Die Rewion GmbH bietet Ihnen eine umfassende und ganzheitliche IT-Security Beratung. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Unternehmen gegen die steigenden Bedrohungen zu schützen, die Risiken zu minimieren und die Auswirkungen einzuschränken. Wir helfen Ihnen bei der Ausarbeitung einer Strategie und Governance, koordinieren mit Ihnen die Vorhaben und begleiten Sie bei der Einführung von Umsetzungsmaßnahmen und Initiativen.
Effiziente Kontrolle und Schutz Ihrer Daten durch maßgeschneiderte Lösungen, die nur autorisierten Personen Zugang gewähren und Compliance-Anforderungen erfüllen.
Umfassende Richtlinien und Schulungen, die Ihr Team befähigen, Sicherheitsstandards zu verstehen und umzusetzen, um Risiken zu minimieren und die Compliance zu gewährleisten.
Schützen Sie Ihre sensiblen Daten mit fortschrittlichen Verschlüsselungstechniken und umfassenden Sicherheitsmaßnahmen vor unbefugtem Zugriff und Datenverlust.
Maximale Sicherheit durch das Prinzip „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ – jeder Zugriff wird überprüft, um Bedrohungen effektiv zu verhindern.
Gezielte Unterstützung und Beratung, um Ihr Unternehmen optimal auf IT-Sicherheitszertifizierungen vorzubereiten und die erforderlichen Standards zu erfüllen.
Schützen Sie Ihr Netzwerk vor Bedrohungen mit umfassenden Sicherheitslösungen, die Angriffe erkennen und abwehren, bevor sie Schaden anrichten können.
Schnelle und effektive Reaktion auf Sicherheitsvorfälle, um Schäden zu minimieren und den normalen Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen.
Wir fördern die digitale Sicherheit und Resilienz von Organisationen durch gezielte Beratung bei der Einführung branchenüblicher Standards und Methoden. In vertrauensvoller Zusammenarbeit auf Augenhöhe optimieren wir Sicherheit und Compliance nachhaltig.
























































































































Sicherheit ist heute Business-Enabler. Mit einem soliden Fundament aus IT-Security und Datenschutz stärken wir die Informationssicherheit Ihres Unternehmens. Darauf aufbauend setzen wir auf moderne Ansätze wie Zero Trust, Endpoint Protection, Hardening und die Einhaltung zentraler Regulatorien. Das Ergebnis unserer IT-Security Beratung ist ein zukunftssicheres Sicherheitskonzept, das Risiken reduziert, digitale Transformation ermöglicht und Vertrauen bei Kunden wie Partnern schafft.
Maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand: Der ISB-Management-Service entlastet interne Teams, reduziert Kosten und schützt vor Sicherheits- und Compliance-Risiken. So entsteht ein wirksames ISMS, das Ihr Unternehmen auditfest und zukunftssicher macht.
Risiken früh erkennen, Kosten sparen und Compliance sichern: Unser Zero-Trust-Cloud-Security-Assessment liefert klare Einblicke, priorisierte Quick-Wins und eine fundierte Entscheidungsbasis für eine sichere und zukunftsfähige Cloud.
Mit einer passgenauen Endpoint-Protection sichern Sie Ihr Unternehmen ganzheitlich ab. Wir begleiten von der Anforderungsanalyse bis zum Betrieb, reduzieren Kosten durch Automatisierung und vermeiden Risiken durch geprüfte Compliance und robuste Architektur.
Von Quick Wins bis Auditfähigkeit: Unser Härtungsmanagement entwickelt Ihre IT-Sicherheit nachhaltig weiter und verbessert sie. Standardkonform, integriert ins ISMS und zukunftssicher für nachhaltigen Schutz und effiziente Prozesse.
Wir gestalten und implementieren Zero‑Trust für Cloud, Hybrid und On‑Prem (On‑Premises): Vom Assessment über Roadmap bis zum Pilot bauen wir eine NIST‑konforme Architektur nach „never trust, always verify“.
IT Security Beratung umfasst die strategische und operative Unterstützung von Unternehmen bei allen Themen rund um die Informationssicherheit. Dazu gehören die Entwicklung einer IT-Sicherheitsstrategie und Governance, die Erarbeitung von Security Requirements, die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen sowie der laufende Betrieb und die Überwachung.
Als herstellerunabhängiger Berater stellen wir Ihren individuellen Nutzen in den Mittelpunkt und entwickeln pragmatische Lösungen, die auf Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind. Von der ersten Risikoanalyse bis zur kontinuierlichen Optimierung begleiten wir Sie partnerschaftlich auf Ihrem Weg zu einer sicheren IT-Infrastruktur.
Zur IT-Sicherheit gehören vier große Bereiche, die sich gegenseitig ergänzen: Endpoint-Security schützt Endgeräte wie Laptops und Smartphones vor Malware und Angriffen. Netzwerksicherheit sorgt für sichere Datenübertragung und verhindert unbefugten Zugriff innerhalb der vernetzten Infrastruktur. Internet- und Cloud-Security sichert cloudbasierte Anwendungen und Dienste ab. Anwendersicherheit sensibilisiert Mitarbeiter durch Schulungen und minimiert Risiken durch menschliche Fehler.
Diese Bereiche betrachten wir bei Rewion ganzheitlich, um optimalen Schutz für Anwender und Unternehmen zu gewährleisten. Eine erfolgreiche IT-Sicherheitsstrategie berücksichtigt alle Aspekte und deren Zusammenspiel.
Wichtige Maßnahme ist vor allem die Entwicklung einer klaren IT-Sicherheitsstrategie auf Basis einer Risikoanalyse. Dazu gehören Zero Trust Security Frameworks mit kontinuierlicher Verifizierung, Cloud Security Konzepte für sichere Cloudumgebungen, Compliance-Beratung zur Einhaltung von Standards wie ISO 27001 und NIS2 sowie die Implementierung von Verschlüsselungstechnologien und Zugriffskontrollen.
IT-Härtung reduziert Angriffsflächen durch sichere Systemkonfiguration, Incident Response und Business Continuity Management bereiten auf Sicherheitsvorfälle vor. Regelmäßige Security Assessments identifizieren zudem Schwachstellen. Zusätzlich sind Schulungen und Awareness-Programme für Mitarbeiter wichtig, um das Sicherheitsbewusstsein im gesamten Unternehmen zu stärken.
Rewion bietet umfassende IT-Sicherheitsdienstleistungen: Wir begleiten die Entwicklung von IT-Security Strategien und Governance, die Zero Trust Security Framework-Implementierung, übernehmen die Cloud Security Beratung für sichere Cloudumgebungen sowie die ISMS-Beratung mit Security Assessments nach bekannten Frameworks.
Zusätzlich bieten wir Compliance-Beratung für ISO 27001, NIS2 und DORA, Incident Response Management, Verschlüsselungslösungen und Zugriffsmanagement an. Als herstellerunabhängiger Partner entwickeln wir pragmatische Maßnahmen, die schnell positive Resultate erzielen und das Sicherheitsniveau Ihrer Organisation nachhaltig erhöhen.
Rewion zeichnet sich durch herstellerunabhängige und ganzheitliche Beratung aus, die ausschließlich Ihren Nutzen in den Fokus stellt. Wir bieten neutrale Expertise ohne Bindung an spezifische Anbieter und decken alle Phasen der Optimierung der IT-Sicherheit ab – von der Strategieentwicklung über die Implementierung bis zum Betrieb. Unsere Stärke liegt in der Kombination aus technischer Tiefe, praktischer Umsetzungskompetenz und pragmatischen Ansätzen. Mit langjähriger Erfahrung in Zero Trust, Cloud Security, ISMS-Aufbau und Compliance entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen, die nachhaltigen Erfolg ermöglichen.
Digitale Souveränität ist in zahlreichen Unternehmen in den Fokus gerückt. Ob Cloud, KI oder Datensicherheit: Für Expert:innen entstehen konkrete technische und regulatorische Herausforderungen, die verschiedenste Fragen aufwerfen. Wie können wir Cloud-Infrastrukturen gestalten, die Unabhängigkeit und Performance verbinden? Welche Governance-Modelle brauchen wir, um KI-Systeme unter verschärften Compliance-Anforderungen zu betreiben? Wie können wir Datenschutz und Verfügbarkeit in einem unsicheren geopolitischen Umfeld gewährleisten? In unserem Networking-Event (unterstützt durch STACKIT) gehen wir diesen Fragen auf den Grund.
Unsere Veranstaltung „Digitale Souveränität: Cloud, KI & Datensicherheit im Fokus“ bringt Spezialist:innen aus den Bereichen Cloud Computing, Artificial Intelligence und Cyber sowie Data Security zusammen und möchte den Raum für Austausch öffnen. Wir diskutieren digitale Souveränitätsstrategien aus der Praxis, geben Beispiele zur Einführung deutscher Cloud Technologien mit STACKIT, diskutieren Best Practices und kommen so in Vorträgen, Diskussionen und beim abendlichen BBQ über den Dächern Stuttgarts ins Gespräch.
Donnerstag, 21. Mai 2026, 14:00 Uhr
OutOfOffice Stuttgart
Am Fruchtkasten 3
70173 Stuttgart
BBQ und Getränke inklusive
Schwarz Gruppe, ARD, TRUMPF, dm, SWR, Bosch Health Campus, Röchling, Deutsche Bahn, thyssenkrupp, WDR, DÜRR und viele mehr
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Das Cloud-Umfeld erfordert in vieler Hinsicht ein Umdenken. Dieses Umdenken ist auch in Bezug auf die IT-Sicherheit ein Muss. Die Entwicklung von Cloud Security Requirements sind daher essenziell für eine erfolgreiche und vor allem sichere Cloud Transformation. Nur so können Unternehmen auch im Cloud-Umfeld sicher und geschützt sein.
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Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre IT-Services effizient bereitzustellen und kontinuierlich zu optimieren. IT Service Management (ITSM) spielt dabei eine zentrale Rolle, indem es strukturierte Prozesse für die Bereitstellung, Verwaltung und Verbesserung von IT-Diensten definiert.
Das Center for Internet Security (CIS) hat eine Liste von Sicherheitsmaßnahmen erstellt, die Ihnen dabei hilft, ein effektives und allumfassendes IT-Sicherheitskonzept zu erarbeiten.
Zugriffskontrollen sind im Zero Trust Kontext ein grundlegender Bestandteil für die Umsetzung der Prinzipien. Dabei ist die explizite Verifizierung, die Durchsetzung eines minimalen Zugriffs und die Annahme einer Sicherheitsverletzung durch eine Bewertung des Zugriffsrisikos im Fokus.
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Ein Termin wird kurzfristig abgesagt.
Familiärer Krankheitsfall.
Keine Vertretung.
Alles hängt an einer Person.
Was im Alltag nachvollziehbar ist, wird in der IT zum Risiko:
– Ein Single Point of Failure
Die entscheidende Frage lautet:
Wie viele solcher Abhängigkeiten gibt es in Ihrem Unternehmen, ohne dass Sie es wissen?
Kritisches Wissen liegt bei einzelnen Personen
Systeme sind nicht einheitlich abgesichert
Prozesse sind nicht ausreichend dokumentiert
Vertretungsregelungen existieren nur auf dem Papier
Solange alles läuft, bleibt das unsichtbar.
Doch im Ernstfall führt genau das zu:
Mit NIS2, ISO 27001 und neuen regulatorischen Anforderungen verändert sich IT-Sicherheit grundlegend:
Weg von Einzelmaßnahmen
Hin zu nachweisbarer Resilienz
Unternehmen müssen heute zeigen können:
Welche Risiken bestehen
Welche Maßnahmen umgesetzt wurden
Wie Systeme abgesichert sind
Wie Ausfälle abgefangen werden
„Wir haben das im Griff“ reicht nicht mehr.
Moderne IT-Sicherheit basiert auf zwei Säulen:
System Hardening (IT-Härtung)
Sichere Konfigurationen
Zugriffskontrollen
Monitoring & Logging
Klare Verantwortlichkeiten
Dokumentierte Prozesse
Vertretungsregelungen
Notfall- und Wiederanlaufpläne
Erst die Kombination macht Ihr Unternehmen wirklich widerstandsfähig.
Wir setzen genau dort an, wo die größten Risiken entstehen:
Analyse Ihrer Systeme, Prozesse und Abhängigkeiten
Identifikation von Schwachstellen (z. B. Single Points of Failure)
Welche Ausfälle hätten welche Auswirkungen?
Wo besteht akuter Handlungsbedarf?
Technisch (Hardening, Zugriffskonzepte)
Organisatorisch (Vertretung, Prozesse, Richtlinien)
Einführung sicherer Standards (z. B. CIS Benchmarks)
Strukturierte Umsetzung statt Insellösungen
Dokumentation für Audits (ISO 27001, NIS2)
Kontinuierliche Verbesserung
Ergebnis: Sicherheit, die funktioniert und geprüft standhält
Was passiert bei Ihnen, wenn morgen eine Schlüsselperson ausfällt?
Läuft alles weiter?
Oder steht ein Teil Ihres Unternehmens still?
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wo Ihre größten Risiken liegen und wie Sie diese strukturiert beseitigen.
Jetzt unverbindlich anfragen:
Kontaktieren Sie uns für eine erste Einschätzung
Rewion – Ihr Partner für IT-Härtung, ISO 27001 & NIS2-Compliance
Lesen sie auch: Warum ISO 27001 und NIS2 keine Bedrohung, sondern eine strategische Chance sind.
Auch interessant alle Themen und Informationen beim: BSI
Phishing beschreibt den Versuch, Menschen über gefälschte E‑Mails, Nachrichten oder Webseiten dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben oder schädliche Aktionen auszuführen wie zum Beispiel etwa das Öffnen eines Links, das Eingeben von Zugangsdaten oder das Freigeben von Zahlungen.
2026 ist Phishing besonders kritisch, weil:
Der Mensch ist damit mehr denn je das primäre Angriffsziel.
Künstliche Intelligenz wirkt bei Phishing als Multiplikator. Sie ersetzt keine Angreifer, sondern macht sie schneller, präziser und skalierbarer.
Moderne KI generiert fehlerfreie, realistisch klingende Texte, angepasst an Branche, Rolle und Tonfall. Eine E‑Mail vom „CFO“ klingt heute exakt so, wie man es erwartet.
KI wertet öffentlich verfügbare Informationen aus:
So entstehen Nachrichten, die inhaltlich exakt zum Arbeitskontext passen.
Neben Text kommen 2026 zunehmend KI‑generierte Stimmen und Videos zum Einsatz. Gefälschte Anrufe oder Meetings mit vermeintlichen Führungskräften sind keine Ausnahme mehr, sondern Realität.
KI ermöglicht tausende individualisierte Angriffe in kürzester Zeit. Ebenso Varianten‑Tests, um die erfolgreichste Version zu identifizieren.
Technologie allein reicht nicht mehr aus. Wirksamer Schutz entsteht nur durch das Zusammenspiel von Technik, Prozessen und Menschen.
Klassische Spamfilter stoßen an ihre Grenzen. Notwendig sind:
Viele erfolgreiche Angriffe nutzen Zeitdruck und Autorität aus. Deshalb braucht es:
Awareness‑Trainings müssen sich weiterentwickeln. Es geht nicht mehr um Rechtschreibfehler, sondern um:
KI‑gestütztes Phishing ist Teil des täglichen Bedrohungsszenarios geworden. Unternehmen, die weiterhin nur auf klassische Schutzmechanismen setzen, laufen Gefahr, systematisch ausgetrickst zu werden. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Kombination aus Technologie, Prozessen und Beratung lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Organisation auf diese neue Bedrohungslage auszurichten. Pragmatisch, realistisch und nachhaltig. Prüfen Sie gerne auch wie sie mit Zero Trust ihr Unternehmen besser schützen.
In einem Incident Response greifen immer technische und organisatorische Maßnahmen ineinander. Prozesse, Rollen, Kommunikationswege und Entscheidungsbefugnisse sind genauso wichtig wie Firewalls, EDR und Forensik-Tools. Organisatorische Maßnahmen definieren, wer wann was entscheidet. Die technischen Maßnahmen im Incident Response sorgen überhaupt erst dafür, dass diese Entscheidungen umgesetzt werden können und dass Beweise, Systeme und Daten kontrolliert behandelt werden. Gerade im Ernstfall sind die technischen Vorkehrungen mindestens genauso wichtig wie Prozesshandbücher, weil ohne vorbereitete Notfall-Laptops, Out-of-Band-Kommunikation oder saubere Backup-/Logging-Infrastruktur selbst der beste Incident-Response-Plan nicht seine volle Wirkung entfalten kann.
In der Theorie wirkt Incident Response wie ein sauberer Prozess aus Phasen und Playbooks. Die Praxis hingegen zeigt oft, dass es ein Zusammenspiel aus Stress, Zeitdruck und unvollständigen Informationen ist. Genau hier schaffen vorbereitete Technik und Werkzeuge den Rahmen, in dem das IR-Team überhaupt handlungsfähig bleibt.
Technik ist damit nicht nur „Unterstützung“ des Prozesses, sondern sollte ein integraler Bestandteil Ihrer Incident-Response-Strategie sein.
Im Sicherheitsvorfall ist oft unklar, ob E-Mail, Chat oder Kollaborationstools bereits kompromittiert sind. Out-of-Band-Kommunikation meint daher alternative, vom Produktivnetz logische oder physisch getrennte Kommunikationskanäle, wie z.B. ein separater Kommunikations-Tenant, dedizierte Mobilgeräte, sichere Messenger oder Telefonkonferenzen. So kann das Incident-Response-Team Maßnahmen planen und abstimmen, ohne dass potenziell mitlesende Angreifer Einblick in die Gegenstrategie erhalten.
Im Vorfall sind Alltags-Clients häufig Teil des Problems: Sie könnten kompromittiert sein oder sensible Daten enthalten, die nicht weiter gefährdet werden sollen. Vorgehärtete Notfall-Laptops, die getrennt gelagert werden, bieten dem IR-Team eine saubere Arbeitsumgebung mit vorinstallierten Tools wie VPN-Client, RDP/SSH, Forensik-Tools, Passwortmanager und sicher konfiguriertem Browser. Diese Geräte sollten regelmäßig aktualisiert und dokumentiert sein, damit sie im Ernstfall sofort einsatzbereit sind und nicht erst eingerichtet werden müssen.
Wenn Systeme nicht mehr zuverlässig booten oder das installierte Betriebssystem als kompromittiert gilt, braucht das IR-Team eigene Boot-Medien. Bootfähige USB-Sticks mit einer schlanken, vertrauenswürdigen Windows- oder Live-System-Variante ermöglichen es, Rechner unabhängig vom lokalen OS zu starten, Daten forensisch zu sichern, Logs zu exportieren oder erste Reparaturschritte einzuleiten. Ergänzt um Imaging-Software, Offline-Virenscanner und Skripte wird daraus ein Repair-Kit, mit dem sich standardisierte Erstmaßnahmen effizient durchführen lassen.
Ein wichtiger Schritt im Incident Response ist die Eindämmung: Die Ausbreitung eines Angriffs muss so schnell wie möglich gestoppt oder zumindest verlangsamt werden. Technisch helfen hier vorbereitete Firewall-Regelsets, Quarantäne-VLANs, Geo-Blocking-Optionen sowie EDR-Funktionen zur Host-Isolation, die über Playbooks oder Runbooks mit wenigen Handgriffen aktiviert werden können. Statt im Notfall ad hoc Regeln zu „basteln“, greift das Team auf getestete, dokumentierte Schalter zurück, wodurch Fehler und Kollateralschäden reduziert werden.
Angreifende zielen häufig auf privilegierte Konten, um sich lateral in der Umgebung zu bewegen. Daher sind stark abgesicherte Notfall- oder Break-Glass-Accounts wichtig, die außerhalb des normalen Identitätslebenszyklus verwaltet und nur im Ernstfall genutzt werden. Ergänzend sollten technische Maßnahmen vorbereitet sein, um kompromittierte Konten schnell zu sperren, Sessions zu terminieren und für kritische Logins kurzfristig härtere Richtlinien wie verpflichtende Multifaktor-Authentifizierung durchzusetzen.
Ohne Logs fehlen die Grundlagen für Analyse und Lessons Learned und ohne Backups fehlt die Grundlage für Wiederherstellung. Zentralisierte, manipulationsresistente Logsysteme sowie Backups mit Schutzmechanismen wie Immutability oder physischer Trennung sorgen dafür, dass weder Beweise noch Wiederanlaufoptionen leicht zerstört oder verschlüsselt werden können. Wichtig ist, dass diese Infrastruktur technisch so ausgelegt ist, dass Angreifende aus dem Produktivnetz nur eingeschränkte oder idealerweise gar keine Möglichkeit haben, diese Daten einzusehen.
Incident Response ist weit mehr als ein Dokument mit Prozessen und Rollenbeschreibungen. Erst konkrete technische Maßnahmen, wie z.B. eine Out-of-Band-Kommunikation, vorbereitete Notfall-Laptops, USB-Repair-Kits sowie passende Netzwerk- und Identitätskontrollen, machen den Unterschied, ob ein Sicherheitsvorfall beherrschbar bleibt oder zum IT-Desaster eskaliert.
Wenn auch Sie sicherstellen möchten, dass Ihr Unternehmen über wirksame technische Maßnahmen für den Incident Response verfügt, unterstützen wir Sie gerne bei Planung, Umsetzung und Test Ihrer Notfallvorsorge. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.
Sehen Sie auch: Der Weg zum Cyber Incident Response Plan im Gesundheitswesen – Rewion IT-Beratung & Services – Cloud, KI, SAP, Strategie, Security
Standard-Clients können im Vorfall selbst kompromittiert sein oder sensible Daten enthalten, die nicht zusätzlich gefährdet werden sollen. Vorgehärtete Notfall-Laptops sind dagegen bewusst getrennt, mit den nötigen Tools (z.B. VPN, RDP/SSH, Forensik-Tools, Passwortmanager) vorbereitet und werden regelmäßig aktualisiert, sodass das IR-Team sofort auf einer sauberen Arbeitsumgebung agieren kann.
Out-of-Band-Kommunikation sind alternative, logisch oder physisch getrennte Kommunikationskanäle, etwa ein separater Kommunikations-Tenant, dedizierte Mobilgeräte, sichere Messenger oder Telefonkonferenzen außerhalb des kompromittierten Netzes. So können Maßnahmen geplant und abgestimmt werden, ohne dass potenzielle Angreifer im Produktivnetz Einblick in die Reaktion erhalten.
Vorgefertigte Firewall-Regelsets, Quarantäne-VLANs, Geo-Blocking-Optionen und EDR-Funktionen zur Host-Isolation ermöglichen es, Systeme mit wenigen Handgriffen gezielt abzuschotten. Da diese Maßnahmen getestet und dokumentiert sind, werden Fehler reduziert und die Reaktionszeit deutlich verkürzt, ohne im Stressmodus „on the fly“ Regeln bauen zu müssen.
Manipulationsresistente, zentralisierte Logsysteme liefern die Basis für forensische Analysen und Lessons Learned, während geschützte Backups (z.B. mit Immutability oder physischer Trennung) die Grundlage für Wiederanlauf und Wiederherstellung sind. Entscheidend ist, dass Angreifer aus dem Produktivnetz nur eingeschränkt oder idealerweise gar nicht auf Logs und Backups zugreifen können, um Beweise und Wiederherstellungsoptionen zu schützen.
Technische Vorkehrungen wie Out-of-Band-Kommunikation, Notfall-Laptops, USB-Repair-Kits sowie vorbereitete Netzwerk- und Identitätskontrollen sollten als konkrete Schritte in Playbooks und Runbooks verankert werden. So greifen organisatorische Regelungen (Rollen, Prozesse, Kommunikationswege) und Technik ineinander und stellen sicher, dass der Plan im Ernstfall auch praktisch umsetzbar ist.
Daten wachsen rasant, Teams kollaborieren über mehrere Clouds und Standorte hinweg – Data Security Posture Management in Microsoft Purview bringt Transparenz, Ordnung und Steuerbarkeit in diese Landschaft. Mit Data Security Posture Management (kurz DSPM) erkennen Unternehmen, wo sensible Informationen liegen, wer darauf zugreift und welche Risiken bestehen, um gezielt zu handeln, statt nur zu reagieren. Für moderne Arbeitsumgebungen erweitert Purview diese Sicht gezielt um AI‑Kontexte wie Copilot und andere AI-Anwendungen, sodass DSPM auch neue Datenpfade absichert.
DSPM kombiniert Datenerkennung, Klassifizierung, Zugriffsanalyse, Überwachung und Abhilfemaßnahmen zu einem durchgängigen Programm für Datensicherheit. Der Ansatz priorisiert den Schutz der Daten selbst – unabhängig davon, ob sie on‑premises, in SaaS oder in Cloud‑Speichern liegen.
Daten inventarisieren und klassifizieren: Tools scannen strukturierte und unstrukturierte Quellen, identifizieren sensible Typen und ordnen geschäftliche Relevanz zu.
Risiken bewerten und remediieren: DSPM findet Fehlkonfigurationen, übermäßige Berechtigungen und offene Freigaben und schlägt konkrete Korrekturen vor.
Schutz durchsetzen: Maßnahmen umfassen DLP, Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und Monitoring mit nachvollziehbaren Berichten.
CSPM härtet primär Cloud‑Infrastruktur, während DLP Abflüsse an Senken verhindert; DSPM fokussiert sich auf die Datenebene selbst. In der Praxis ergänzen sich die Disziplinen und schließen gemeinsam Sichtbarkeits‑ und Schutzlücken im Lebenszyklus der Daten.
Microsoft Purview bündelt DSPM‑Analysen, Empfehlungen und Richtlinien, sodass Transparenz und Abhilfe aus einem Portal steuerbar sind. Für AI‑Kontexte liefert Purview zusätzlich ein DSPM‑Dashboard mit One‑click‑Policies, Activity Explorer und wöchentlichen Data‑Risk‑Assessments für stark genutzte SharePoint‑Sites. Folgende Kernfunktionen beinhaltet das DSPM in MS Purview:
Analysen und Trends: Dynamische Reports zu Datenrisiken, Sensitivity‑Label‑Nutzung, DLP‑Abdeckung und Verhaltensänderungen liefern eine fortlaufende Sicht auf die Sicherheitslage.
Empfehlungen zu Richtlinien: Geführte Vorschläge erstellen mit wenigen Klicks passende DLP‑ und Insider‑Risk‑Policies, um identifizierte Lücken sofort zu schließen.
Workflow „Erkennen‑Handeln‑Nachverfolgen“: Opt‑in zu Analytics, Einsichten bewerten, Maßnahmen anstoßen und Fortschritt über Trendberichte nachvollziehen
One‑click‑Policies für AI: Mit einem Klick aktivierte Standardrichtlinien erfassen AI‑Interaktionen, schützen sensible Inhalte in Prompts und liefern erste Ergebnisse nach ~24 Stunden.
Mit Microsoft Purview DSPM entsteht ein zentraler, durchgängiger Sicherheits‑Workflow, der sensible Daten sichtbar macht, Risiken priorisiert und Abhilfemaßnahmen direkt auslöst. Deshalb reduzieren Unternehmen Oversharing und Datenabflüsse messbar, beschleunigen Audits und skalieren moderne Zusammenarbeit und Copilot‑Szenarien sicher und regelkonform. Kurz: DSPM verbindet Transparenz, Schutz und Compliance zu einem kontinuierlichen Programm statt einmaligen Projekten.
Sie möchten für Ihr Unternehmen MS Purview mit DSPM einführen? Sprechen Sie uns gerne an. Ebenfalls auch interessant, der MS Blogartikel zu diesem Thema.
Die zunehmende Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Homeoffice oder in hybride Modelle stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen in der Informationssicherheit. Besonders wichtig ist dabei die Umsetzung von ISO 27001 in Remote-Work-Umgebungen. Ein zentraler Bestandteil ist Anhang A.7 der ISO 27001, der die Personalsicherheit regelt. Dieser Abschnitt begleitet den gesamten Lebenszyklus eines Beschäftigungsverhältnisses von der Einstellung über die Beschäftigungsphase bis hin zur Beendigung. Gerade im Homeoffice ist die praktische Umsetzung dieser Anforderungen entscheidend, um Risiken zu minimieren und gleichzeitig die Produktivität aufrechtzuerhalten.
Bereits vor der Einstellung spielen digitale Hintergrundprüfungen und vertragliche Vereinbarungen eine große Rolle. Online-Identitätsprüfungen und E-Signaturen erleichtern es, Remote-Mitarbeitende sicher einzustellen und gleichzeitig alle relevanten Sicherheitsklauseln verbindlich zu machen. Mit rollenbasierten Zugriffskonzepten über Identity-Management-Systeme wie Okta oder Azure AD lässt sich sicherstellen, dass Mitarbeitende nur auf die Daten und Systeme zugreifen können, die für ihre Tätigkeit erforderlich sind. So wird die Personalsicherheit nach ISO 27001 auch im verteilten Arbeitsumfeld gewährleistet.
Praktische Informationssicherheit im Homeoffice basiert auf zwei Säulen: kontinuierliche Awareness-Schulungen für Mitarbeitende und technische Maßnahmen wie VPN, MFA und Mobile Device Management.
Während der Beschäftigung sind kontinuierliche Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen entscheidend. Da der direkte persönliche Austausch fehlt, gewinnen digitale E-Learning-Programme und regelmäßige Remote-Sicherheitsübungen an Bedeutung. Phishing-Simulationen, verpflichtende Awareness-Kurse oder kurze Videotrainings helfen, das Sicherheitsbewusstsein dauerhaft hochzuhalten.
Unternehmen müssen technische Rahmenbedingungen schaffen, die den sicheren Zugriff auf Unternehmensressourcen ermöglichen. Dazu gehören Mobile Device Management für Updates und Patches, verpflichtende Nutzung von VPN mit Multi-Faktor-Authentifizierung sowie klare Leitlinien für die Absicherung des heimischen Arbeitsplatzes. Mitarbeitende benötigen konkrete Vorgaben, etwa zur Trennung privater und geschäftlicher IT-Nutzung oder zur sicheren Konfiguration des Heimnetzwerks. Unternehmen, die ihre Informationssicherheit im Homeoffice professionell managen wollen, setzen hier auf klare Vorgaben und eine transparente Sicherheitskultur.
Am Ende eines Beschäftigungsverhältnisses ist ein strukturiertes Remote-Offboarding unverzichtbar. Zugänge müssen unmittelbar gesperrt und alle Konten deaktiviert werden. Ticket-Systeme wie ServiceNow oder Jira helfen dabei, den Prozess zu automatisieren und keine Schritte zu übersehen. Auch der Rückversand von Unternehmensgeräten sollte geregelt und nachvollziehbar dokumentiert werden. Zusätzlich ist es sinnvoll, austretende Mitarbeitende an bestehende Geheimhaltungsverpflichtungen zu erinnern und die Vernichtung lokaler Daten bestätigen zu lassen. Damit wird ein wichtiger Punkt der ISO 27001 Personalsicherheit auch in Remote-Setups wirksam umgesetzt.
Neben Prozessen und Technik ist die Sicherheitskultur der entscheidende Faktor für die Wirksamkeit von Anhang A.7. Gerade in einer Remoteumgebung fühlen sich Mitarbeitende schnell isoliert, weshalb es wichtig ist, sie aktiv einzubinden. Virtuelle Sicherheitsbotschafter in jeder Abteilung, spielerische Elemente wie kleine Wettbewerbe bei Awareness-Trainings oder regelmäßige Feedbackschleifen stärken das Sicherheitsbewusstsein und fördern die Akzeptanz.
Die Umsetzung von ISO 27001 im Homeoffice gelingt dann besonders gut, wenn Unternehmen auf drei Säulen setzen: klare digitale Prozesse, durchgängige technische Unterstützung und eine gelebte Sicherheitskultur. Auf diese Weise wird die Informationssicherheit in Remote-Arbeit nicht nur ein theoretischer Bestandteil des ISMS, sondern ein praktischer Schutzfaktor für Mitarbeitende und Organisation gleichermaßen.
Während zahlreiche Unternehmen bereits große Teile ihrer IT-Infrastruktur in der Cloud abbilden, setzen viele auch weiterhin auf klassische On Premises Strukturen mit eigenen Servern. Die Gründe für beide Wege sind vielfältig – vom Wunsch nach mehr Flexibilität und Skalierbarkeit mit der Cloud bis zu hohen Anforderungen an Datenhoheit und Sicherheit mit On Premises Lösungen. Für immer mehr Unternehmen kommt eine grundsätzliche Frage für ihre IT-Infrastruktur auf: Ist die Cloud der richtige Weg oder sind es die eigenen Server? Wie so oft gibt es auch hier keine allgemeingültige Antwort. Wir sprechen deshalb über die Vor- und Nachteile beider Wege und geben Ihnen eine Entscheidungshilfe an die Hand.
On Premises und Cloud-Infrastrukturen unterscheiden sich maßgeblich voneinander. Während On Premises mit eigenen Servern oder Rechenzentren und maximaler Datenhoheit arbeiten, stellt die Cloud flexible, skalierbare und oft preiswertere Dienste über das Internet bereit. Beide Modelle haben dabei verschiedene Vor- und Nachteile.
Vorteile von On Premises Infrastrukturen
Nachteile von On Premises Infrastrukturen
Vorteile von Cloud-Infrastrukturen
Nachteile von Cloud-Infrastrukturen
Sowohl On Premises als auch Cloud-Lösungen haben ihre eigenen Vorteile und Herausforderungen. Umso mehr stellt sich in Unternehmen deshalb die Frage, wie sie eine für sie passende Entscheidung treffen können. Ein Geheimrezept gibt es an dieser Stelle nicht – aber einige Schritte und Fragen, an denen Sie sich orientieren können.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass viele Unternehmen sich nicht ausschließlich für eins der beiden Modelle entscheiden. Vielmehr sind hybride Modelle mit einer Kombination aus On Premises und Cloud-Infrastrukturen die Realität in vielen Unternehmen. Konkret bedeutet das, dass einige Systeme weiterhin lokal betrieben werden, während andere Anwendungen und Dienste in der Cloud bereitgestellt werden. Unternehmen profitieren mit diesem Modell von Flexibilität und Datenkontrolle – es benötigt aber auch eine durchdachte Strategie, um die verschiedenen Ressourcen passend miteinander zu verknüpfen.
Stehen Sie vor einer Modernisierung Ihrer IT-Infrastruktur und wünschen sich Unterstützung bei der Wahl des passenden Modells und bei der späteren Umsetzung, begleiten wir Sie gerne. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich von unserem Team beraten!
Die Weiterentwicklung digitaler Lösungsangebote, wie zum Beispiel Software-as-a-Service, hat die Art und Weise Daten zu verarbeiten, geändert. Während in klassischen „on-premises“-Architekturen die Organisation selbst Herr über ihre Daten war, sind die Grenzen durch Auslagerung auf Server von Dritten nicht mehr so klar. Dazu kommt, dass der Vernetzungsgrad heute deutlich höher ist. Der Anspruch moderner Organisationen ist, dass Daten organisationsweit in Echtzeit zur Verfügung stehen. Wie aber kann dann der Schutz personenbezogener Daten, wie ihn die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fordert, effektiv umgesetzt werden? Ein Ansatz: Zero-Trust.
Zero-Trust ist ein Ansatz beziehungsweise Konzept. Es folgt dem Leitsatz „Never trust, always verify„. Damit ist gemeint, dass Maßnahmen nicht nur den Schutz gegenüber Dritten außerhalb des eigenen Netzwerks zum Ziel haben. Zero-Trust erweitert den Fokus um potentielle Sicherheitsverletzungen durch bekannte (innere) Benutzer, Geräte oder Netzwerke. Dadurch wird jeder Nutzer regelmäßig authentisiert, autorisiert und validiert. Erst dann kann auf ein Netzwerk, ein System, eine Applikation oder auf Daten zugegriffen werden. Der richtige Grad an Berechtigungen und Attributen wird ständig verifiziert. Um dies umsetzen zu können, umfasst das Zero Trust Framework den gesamten Bereich an Zugriffs-, Netzwerk- und Datenpunkten.
Zuerst und offensichtlich wirkt sich der Zero-Trust-Ansatz positiv auf die Integrität und Vertraulichkeit von Daten aus. Das schließt personenbezogene Daten ein. Damit kann Zero-Trust eine Maßnahme sein, um den gleichnamigen Grundsatz der Datenverarbeitung „Integrität und Vertraulichkeit“ in Art. 5 Abs. 1 lit. f DSGVO zu fördern. Dieser verlangt ja eben gerade „eine angemessene Sicherheit der personenbezogenen Daten, einschließlich Schutz vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung“.
Auch die Zweckbindung aus Art. 5 Abs. 1 lit. b DSGVO kann durch Zero-Trust unterstützt werden. Das mag auf den ersten Blick nicht sofort einleuchten. Jedoch wird durch Zero-Trust jeder Zugriff auf Daten in Frage gestellt. Durch diesen restriktiv geregelten Ansatz zum Zugriff auf Daten im Allgemeinen und personenbezogene Daten im Besonderen kann vermieden werden, dass bereits für andere Zwecke erhobene personenbezogene Daten für eigene Zwecke verarbeitet werden, ohne dass diese Zwecke miteinander vereinbar wären.
Damit Zero-Trust so granular funktioniert, stehen davor Überlegungen, die man vor einer Implementierung treffen muss. Das sind erst einmal die generellen drei Stufen, die bei der Einführung von Zero-Trust zu berücksichtigen sind:
Näheres dazu findet sich auch im verlinkten Beitrag zu Zero-Trust am Ende dieses Artikels. Betrachten wir nun den Datenschutz, können die Überlegungen zum Schutz personenbezogener Daten in jeden Schritt ergänzt werden. Wichtig sind aber bereits in Schritt 1 die Vorüberlegungen. Ich muss als Verantwortlicher wissen, in welchen Systemen und Datenbanken überhaupt meine personenbezogenen Daten gespeichert sind. Sodann kann ich mir überlegen, wer und zu welchen Zwecken diese Nutzer Zugriff benötigen. Das kann in einem Rechte-Rollen-Konzept münden. Ausgehend von diesem können dann die weiteren Schritte unternommen werden, die Zero-Trust für die Implementierung vorsieht.
Der klassische Kontrollverlust über Daten durch externe Server und die steigende Vernetzung erfordert neue Sicherheitskonzepte. Zero-Trust bietet hier einen vielversprechenden Ansatz: Durch kontinuierliche Verifizierung von Nutzern, Geräten und Zugriffsrechten kann nicht nur die Integrität und Vertraulichkeit gemäß DSGVO gewährleistet werden, sondern auch die Zweckbindung der Datenverarbeitung besser eingehalten werden. Eine erfolgreiche Implementierung von Zero-Trust setzt jedoch eine sorgfältige Analyse und Planung voraus, insbesondere im Hinblick auf die Speicherung und Nutzung personenbezogener Daten. So wird Datenschutz in modernen IT-Architekturen effektiv und zukunftssicher gestaltet.
Link zum Beitrag „Zero-Trust-Framework“: Das Zero Trust Security Framework – Rewion IT-Beratung & Services
Informationssicherheit ist mehr als nur IT-Schutz. Sie beginnt bei der Planung und braucht klare Rollen, strukturierte Prozesse und technische Einbindung. Diese Fallstudie zeigt, wie ein mittelständisches Unternehmen durch ein fehlendes Sicherheitskonzept und unklare Verantwortlichkeiten in ein kritisches Projektproblem geriet und welche Lehren daraus gezogen wurden.
Ein mittelständisches Fertigungsunternehmen mit rund 800 Mitarbeitenden plante die Einführung einer cloudbasierten Plattform für die Lieferantenkommunikation. Ziel war es, Lieferprozesse zu digitalisieren, Dokumente auszutauschen und Transparenz in Echtzeit zu schaffen.
Die Projektleitung lag im Einkauf, die technische Umsetzung erfolgte über einen externen IT-Dienstleister. Die interne IT war nur beratend eingebunden. Ein Sicherheitskonzept war zu keinem Zeitpunkt definiert.
Kurz vor dem geplanten Go-live wurde bei einem internen Review festgestellt, dass geschäftskritische Informationen wie Lieferverträge, Preisabsprachen und Absatzprognosen unverschlüsselt übermittelt wurden. Die Authentifizierung der Lieferantenkonten basierte ausschließlich auf schwachen Passwörtern ohne Mehr-Faktor-Authentifizierung oder Zugriffsbeschränkung.
Die Folge: Der Go-live wurde gestoppt, Projekte verzögerten sich um Monate und das Unternehmen musste kurzfristig Sicherheitsmaßnahmen nachziehen, die ursprünglich nicht eingeplant waren. Die internen Spannungen zwischen Projektleitung, IT und Geschäftsführung wuchsen erheblich.
Sicherheitsarchitektur frühzeitig einplanen
Sicherheit muss fester Bestandteil der Projektarchitektur sein, nicht eine Zusatzanforderung zum Schluss.
Klare Rollen und Verantwortlichkeiten schaffen
Es muss im Projekt klar benannt werden, wer für Sicherheitsanforderungen verantwortlich ist, wer sie prüft und wer die Umsetzung sichert.
Schutzbedarf methodisch analysieren
Ein standardisierter Risiko- und Schutzbedarfsprozess sollte frühzeitig im Projektablauf stattfinden, unabhängig von Technologie oder Projektart.
Sicherheit messbar und dokumentierbar machen
Entscheidungen über Sicherheitsmaßnahmen müssen nachvollziehbar und dokumentiert sein, um sie später verteidigen oder verbessern zu können.
Sicherheits-Governance in Projektmethoden integrieren
Frameworks wie Scrum, PRINCE2 oder HERMES sollten um Security-Gates, Abnahmekriterien und Kontrollpunkte ergänzt werden.
Diese Fallstudie zeigt deutlich: Sicherheitslücken entstehen nicht nur durch technische Versäumnisse, sondern vor allem durch fehlende Struktur, unklare Zuständigkeiten und mangelnde Integration in Projekte. Informationssicherheit braucht mehr als gute Tools; sie braucht Verantwortung, Prozesse und Architektur. Wer sie von Anfang an einplant, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern schützt auch das Vertrauen seiner Kunden und Partner.
Auch interessant: IT-Projektmanagement-Methoden
Lerneinheit des BSI: 2.8 Das Sicherheitskonzept
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