzlichen Vorgaben zu Datenspeicherung und Verarbeitung. Unternehmen im Gesundheitswesen müssen beispielsweise neben der DSGVO spezielle medizinische Datenschutzrichtlinien einhalten, da sie mit sensibelsten Patientendaten arbeiten. On-Premises-Lösungen ermöglichen ihnen die volle Kontrolle über den Speicherort und die Verarbeitung dieser Daten.
  • Sicherheitsanforderungen: Unternehmen mit höchsten Sicherheitsanforderungen wie etwa Banken, Versicherungen oder Behörden bevorzugen oft On-Premises-Lösungen, da sie so ihre Sicherheitsmaßnahmen selbst definieren und umsetzen können, ohne auf externe Dienstleister und ihre Vorgaben angewiesen zu sein.
  • Bestehende Investitionen: Viele Unternehmen haben über Jahre große Summen in ihre On-Premises-Infrastruktur investiert. Solange die Systeme zuverlässig funktionieren, sehen sie oft keinen Grund für eine Migration in die Cloud, die mit Kosten verbunden wäre. Der Nutzen der Migration ist oft nicht klar.
  • Leistung & Latenz: Für Anwendungen, die extrem niedrige Latenzzeiten benötigen oder große Datenmengen lokal verarbeiten müssen, überwiegen oft die Vorteile von On-Premises. Die direkte Anbindung an die lokalen Netzwerke ermöglicht einen besonders schnellen Zugriff.
  • Unabhängigkeit: Einige Unternehmen wünschen sich bewusst die Unabhängigkeit von On-Premises-Infrastrukturen und möchten die Abhängigkeit von Cloud-Anbietern, ihren Preisstrukturen und möglichen Ausfällen vermeiden. Sie möchten ihre IT-Strategie vollständig selbst bestimmen.

Vor diesen Herausforderungen stehen Unternehmen mit On-Premises-Infrastruktur

Nicht umsonst steigen immer mehr Unternehmen auf IT-Lösungen und Infrastruktur in der Cloud um. On-Premises-Infrastrukturen gehen mit einigen Herausforderungen einher, die den Betrieb erschweren und Innovationen verlangsamen können.

 

Wartungsaufwand

Die Hardware der eigenen IT-Infrastruktur muss kontinuierlich gewartet werden, wofür Unternehmen qualifiziertes Personal benötigen, das nach Möglichkeit rund um die Uhr verfügbar ist. Softwareupdates, Patches und Sicherheitsupdates müssen eigenständig eingespielt und getestet werden, zudem können Hardwareausfälle zu ungeplanten Stillständen führen, wenn keine ausreichenden Redundanzen bestehen. Außerdem müssen Server und Speichersysteme regelmäßig erneuert werden, sodass hohe Einmalinvestitionen regelmäßig nötig sind.

 

Skalierungsprobleme

Im Gegensatz zu flexiblen Cloud-Lösungen lassen On-Premises-Systeme sich nicht ohne weiteres skalieren. Vielmehr braucht es umfangreiche Planung und die Beschaffung der Hardware kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Sie muss physisch installiert, konfiguriert und in bestehende Systeme integriert werden. Außerdem besteht keine Möglichkeit, Ressourcen bei temporären oder saisonalen Lastspitzen schnell hinzuzufügen, wie es in der Cloud möglich ist. So entsteht oft eine Überdimensionierung, da die Infrastruktur auf Maximalauslastung ausgelegt ist – entsprechend hoch sind auch die Kosten.

 

Abhängigkeit von Hardware

Veraltete Systeme lassen sich oft nicht oder nur schwierig mit modernen Anforderungen vereinbaren, sodass Innovationen erschwert werden können. Vor allem bei Nischenprodukten kann die Beschaffung der Hardware teuer und zeitaufwendig sein, ebenso ist die Implementierung neuer Features aufwendig. Außerdem kann es bei Hardwareherstellern zu End-of-Life-Szenarien kommen, wodurch wiederum Kompatibilitätsprobleme entstehen oder ungeplante Ersatzbeschaffungen notwendig werden.

 

Skepsis gegenüber der Cloud

Ob aufgrund von Sicherheitsbedenken, Datenschutzsorgen oder Vorbehalten gegenüber Zugriffen auf Systeme und Daten – in vielen Unternehmen herrscht noch immer Skepsis gegenüber einer Cloud-Infrastruktur. Auch die Abhängigkeit von Cloud-Anbietern wird teilweise als strategisches Risiko wahrgenommen. Es fehlt zudem an interner Expertise rund um die Cloud, sodass die altbewährten Systeme weiterbetrieben werden.

Fazit: On-Premises, Cloud und hybride Lösungen als Realität in Unternehmen

Für viele Unternehmen bleiben On-Premises-Infrastrukturen eine sinnvolle und teils notwendige Wahl, speziell aus Begründungen rund um Datenschutz, Compliance und Sicherheit in regulierten Branchen. Die verschiedenen Herausforderungen wie Wartungsaufwand, fehlende Skalierbarkeit und Hardware-Abhängigkeiten stellen Unternehmen jedoch auch vor Probleme. Statt vollständig in die Cloud zu migrieren, aber dennoch von den Vorteilen dieser Infrastrukturen zu profitieren, fahren viele Unternehmen mittlerweile hybride Ansätze, die On-Premises und Cloud miteinander kombinieren. Wichtig ist vor allem, dass Unternehmen ihre IT-Strategie regelmäßig überprüfen und an ihre aktuellen Anforderungen und Branchenentwicklungen anpassen und daraufhin die passenden Systeme wählen.

Zahlreiche Unternehmen arbeiten bereits mit einem IT-Dienstleister zusammen oder denken darüber nach, einzelne Leistungen oder das gesamte Management der IT auszulagern. Spätestens bei der Recherche nach geeigneten Anbietern für eine neue Zusammenarbeit oder einen Wechsel kommen jedoch Fragen auf: Was muss ein IT-Dienstleister eigentlich leisten? Und lohnt es sich überhaupt, mit einem externen Dienstleister zusammenzuarbeiten oder ist die interne IT der bessere Weg? Wir geben heute einen Überblick über Kriterien, an denen Sie sich bei der Auswahl orientieren können und erklären, wann sich ein externer Partner gegenüber der internen IT lohnt.

6 Themen im Blick: Prüfen Sie Ihren IT-Dienstleister

Bei der Wahl des passenden IT-Dienstleisters kommt es natürlich vor allem auf die angebotenen Leistungen an. Haben Sie einige Anbieter gefunden, die zu Ihren Anforderungen passen, können Sie aber den nächsten Schritt gehen und einige Fragen stellen. An diesen Fragen können Sie unter anderem festmachen, ob es sich um einen professionellen und proaktiven IT-Dienstleister handelt, der Ihr Unternehmen aktiv begleiten kann.

IT-Dienstleister Grafik

Wie schnell reagiert Ihr IT-Dienstleister auf dringende Störungen?
Fällt die Kommunikation aus oder hat ein wichtiger Server eine Störung, muss unmittelbar gehandelt werden. Bei vielen Unternehmen sorgen Ausfallzeiten für Betriebsunterbrechungen und Verluste, weshalb sie so kurz wie möglich bleiben müssen. Eine schnelle Reaktion Ihres IT-Dienstleisters ist deshalb ein wichtiges Auswahlkriterium. Bei Rewion können Sie sich auf eine Reaktion innerhalb von zwei Stunden verlassen, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten.

 

Erhalten Sie proaktive Empfehlungen?
Die IT ist einer der Unternehmensbereiche, die sich am häufigsten und schnellsten weiterentwickeln. Nahezu täglich gibt es Updates, neue Services, Tools und Möglichkeiten zur Verbesserung. Hier den Überblick zu behalten, ist nahezu unmöglich. Umso wichtiger ist es, dass auch Ihr IT-Dienstleister die Optimierung Ihrer IT im Blick hat und proaktiv Empfehlungen gibt. Bei Rewion versorgen wir unsere Kunden immer mit den aktuellen Entwicklungen, die für sie relevant sein können.

 

Wie sieht die Dokumentation aus?
Ob es um Updates, um Backups oder um Sicherheitsprüfungen geht – übernimmt Ihr IT-Dienstleister diese Aufgaben für Sie, müssen die Ergebnisse, Ausführungszeiten und mögliche Probleme immer dokumentiert sein. Arbeiten Sie mit Rewion zusammen, erhalten Sie regelmäßig Berichte und Dokumentationen über die vorgenommenen Arbeiten, damit Sie den Überblick behalten und jederzeit einsehen können, was unser Team macht.

 

Wer ist Ihr Ansprechpartner?
Je komplexer die IT eines Unternehmens ist, desto individueller gestalten sich auch die Leistungen eines IT-Dienstleisters. Um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden, sollten Sie immer einen festen Ansprechpartner oder zumindest ein festes Team haben, an das Sie sich wenden können. Bei Rewion haben Sie immer einen Kontakt, der Ihre IT, die Systeme, Ihr Geschäft und Ihre Anforderungen im Detail kennt.

 

Wie sieht es im Notfall aus?
Durch stetig steigende Bedrohungen durch Cyberkriminelle ist die IT-Sicherheit zu einem der wichtigsten Bestandteile der IT geworden. Unternehmen müssen auf den Ernstfall in Form von Cyberangriffen, Systemausfällen oder Datenverlusten vorbereitet sein. Wir erarbeiten mit unseren Kunden einen individuellen Notfallplan für den Ernstfall, auf den sowohl wir als IT-Dienstleister als auch unsere Kunden zugreifen können und entsprechend geschult sind.

 

Welche Kosten fallen an?
Lagern Sie Aufgaben an einen IT-Dienstleister aus, ist das mit entsprechenden Kosten verbunden. Wichtig ist, dass diese Kosten klar planbar sind und Leistungen ohne Überraschungen in Rechnung gestellt werden. Achten Sie darauf, dass Sie die jährlichen IT-Kosten im Voraus kennen und grundsätzlich Transparenz herrscht. Bei Rewion erhalten Sie eine jährliche Kosten- und Leistungsübersicht, die Leistungen können Sie bei Bedarf jederzeit anpassen.

Interne IT vs. externer IT-Dienstleister: Welcher Weg ist der richtige?

Nach wie vor sind viele Unternehmen sich unsicher, ob sich die Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister überhaupt lohnt oder ob es sinnvoller ist, intern die Expertise aufzubauen. Ein internes IT-Team bringt die Vorteile mit, dass eine ständige Präsenz vor Ort gegeben ist und es tief ins Unternehmen, in die Prozesse und Strukturen integriert ist. Auch eine direktere Kommunikation mit kurzen Wegen ins Büro nebenan können für die interne Abteilung sprechen. Da Remote-Modelle mit schneller und direkter Erreichbarkeit inzwischen zum Standard geworden sind und bei intensivem Onboarding auch ein externer IT-Partner tief in die Unternehmensstrukturen integriert sein kann, kann diese Punkte auch ein guter Dienstleister abdecken. Außerdem gibt es noch einige weitere Faktoren, die Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen einen externen Dienstleister nehmen.

  • Flexibilität: Buchen Sie einen externen Partner, buchen Sie ausschließlich die Leistungen und stellen kein Personal ein. Das bedeutet, es gibt keine Urlaubstage, keine Krankheitstage und keine Stundenbegrenzung für die Arbeit, da Sie in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister ein Team unterstützt statt eines einzelnen Mitarbeitenden.
  • Kosten: Als Vorteil interner IT werden oft die planbaren Kosten in Form des Gehalts genannt. Auch bei einem IT-Dienstleister können Sie jedoch mit fixen Kosten planen. In der Regel arbeiten die Firmen mit festen Servicepauschalen, die Ihnen maximale Planbarkeit ermöglichen.
  • Know-how: In Bezug auf Fachwissen und Erfahrung haben IT-Dienstleister einen entscheidenden Vorteil: Sie ermöglichen Ihnen Zugriff auf ein breites Spezialisten-Team statt auf Wissen einer Einzelperson, auf das Sie bei internem Personal zurückgreifen können.
  • Verfügbarkeit: Stellen Sie einen festen IT-Mitarbeiter ein, sind Erreichbarkeit und Service auf die üblichen Arbeits- und Bürozeiten beschränkt. Gerade für kritische Systeme und potenzielle Notfälle kann das zum Problem werden. Bei einem externen IT-Partner profitieren Sie vom Rund-um-die-Uhr-Service, wenn es einmal Probleme mit Ihren Systemen gibt.
  • Skalierbarkeit: In der Zusammenarbeit mit einem IT-Partner können Sie Ihre Leistungen und deren Umfang nach Bedarf buchen. Dadurch entsteht auch die Möglichkeit der Kombination interner Mitarbeiter mit externem Dienstleister, die sich die Arbeit teilen können.

Fazit: Externer IT-Dienstleister als Partner, der Ihre IT mitdenkt

Ein externer IT-Dienstleister kann weit mehr sein als nur ein Problemlöser. Er kann zum strategischen Partner werden, der Ihre IT verwaltet und gleichzeitig entsprechend Ihrer Unternehmensziele aktiv weiterentwickelt. Wichtig ist vor allem, dass er flexibel, transparent und proaktiv arbeitet und im Ernstfall schnell und zuverlässig reagiert. Beachten Unternehmen diese Kriterien bei ihrer Auswahl, gewinnen sie statt einfacher technischer Unterstützung einen langfristigen Partner, der die IT voranbringt. Sind Sie auf der Suche nach einem IT-Partner, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir stellen Ihnen unverbindlich unsere Leistungen vor und zeigen Ihnen, wie wir arbeiten.

Häufige Fragen rund um IT-Dienstleister und ihre Arbeit

Was macht ein IT-Dienstleister?

Ein IT-Dienstleister unterstützt Unternehmen beim Betrieb, der Weiterentwicklung und Absicherung ihrer IT-Systeme. Dazu gehören Beratung, Planung, Implementierung, Betrieb und Support. Ziel ist es, IT zuverlässig, sicher und effizient bereitzustellen. Ein guter IT-Dienstleister versteht die Geschäftsprozesse im Unternehmen. Er sorgt dafür, dass IT-Strukturen stabil laufen, Risiken minimiert werden und die IT aktiv zur Wertschöpfung beiträgt.

Wie finde ich den passenden IT-Dienstleister?

Der passende IT-Dienstleister sollte Erfahrung, Branchenkenntnis und ein breites Leistungsspektrum mitbringen. Wichtig sind transparente Kommunikation, unabhängige Beratung und praxisnahe Umsetzung. Referenzen und nachweisbare Projekterfolge geben Orientierung. Zudem sollte ein Dienstleister strategisch denken, aber auch operativ unterstützen können. Entscheidend ist, dass er Anforderungen versteht, Lösungen realistisch bewertet und langfristig als verlässlicher Partner agiert, statt als kurzfristiger Problemlöser.

Brauche ich einen IT-Dienstleister?

Ein IT-Dienstleister ist sinnvoll, wenn interne Ressourcen begrenzt sind oder spezielles Know-how fehlt. Auch bei wachsenden IT-Landschaften, steigenden Sicherheitsanforderungen oder komplexen Projekten entlastet externe Unterstützung deutlich. Unternehmen profitieren von Erfahrung, Best Practices und schneller Umsetzung. Ein IT-Dienstleister sorgt für Stabilität im Tagesbetrieb, nimmt keinen Urlaub, ist nicht krank und unterstützt strategische Entscheidungen besonders dann, wenn IT eine zentrale Rolle für den Geschäftserfolg spielt.

Wie hoch sind die Kosten für einen IT-Dienstleister?

Die Kosten für einen IT-Dienstleister variieren je nach Leistungsumfang, Komplexität und Betreuungsmodell. Möglich sind feste Servicepakete, projektbezogene Abrechnung oder individuelle Vereinbarungen. Eine professionelle IT-Betreuung reduziert Ausfallzeiten, Sicherheitsrisiken und Folgekosten. Transparente Leistungen, klare Zuständigkeiten und messbare Ergebnisse sorgen dafür, dass sich die Investition langfristig rechnet.

Was macht Rewion als IT-Dienstleister aus?

Rewion zeichnet sich durch Erfahrung, Unabhängigkeit und Umsetzungsstärke aus. Wir verbinden strategische Beratung mit operativer Praxis und arbeiten pragmatisch nach dem Hands-on-Prinzip. Dank interdisziplinärer Teams greifen wir auf umfassendes Expertenwissen zurück. Unsere Kunden profitieren von schnellen, konkreten Ergebnissen auch in komplexen IT-Umgebungen. Bei Rewion denken wir ganzheitlich, beraten objektiv und setzen Lösungen um, die im Alltag wirklich funktionieren.

Geräteverwaltung wird in Unternehmen zum immer zentraleren Thema. Je häufiger Mitarbeiter mobile Geräte wie Laptops, Smartphones und Tablets im Büro oder unterwegs einsetzen, desto wichtiger wird das Mobile Device Management. Ob die mitarbeitereigenen Geräte im BYOD-Modell auch beruflich zum Einsatz kommen oder ob Unternehmen ihre Mitarbeiter mit mobilen Geräten ausstatten – es braucht eine passende MDM-Lösung, in der die Geräte verwaltet werden können. Wie Sie die MDM-Lösung finden, die zu Ihren Anforderungen passt und worauf es bei der Auswahl ankommt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Faktoren für die Wahl des MDM-Anbieters im Überblick

Der Bedarf an Lösungen zur Geräteverwaltung ist mittlerweile hoch. Arbeit wird immer mobiler und auch als Teil der Sicherheitskette nimmt MDM eine wichtige Rolle ein. In Verbindung mit Conditional Access Regeln sorgt es dafür, dass ausschließlich verwaltete Endgeräte verwendet werden, um Sicherheitsrisiken durch unbekannte Geräte zu vermeiden. Entsprechend viele verschiedene Anbieter gibt es inzwischen am Markt. Damit Sie die passende MDM-Lösung für Ihre Anforderungen finden, sollten Sie deshalb auf einige Kriterien achten.

  • Funktionsumfang: Verschiedene Anbieter bieten verschiedene Funktionen an und legen ihre Fokusthemen unterschiedlich fest. Einige Lösungen eignen sich optimal für kleine Unternehmen mit wenigen Geräten, andere sind auf große Unternehmen ausgelegt, die eine komplexe MDM-Struktur haben. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, welche Funktionen Sie benötigen – ist etwa eine automatische Einrichtung von Geräten relevant oder sind die Sicherheitsanforderungen besonders hoch?
  • Betriebssysteme: Welche Betriebssysteme setzen Ihre Mitarbeiter ein? Arbeiten Sie mit dem BYOD-Modell, benötigen Sie wahrscheinlich Unterstützung für viele verschiedene Betriebssysteme, da einige Mitarbeiter mit Geräten von Apple arbeiten, andere wiederum mit Windows- und Android-Geräten. Stellen Sie den Mitarbeitern die mobilen Geräte zur Verfügung, gibt es vielleicht ein festes Betriebssystem für Laptops und ein weiteres für Smartphones. Achten Sie darauf, dass der MDM-Anbieter die passenden Betriebssysteme unterstützt und berücksichtigen Sie dabei auch mögliche zukünftige Entwicklungen.
  • Integration: Muss die Lösung in andere Systeme integriert werden können, etwa in Microsoft Entra ID oder die E-Mail-Lösung? Prüfen Sie die Integrationsmöglichkeiten und Ihren Bedarf frühzeitig.
  • User Interface: Schauen Sie sich nach Möglichkeit eine Testversion der MDM-Lösung an, um ein Gefühl für die Oberfläche und die Nutzerfreundlichkeit zu bekommen. Generell gilt: Je komplexer der Funktionsumfang, desto nutzerunfreundlicher wird auch die Benutzeroberfläche.
  • Sicherheitsanforderungen: Welche Sicherheitsstandards muss Ihre MDM-Lösung erfüllen? Gibt es spezielle Anforderungen aufgrund von Branche oder Tätigkeitsfeld einzelner Abteilungen?
  • Budget: Wie sieht Ihr Budget für die Geräteverwaltung aus? Hier gibt es große Unterschiede zwischen Anbietern. Je nach Leistungsumfang und Anzahl der Geräte gibt es einige Basisfunktionen bei manchen Anbietern in einer Free-Version. Je komplexer der Funktionsumfang wird und je mehr Geräte verwaltet werden sollen, desto höher steigen die Kosten.
  • IT-Dienstleister oder Self Service: Möchten Sie die mobilen Geräte im Unternehmen eigenständig verwalten oder einen IT-Dienstleister damit beauftragen? Grundsätzlich sind beide Wege möglich. Vor allem für größere Unternehmen kann sich jedoch die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister lohnen. Er kann durch Partnerschaften mit MDM-Anbietern teilweise umfangreichere Funktionen anbieten als der Self Service.

In 4 Schritten zur passenden MDM-Lösung

Den Weg zur richtigen MDM-Lösung können Unternehmen sowohl eigenständig als auch in Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister gehen. Um den internen Aufwand zu sparen und von der Erfahrung sowie möglicherweise einem größeren Funktionsumfang für die Verwaltung zu profitieren, lohnt sich ein externer Managed Partner. Ob eigenständig oder mit Partner – diese vier Schritte gehen Sie auf dem Weg zur passenden MDM-Lösung.

Bedarfsanalyse

Zuerst sollten Sie den Bedarf Ihres Unternehmens definieren. Das bedeutet konkret: Listen Sie zu allen Faktoren, vom gewünschten Funktionsumfang über Betriebssysteme bis zu den Sicherheitsanforderungen, alle relevanten Punkte auf und priorisieren Sie sie. Können aufgrund fehlender Angebote oder eines zu niedrigen Budgets einige Bausteine nicht umgesetzt werden, wissen Sie direkt, auf welche Punkte Sie bei der Recherche besonders achten müssen und welche Features eher Nice-to-Have sind.

Anbieterrecherche

Im nächsten Schritt können Sie in die Anbieterrecherche gehen. Schauen Sie sich sowohl bekannte Anbieter wie Microsoft und IBM an als auch spezialisierte Anbieter wie Jamf und erstellen Sie zunächst eine Liste mit den verschiedenen Angeboten. So erhalten Sie einen detaillierten Überblick über den Markt. Außerdem sehen Sie schnell, ob und wie Ihre Wünsche an den Funktionsumfang erfüllt werden können. Arbeiten Sie mit einem Dienstleister zusammen, kann dieser entsprechende Empfehlungen aussprechen, die Ihren Anforderungen entsprechen und sich nahtlos in Ihre Umgebung und Sicherheitsstrategie integrieren lassen. Zusätzlich können Sie Testversionen und Demos der Anbieter nutzen, um Einblicke in die MDM-Lösung zu erhalten.

Angebotsvergleich

Jetzt können Sie die konkreten Angebote der einzelnen Anbieter vergleichen. Wie unterscheiden sich Funktionen und Preise voneinander? Welche Lösung passt am besten zu Ihren Vorstellungen? Bei welchen Lösungen sagt Ihnen das User Interface zu? Möchten Sie die Geräteverwaltung selbst übernehmen, prüfen Sie auch die Schulungs- und Support-Angebote, um bei Bedarf Unterstützung erhalten zu können.

Entscheidung & Umsetzung

Auf Basis Ihrer Bedarfsanalyse und der Anbieter- und Angebotsrecherche können Sie schlussendlich eine Entscheidung für die passende MDM-Lösung treffen. Im Anschluss daran geht es in die Umsetzung. Am besten starten Sie mit einem Pilotprojekt und binden einige erste Geräte in die Software ein, um die Funktionen zu testen. Erst dann erfolgt der vollständige Rollout im Unternehmen sowie die Schulung der Mitarbeiter.

Fazit: Mit fundierter Recherche und Analyse die passende MDM-Lösung finden

Wie so oft gibt es auch für das Mobile Device Management nicht die eine perfekte Lösung. Vielmehr haben Unternehmen die Aufgabe, ihren Bedarf und ihre Anforderungen an die Software für die Geräteverwaltung zu definieren. Anhand dessen können sie wiederum in die Recherche nach passenden Anbietern und Lösungen gehen. Abhängig von Unternehmensgröße, MDM-Modell, Sicherheitsanforderungen und Budget kommen verschiedene Anbieter in Frage, um eine optimale Geräteverwaltung im Unternehmen zu ermöglichen. Bei Rewion begleiten wir Unternehmen professionell beim Aufbau ihrer MDM-Strukturen sowie der Integration in Ihre IT-Sicherheitsstrategie und beraten Sie gerne zu der zu Ihnen passenden Lösungen. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten!

Um Sicherheit und Datentrennung zu gewährleisten, während flexible Arbeitsmodelle umgesetzt werden, setzen viele Unternehmen Mobile Device Management ein. Dabei handelt es sich um die zentrale Verwaltung aller mobilen Geräte, die im Arbeitsalltag zum Einsatz kommen, etwa Smartphones, Laptops oder Tablets. Für die konkrete Umsetzung gibt es hier verschiedene Modelle, die sich im Eigentümer und den Nutzungsmöglichkeiten unterscheiden. Die bekanntesten Modelle möchten wir heute vorstellen und Ihnen eine Entscheidungshilfe zum passenden MDM-Modell für Ihr Unternehmen mitgeben.

COBO, COPE, CYOD & BYOD – die bekanntesten MDM-Modelle

Unternehmen können Mobile Device Management in verschiedenen Konzepten umsetzen – Unterschiede liegen dabei darin, wer Eigentümer ist und wie die Geräte genutzt werden dürfen. Kommen beispielsweise die privaten Geräte der Mitarbeiter selbst zum Einsatz oder handelt es sich um unternehmenseigene Geräte, die für die private Nutzung freigegeben sind? Wir stellen vier bekannte Modelle vor.

Vorteile MDM Modelle

COBO – Corporate Owned, Business Only

Erhalten Mitarbeiter mobile Geräte vom Arbeitgeber, die sie ausschließlich für die Arbeit verwenden dürfen, handelt es sich um das COBO-Modell. Konkret bedeutet das: Es ist nicht erlaubt, private Daten auf dem Smartphone zu speichern, private Apps zu installieren oder private Nachrichten zu schreiben. Mitarbeitende benötigen also in jedem Fall ein berufliches und ein privates Gerät – sowohl in Bezug auf Smartphones als auch Tablet und Laptop. Einige Mitarbeiter können dieses Modell deshalb als umständlich empfinden – verreisen sie beruflich, müssen sie schnell vier bis fünf Geräte mitnehmen. Für Unternehmen wiederum ist COBO das simpelste Modell, da sie die volle Kontrolle über die Geräteauswahl haben und keine Trennung zwischen beruflichen und privaten Daten vornehmen müssen.

Diese Vorteile bringt COBO:

  • Einheitliche Geräte im ganzen Unternehmen
  • Maximale Sicherheit, da keine private Nutzung
  • Geringer Aufwand für die IT

COPE – Corporate Owned, Personally Enabled

Beim COPE-Modell handelt es sich um eine MDM-Form, in der Mitarbeitende mit Geräten ausgestattet werden, diese aber auch privat nutzen dürfen. Die Anschaffung erfolgt durch den Arbeitgeber, sodass Mitarbeiter in der Regel kein Mitspracherecht bei der Auswahl haben. Allerdings benötigen sie kein gesondertes Gerät mehr für die private Nutzung – damit ist das Modell häufig eine große Entlastung für Mitarbeitende, die beruflich viel reisen. Für Unternehmen besteht in diesem Modell die wichtige Aufgabe der Trennung beruflicher und privater Daten, um die unterschiedliche Verwendung zu ermöglichen.

Diese Vorteile bringt COPE:

  • Ersparnis für Mitarbeiter
  • Einheitliche Geräte für alle Teams
  • Zentrale, unkomplizierte Verwaltung

CYOD – Choose Your Own Device

Als Vorstufe der vollständigen Entscheidungsfreiheit für Mitarbeitende in Bezug auf ihre beruflich genutzten Geräte gibt es das CYOD-Modell. Unternehmen geben hier einen gewissen Gerätebestand vor, aus dem Mitarbeitende sich Modelle aussuchen können. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn große Uneinigkeit über die Betriebssysteme herrscht. Während viele Teams im Design-Bereich etwa mit Apple arbeiten, ist die Entwicklung auf Windows oder Linux angewiesen. So kann immer noch eine gewisse Einheit in den Geräten bleiben, um die Verwaltung zu erleichtern, aber Mitarbeitende haben teilweise Entscheidungsfreiheit. Auch hier gilt wieder die wichtige Aufgabe der Trennung privater und beruflicher Daten, da die Geräte in beiden Szenarien verwendet werden dürfen.

Diese Vorteile bringt CYOD:

  • Mitentscheidung in der Geräteauswahl für Mitarbeiter
  • Eingeschränkter Gerätebestand für simplere Verwaltung
  • Ersparnis für Mitarbeiter

BYOD – Bring Your Own Device

Dürfen Mitarbeitende ihre privaten Geräte auch für die Arbeit verwenden, nachdem die Geräte durch die IT registriert wurden, handelt es sich um das BYOD-Modell. Für Arbeitnehmer ist dieser Weg besonders komfortabel, da sie einfach ihre gewohnten Geräte weiterverwenden können – allerdings müssen sie sie auch selbst anschaffen, erhalten jedoch teilweise Zuschüsse zum Kauf oder Vertrag. Unternehmen wiederum profitieren von geringeren Anschaffungskosten, stehen jedoch vor der Herausforderung, alle Geräte in der MDM-Lösung registrieren und die privaten und beruflichen Daten klar trennen zu müssen. Unternehmen, die das BYOD-Modell umsetzen möchten, sollten das schon bei der Wahl der MDM-Lösung berücksichtigen, um eine große Gerätevielfalt unterstützen zu können.

Diese Vorteile bringt BYOD:

  • Volle Entscheidungsfreiheit für Mitarbeitende
  • Kostenersparnis für Unternehmen
  • Vertrautes Gerät sorgt für Produktivität und Zustimmung bei Mitarbeitenden

So wählen Sie das passende MDM-Modell für Ihr Unternehmen

Welches Modell ist jetzt aber das passende für Ihr Unternehmen? Gerade am Anfang der Einführung von Mobile Device Management wirft die Wahl bei vielen Unternehmen Fragen und Unsicherheiten auf – besonders, wenn das Modell bereits die Wahl der passenden MDM-Lösung beeinflussen kann. Wir haben einige Fragen und Faktoren zusammengestellt, an denen Sie sich für die Wahl orientieren können.

  • Unternehmensstruktur & Arbeitsmodell: Wie mobil arbeiten Ihre Mitarbeiter? Gibt es feste Büros oder flexible Standorte? Wie steht es um Freelancer, externe Partner oder Projektmitarbeiter? Je flexibler und mobiler die Arbeitsmodelle aussehen, desto eher sind flexible Modelle wie BYOD oder CYOD der passende Weg.
  • IT-Sicherheit & Compliance: An welche branchenspezifischen Sicherheitsstandards oder regulatorischen Vorgaben müssen Sie sich halten? Wie sensibel sind die Unternehmensdaten im mobilen Zugriff? Welche Risiken gibt es im Fall eines Geräteverlusts oder Hacks? Je höher Ihre Sicherheitsanforderungen sind, desto sinnvoller sind Modelle wie COBO oder COPE, da der größte Teil der Kontrolle beim Unternehmen liegt.
  • Budget: Welches Budget steht Ihnen pro Mitarbeiter für mobile Geräte zur Verfügung? Ist eine zentrale Anschaffung sinnvoll oder gibt es die Möglichkeit zur Bezuschussung privater Geräte? Das BYOD-Modell spart beispielsweise Investitionskosten, ist aber aufwändiger in der IT. COBO ist dafür kostenintensiver, aber kalkulierbarer.
  • IT-Abteilung & Verwaltung: Wie viele Kapazitäten haben Sie für Verwaltung, Support und Wartung? Gibt es schon eine MDM-Lösung, die möglicherweise das Modell vorgibt? Möchten Sie viele verschiedene Betriebssysteme verwalten? Je einheitlicher die Gerätelandschaft ist, desto unkomplizierter ist die Verwaltung.
  • Mitarbeiterzufriedenheit & Unternehmenskultur: Wie wichtig ist den Teams die Mitbestimmung bei der Gerätewahl? Wie technikaffin sind die Teams? Benötigen sie eher standardisierte oder individualisierte Geräte? Haben sie bereits Erfahrungen mit der privaten Nutzung beruflicher Geräte oder andersherum? CYOD und COPE schaffen meist einen guten Mittelweg zwischen Kontrolle und Individualisierung.
  • Zukunftsfähigkeit: Soll das gewählte Modell noch auf weitere Standorte und Länder ausgeweitet werden? Lässt sich das Modell bei wachsendem Unternehmen skalieren? Könnten in den nächsten Jahren noch Anforderungen hinzukommen? Versuchen Sie, Ihr Modell langfristig zu denken und für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens vorauszuplanen.

Fazit: Flexibles Arbeiten und sichere Geräteverwaltung mit dem passenden Verwaltungsmodell

Die Wahl des passenden MDM-Modells ist ein wichtiger Faktor für Unternehmen, die modernes und flexibles Arbeiten ermöglichen und gleichzeitig Datenschutz und IT-Sicherheit gewährleisten möchten. Abhängig von der Unternehmensstruktur, der Kultur, den Mitarbeiterbedürfnissen und dem Sicherheitsbedarf bringt jedes Modell unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Eine durchdachte Wahl des MDM-Modells ist damit die Grundlage für den Erfolg der Einführung. Je flexibler die Arbeitsweise im Unternehmen aussieht, desto eher sind besonders flexible Modelle wie BYOD oder CYOD die richtige Wahl. Je höher wiederum der Sicherheitsbedarf ist, desto eher kommen Modelle wie COPE und COBO in Frage, die dem Unternehmen mehr Kontrolle ermöglichen.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Wahl des passenden MDM-Modells oder bei der Einführung von Mobile Device Management im Unternehmen, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg!

On Premises vs. Cloud – es gibt zahlreiche Vergleiche zu diesen beiden Themen, die sofort tief in Details zur Sicherheit, zu Innovationen oder zu konkreten Anbietern gehen. Aber worum handelt es sich überhaupt bei On Premises Systemen? Wo liegt der Unterschied zur Cloud? Gibt es auch eine Zwischenlösung und wie sieht die Realität in Unternehmen aus? Wir geben einen Überblick über die Definition beider Wege, erklären die hybride Realität und zeigen Unterschiede zwischen On Prem und Cloud auf.

On Premises Systeme: physische Server mit maximaler Kontrolle

Bei On Premises Systemen, kurz auch On Prem, handelt es sich um die klassische Form der IT-Infrastruktur. Unternehmen verfügen über eigene Hardware und Server für Verwaltung und Betrieb der IT-Ressourcen. Damit hat das Unternehmen die vollständige Kontrolle über alle Komponenten seiner IT-Infrastruktur:

  • Physische Server
  • Speicher
  • Anwendungen
  • Netzwerkkomponenten

On Premises Systeme waren über viele Jahre der übliche Weg, die unternehmensweite IT-Infrastruktur aufzubauen und zu verwalten. Unternehmen haben so die volle Kontrolle über ihre Daten und Systeme, haben aber auch die volle Verantwortung für Sicherheit und Datenschutz. Da die Unternehmenswelt immer agiler geworden ist und Firmen schneller auf Veränderungen am Markt oder Wachstum reagieren müssen, stellt die Flexibilität von On Prem Systemen eine zunehmende Herausforderung dar. Um mehr Speicherkapazitäten oder Rechenleistung zu erhalten, sind neue Server nötig, die mit erheblichen Anschaffungs- und Verwaltungskosten verbunden sind. Gerade Unternehmen mit erhöhten Sicherheits- und Compliance-Anforderungen wie Behörden oder Gesundheitseinrichtungen sind allerdings nach wie vor auf die Datenhoheit auf On Premises Level angewiesen.

Cloud Computing: die IT-Infrastruktur flexibel auf externen Servern

Bei Cloud Computing handelt es sich um die externe Bereitstellung von Leistungen für die IT-Infrastruktur über das Internet. Unternehmen können ihre gesamte IT-Infrastruktur über die Cloud abbilden:

  • Server
  • Speicher
  • Datenbanken
  • Netzwerke
  • Software

Die gebuchten Leistungen werden durch Cloud Anbieter gehostet und verwaltet. Unternehmen wiederum können Ressourcen flexibel hinzubuchen oder abbestellen, wenn mehr oder weniger Bedarf besteht. Der Kauf teurer Hardware entfällt damit, ebenso wie die aufwendige Wartung. Die Abrechnung kann stattdessen in klassischen Abonnements mit monatlicher Zahlung erfolgen, aber auch über Pay-as-you-go-Modelle, in denen Unternehmen nur für die Ressourcen zahlen, die sie im Abrechnungszeitraum benötigt haben. Die Cloud ermöglicht deutlich mehr Flexibilität und Skalierbarkeit vor allem für Unternehmen, die sich Agilität wünschen, um sich an neue Anforderungen anzupassen. Allerdings sind Verwaltung der Dienste und Kosten vergleichsweise komplex – auch bestehende Legacy-Systeme können nicht immer in der Cloud abgebildet werden, sodass der Wechsel in die Cloud mit einer umfassenden Transformation verbunden ist.

Hybride Lösungen als Realität in vielen Unternehmen

Inzwischen bilden zahlreiche Unternehmen zumindest Teile ihrer IT-Infrastruktur in der Cloud ab – der Cloud Report 2024 von Bitkom spricht von 81 Prozent. Die Realität zeigt jedoch auch, dass hybride Lösungen, also eine Kombination aus On Premises Systemen und Cloud, besonders häufig zum Einsatz kommen. Nur 14 Prozent der Unternehmen agieren nach der Cloud Only Strategie, weitere 26 Prozent nach der Cloud First Strategie. Die meisten anderen Unternehmen nutzen hingegen Cloud Services in Kombination mit bestehender IT-Infrastruktur. Dafür kann es verschiedene Gründe geben:

  • Für einige Daten gibt es erhöhte Anforderungen an Sicherheit und Compliance, sodass eine lokale Infrastruktur die sinnvollere Wahl ist.
  • Vor allem neue Anwendungen sollen flexibel und ohne gesonderte Hardware über die Cloud bezogen werden.
  • Einige Geschäftsbereiche haben andere Anforderungen, sodass ein Bedarf an On Premises und Cloud besteht.
  • Es gibt Legacy Systeme, die noch genutzt werden, aber nicht in die Cloud übertragen werden können.

Die Unterschiede von On Premises und Cloud im Überblick

Vom Standort über die Kontrolle bis hin zur Kostenstruktur und Skalierbarkeit gibt es zahlreiche Unterschiede zwischen On Prem und Cloud Lösungen. Wir haben einen Überblick zusammengestellt.

Unterschiede On Premises und Cloud Übersicht

On Premises oder Cloud: Infos, Tipps und Entscheidungshilfen in der Rewion Blogreihe

Zwischen On Premises und Cloud gibt es zahlreiche Unterschiede – zum Einsatz kommen jedoch mittlerweile beide Lösungen in den meisten Unternehmen. Um mit den neuen Anforderungen und Innovationen mitgehen zu können, ist die Cloud kaum noch aus Unternehmen wegzudenken. Wie Sie die passende Entscheidung für Ihr Unternehmen treffen können, worauf es dabei ankommt und welche Faktoren eine Rolle spielen, erklären wir näher in den kommenden Artikeln dieser Blogreihe. Wünschen Sie sich Unterstützung für Ihre IT-Infrastruktur – ob On Premises, Cloud oder hybrid? Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf – wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg.

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