Wir begleiten Sie von der ersten Datenanalyse bis zur produktiven Lösung. Gemeinsam identifizieren wir relevante Use Cases, entwickeln tragfähige Analytics-Strategien und setzen Data Science-Projekte um, die Ihre Entscheidungsfindung verbessern.
Erfolgreiche Datennutzung erfordert mehr als Technologie: Wir betrachten Ihre Geschäftsziele, bestehende Prozesse und die Anforderungen Ihrer Teams gleichermaßen. So schaffen wir nachhaltige Lösungen, die messbare Ergebnisse liefern.










































































































































Schaffen Sie die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen durch professionelle Datenbereinigung und -aufbereitung. Wir analysieren Ihre Datenbestände, beseitigen Inkonsistenzen und etablieren nachhaltige Prozesse für eine dauerhaft hohe Datenqualität.
Entwickeln Sie eine zukunftsfähige Datenstrategie, die Mehrwerte in den Fokus stellt und regulatorische Anforderungen erfüllt. Wir definieren klare Data Governance-Strukturen, Verantwortlichkeiten und Prozesse für den sicheren und effizienten Umgang mit Ihren Daten.
Transformieren Sie Ihre Rohdaten in wertvolle Erkenntnisse durch moderne Analytics-Lösungen. Wir konzipieren und implementieren skalierbare Analytics-Plattformen, die Ihnen aussagekräftige Dashboards, Reports und datengetriebene Entscheidungsgrundlagen liefern.
Treffen Sie bessere Entscheidungen durch vorausschauende Analysen und datenbasierte Prognosen. Wir entwickeln Predictive Analytics-Lösungen, die Muster erkennen, Trends vorhersagen und Ihrem Business einen Wettbewerbsvorteil durch proaktives Handeln verschaffen.
Verstehen Sie Ihre Kunden besser und optimieren Sie Ihre Marketingaktivitäten durch datengetriebene Insights. Wir implementieren Analytics-Lösungen für Customer Journey Analysen, Segmentierung und ROI-Messungen, die Ihre Marketing- und Vertriebseffizienz nachhaltig steigern.
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Data Science umfasst die Extraktion von Erkenntnissen und Wissen aus Daten durch wissenschaftliche Methoden, Algorithmen und Systeme. Dazu gehören Datensammlung und -aufbereitung, explorative Datenanalyse, statistische Modellierung, Machine Learning und Predictive Analytics sowie Datenvisualisierung. Data Science verbindet Mathematik, Statistik, Informatik und Domänenwissen. Data Scientists entwickeln Modelle zur Vorhersage, Optimierung und Automatisierung, um rohe Daten in handlungsrelevante Insights für datengetriebene Entscheidungen zu transformieren. Es ist Grundlage für KI-Anwendungen, Business Intelligence und digitale Innovation in verschiedensten Branchen.
Eine Data Science Beratung ist sinnvoll, wenn Sie datengetriebene Entscheidungen treffen, Geschäftsprozesse optimieren oder neue Insights aus Daten generieren möchten. Bei großen Datenmengen ohne klare Analysestrategie, fehlendem internem Data Science Know-how oder komplexen Fragestellungen unterstützen Experten. Rewion hilft beispielsweise bei der Entwicklung von Predictive Models, Kundenanalysen, Fraud Detection oder Demand Forecasting. Wenn Sie Machine Learning implementieren, Datenstrategien entwickeln oder Data Science Teams aufbauen möchten, bietet externe Expertise Mehrwert. Bei gescheiterten Analytics-Projekten identifizieren Berater Ursachen. Auch für Quick Wins, Proof-of-Concepts oder Skalierung bestehender Lösungen ist eine externe Beratung wertvoll.
Data Science optimiert Geschäftsprozesse durch datenbasierte Analysen und Vorhersagemodelle. Experten identifizieren Ineffizienzen durch Process Mining und Datenanalyse, entwickeln Predictive Models zur Bedarfsvorhersage und Ressourcenoptimierung sowie Algorithmen für automatisierte Entscheidungen. Anomalie-Erkennung identifiziert Qualitätsprobleme frühzeitig, Customer Analytics verbessern beispielsweise Segmentierung und Personalisierung, Supply Chain Optimization kann Lagerkosten reduzieren. Durch eine Kombination aus Domänenwissen und Data Science entstehen konkrete Handlungsempfehlungen, die die Effizienz steigern, Kosten senken und Qualität verbessern. So wird aus Daten messbarer Geschäftswert generiert.
Rewion bietet umfassende Data Science Services: Wir unterstützen Sie in der Entwicklung von Data Science Strategien und Roadmaps, der Datenanalyse und bei explorativen Analysen zur Insight-Generierung sowie bei Predictive Analytics für Vorhersagen und Forecasting. Außerdem begleiten wir Sie auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Datenstrategie und helfen Ihnen, Ihre Kunden durch Customer & Marketing Analytics besser zu verstehen. Wir unterstützen bei Data Governance, Datenqualitätsmanagement sowie beim Aufbau von Data Science Teams. Von Proof-of-Concepts bis zu produktiven Lösungen begleiten wir alle Phasen.
Rewion zeichnet sich durch eine Kombination aus technischer Data Science Expertise und Geschäftsverständnis aus. Wir übersetzen Business-Fragen in analytische Lösungen und Insights in Handlungen. Als herstellerunabhängiger Partner wählen wir die optimale Technologie für Ihre Anforderungen. Mit Expertise in Machine Learning, Deep Learning, NLP und Big Data entwickeln wir State-of-the-Art-Lösungen und kombinieren Data Science mit Domänenwissen aus verschiedenen Branchen. So schaffen wir datengetriebene Lösungen, die echten Business Value liefern und Wettbewerbsvorteile ermöglichen.
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KI-Telefonassistent Webinar: In diesem Webinar zeigen wir, wie Unternehmen Telefonanrufe mit KI strukturierter bearbeiten und daraus automatisierte Folgeprozesse machen können.
Viele Unternehmen testen KI-Telefonie aktuell als Demo. Spannend wird das Thema aber erst, wenn aus dem Gespräch ein sauberer Prozess entsteht: Anliegen verstehen, Informationen erfassen, Daten strukturiert übergeben und anschließend automatisch weiterverarbeiten.
Im Webinar zeigen wir diesen Ablauf mit Fonio.ai als KI-Telefonassistent und n8n als Workflow-Orchestrierung. Fonio.ai übernimmt das Gespräch und die Erfassung der Informationen. n8n verarbeitet die Daten weiter und stößt Folgeprozesse an, zum Beispiel eine Bestätigung, eine interne Benachrichtigung, eine Aufgabe oder einen CRM-Eintrag.
Der Praxis-Use-Case: eine telefonische Webinar-Anmeldung. Eine Person ruft an, der KI-Assistent fragt die notwendigen Informationen ab und übergibt die Daten an n8n. Dort wird der nächste Prozessschritt automatisch ausgelöst.
Stehen Sie vor der Frage, wie Ihre Lagerstrategie unter SAP S/4HANA aussehen soll? In diesem Webinar vergleichen wir SAP Stock Room Management, SAP EWM und SAP Logistics Management (LGM) inklusive klarer Entscheidungskriterien, Vor-/Nachteilen und typischen Einsatzszenarien aus der Praxis.
Im Webinar erhalten Sie Antworten auf die Fragen:
Viele Unternehmen nutzen historisch SAP WM und müssen im Zuge von S/4HANA ihre zukünftige Lagerlösung festlegen.
Stock Room Management basiert technisch auf WM (Tabellen/Customizing/Transaktionen), bietet aber eingeschränkten Funktionsumfang und ist eher für einfachere, manuell geprägte Lager gedacht.
SAP EWM ist die strategische, langfristig ausgerichtete Lösung für Lagerprozesse, geeignet von „einfach“ bis „hochkomplex“ (inkl. Varianten Embedded/Dezentral und Basic/Advanced).
SAP Logistics Management (LGM) ist die neue, cloud-basierte SAP-Lösung, die Warehouse Execution und Transportation Dispatching plus Network Collaboration in einer Plattform kombiniert und explizit auf kleine bis mittelkomplexe Versand-/Lagerstandorte zielt (inkl. AI-Assistenz).
Im Webinar ordnen wir ein, für wen welche Lösung passt, wo die Grenzen liegen und wie man daraus eine Roadmap ableitet.
Let’s talk IT – seien Sie dabei
Die Teilnahme ist kostenlos – melden Sie sich an und bringen Sie gerne konkrete Fragen aus Ihrer Lager-/S/4HANA-Roadmap mit.
In unserem Webinar erlernen Sie die Grundlagen zur Erstellung der Cyber Incident Response Planung, speziell ausgerichtet auf die Anforderungen von Krankenhäusern. Wir behandeln essentielle Bestandteile des Plans, darunter Checklisten, Notfallkontakte, Szenarioplanung und die Abstufung der Reaktionsmaßnahmen bei verschiedenen Sicherheitsvorfällen. Ziel ist es, das IT-Personal zu befähigen, auf Cyberangriffe effektiv zu reagieren und die Sicherheit kritischer Systeme und Patientendaten zu gewährleisten. Melden Sie sich an, um Ihr Krankenhaus gegen Cyber-Bedrohungen zu wappnen.
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„Der gesamte Prozess Zollanmeldung war für uns ein enorm verwaltungs- und zeitintensiver Prozess, welcher wertvolle Ressourcen unserer Mitarbeitenden gebunden hat. Diese freigewordenen zeitlichen Ressourcen können die Mitarbeitenden nun für wertschöpfende, strategische und kundenorientierte Tätigkeiten nutzen, die zur weiteren Optimierung unserer Prozesse und zur nachhaltigen Stärkung unseres Unternehmens beitragen.“— Stefan Meyer – Leitung Transportlogistik

RAPS hat seine Logistikprozesse am Standort Österreich erfolgreich auf ein zentrales SAP ERP System harmonisiert. Die Lagerverwaltung erfolgt über SAP MM und die Versandabwicklung über SAP LE. Im Bereich Export bestand Potenzial, Abläufe noch effizienter zu gestalten und stärker zu standardisieren, bei gleichzeitiger Beibehaltung der bewährten Flexibilität für die individuelle Beladung der LKW für einzelne Kunden. Ziel des Projekts war die Weiterentwicklung und Optimierung der Abläufe im Export-Versand sowie die Umsetzung identifizierter Verbesserung in SAP.
Das Projekt hatte das Ziel, langfristig Kosten in den Bereichen Prozesse, Daten und Support durch die Harmonisierung von Daten und Abläufen in 14 weltweiten Produktionsstandorten zu reduzieren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Optimierung der Supply-Chain und Fertigung. Um dies zu erreichen, wurde ein globales Logistik-Template entwickelt und implementiert, das zunächst im Headquarter mit S/4HANA erweitert und dort eingeführt wurde, bevor es auf mehr als 14 Standorte des Unternehmens ausgerollt wurde.
Ziel des Projekts war die Evaluierung von SAP Build Process Automation im Vergleich zu bereits im Einsatz befindlichen Automatisierungstools wie Automation Anywhere und UIPath anhand der Automatisierung des BANF-Anlageprozesses via Fiori App.
Ebenfalls sollte eine Entscheidungsvorlage erstellt werden für den strategischen Einsatz von SAP Build Process Automation innerhalb produktionskritischer und unkritischer Bereiche eines Automobilherstellers.
Rollout der gesamten Defender Security Plattform. Defender for Server (Windows & Linux), Defender for Office 365 Apps, Defender for Endpoint und Defender for Identity. Es wurden alle Defender Produkte nach und nach bereitgestellt und eine zentrale Alarmierung eingerichtet.
Modernisierung der IT-Infrastruktur am Standort Köln/Bonn. Prozessanalyse nach ISO 9001 und Software-Validierung. Standardisierung von Arbeitsplätzen nach verschiedenen Anwendungsfällen. Einführung einer E-Mail Archivierung nach DSGVO. Einführung eines standortübergreifenden IT-Monitorings.
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Dieses Whitepaper zeigt anhand eines anonymisierten Praxisbeispiels, wie eine IT-Strategie für ein Schweizer KMU aufgebaut und dokumentiert werden kann. Es richtet sich an Geschäftsleitungen und IT-Verantwortliche, die ein konkretes Referenzbeispiel einer IT-Strategie suchen.
Im Fokus stehen dabei insbesondere:
Erfahren Sie, wie sicher und optimal konfiguriert Ihr Microsoft‑365‑Tenant wirklich ist und wo versteckte Risiken, veraltete Einstellungen oder ungenutztes Potenzial schlummern.
Das erwartet Sie im Whitepaper:
Im Incident-Fall zählt schnelles und strukturiertes Handeln. Wenn viele Entscheidungen parallel getroffen werden müssen, bietet dieses IT-Poster eine klare Orientierung zu Rollen, Kommunikationswegen und nächsten Schritten (hier generisch). Es unterstützt Ihre IT dabei, im Ernstfall koordiniert zu reagieren und Ihr Krankenhaus zügig wieder in den Regelbetrieb zurückzuführen.
Prüfen Sie mit 10 Fragen, ob Ihre IT-Strategie zukunftsfähig aufgestellt ist. Erkennen Sie, wo bereits klare Strukturen und wo Nachholbedarf besteht, um Wertbeitrag, Steuerbarkeit und Innovationskraft Ihrer IT zu stärken.
Mit dieser Checkliste legen Sie den ersten Schritt, um Ihre IT gezielt weiterzuentwickeln.
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Wie an jedem zweiten Dienstag im Monat werden die Sicherheitsupdates für Clients und Server von Microsoft veröffentlicht. Im Juni 2026 schließt Microsoft 198 Schwachstellen, davon 32 kritische.
Welche Patches müssen heute Nacht raus und was kann warten? Hier ist unsere Einschätzung.
| KB-Nummer | Windows Version | Empfehlung |
| KB5094126 | Windows 11 24H2 & 25H2 | ⚠️ Erste Probleme bekannt. Probleme abwägen. |
| KB5094127 | Windows 10 22H2 (ESU) | ✅ |
| KB5094125 | Windows Server 2025 | ⚠️Erste Probleme bekannt. Probleme abwägen. |
| KB5094128 | Windows Server 2022 | ⚠️ Erste Probleme bekannt. Probleme abwägen. |
| KB5094123 | Windows Server 2019 | ✅ |
| KB5094122 | Windows Server 2016 | ✅ |
| KB5094041 | Windows Server 2012 R2 (ESU) | ✅ |
| KB5094042 | Windows Server 2012 (ESU) | ✅ |
Zuletzt geprüft am 15.06.2026, 15:16 Uhr
Die folgende Matrix gibt Aufschluss über die aktuellen Support-Zeiträume. Die Update-Verlängerung bezieht sich auf das Extended Security Update (ESU) Programm von Microsoft.
| Software | End of Life | Update-Verlängerung |
| Windows Server 2012 / R2 | 10.10.2023 | 13.10.2026 |
| Windows 10 1607 (LTSB) | 13.10.2026 | |
| Microsoft Office 2021 | 13.10.2026 | |
| Windows 11 24H2 (Home/Pro) | 13.10.2026 | |
| Windows 11 23H2 (Enterprise) | 10.11.2026 | |
| Windows 10 21H2 (Enterprise LTSC) | 12.01.2027 | |
| Windows Server 2016 | 12.01.2027 | 12.01.2030 |
| Windows 11 25H2 (Home/Pro) | 12.10.2027 | |
| Windows 11 25H2 (Enterprise) | 10.10.2028 | |
| Windows Server 2019 | 09.01.2029 | |
| Windows Server 2022 | 14.10.2031 | |
| Windows Server 2025 | 10.10.2034 |
Zuletzt geprüft am 15.06.2026, 15:22 Uhr
Fragen zu einzelnen Updates oder zur Patch-Strategie in Ihrer Umgebung? Sprechen Sie uns an.
Cloud-Infrastrukturen entwickeln sich nahezu tagtäglich weiter und mit ihnen die Anforderungen an Teams, die diese Umgebungen betreiben und weiterentwickeln. Auch das Cloud Platform Engineering ist entsprechend in Bewegung: Neue Technologien, Nutzungsmuster und Anforderungen nehmen Einfluss darauf, wie Plattformen gebaut werden und aussehen sollen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über vier Entwicklungen, die das Cloud Platform Engineering in den kommenden Jahren beeinflussen und welche Veränderungen sich dadurch ergeben können.
In klassischen Cloud-Umgebungen bauen Entwicklungsteams ihre Anwendungen und sind zusätzlich für die Verwaltung der Infrastruktur dahinter verantwortlich: Server bereitstellen, skalieren, aktualisieren und überwachen. Serverless Architekturen verschieben diese Verantwortung vollständig. Statt die Infrastruktur selbst zu verwalten, übernimmt das der Cloud Provider. Server gibt es natürlich weiterhin, das Unternehmen muss sich aber nicht mehr selbst darum kümmern. Entwicklungsteams stellen nur noch ihren Code oder Container bereit, der automatisch skaliert und nutzungsbasiert abgerechnet wird.
Daraus ergeben sich verschiedene Veränderungen und Vorteile:
Serverless ist für viele Anwendungsfälle ein Effizienzgewinn und ist teilweise schon heute fester Bestandteil moderner Plattformstrategien.
Klassische Cloud-Architekturen folgen einem klaren Prinzip: Daten werden gesammelt, in ein Rechenzentrum übertragen und dort verarbeitet. Das funktioniert gut, solange Geschwindigkeit keine kritische Rolle spielt und die Datenmenge beherrschbar bleibt. Dieser Weg wird aber immer häufiger zu langsam. Geräte am sogenannten Edge, also am Rand eines Netzwerks wie beispielsweise Maschinen in einer Produktionshalle, Fahrzeuge oder medizinische Geräte erzeugen besonders große Datenmengen. Diese alle erst in ein zentrales Rechenzentrum zu schicken, kostet Zeit und Bandbreite.
Beim Edge Computing wird ein Teil der Verarbeitung dorthin verlagert, wo die Daten entstehen. Sie findet direkt auf dem Gerät oder in unmittelbarer Nähe davon statt. Das bringt mehrere Vorteile mit sich:
Für Cloud Platform Engineering bedeutet dieser Trend, dass Plattformen künftig nicht mehr nur zentrale Rechenzentren, sondern auch dezentrale Infrastruktur an verschiedenen Standorten verwalten können müssen. Das Modell ist zwar deutlich komplexer, aber auch zukunftsfähig.

Cloud-Umgebungen wachsen. Mit der Zahl der Services, Teams und Anwendungen steigt auch die Komplexität irgendwann in Dimensionen, die manuell kaum noch beherrschbar sind. In solchen Fällen kann der Einsatz KI-gestützter Plattformverwaltung sinnvoll sein. Konkret geht es darum, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und Muster zu erkennen, die für Menschen schwer zu erfassen sind. Plattformen, die KI einsetzen, können zum Beispiel:
Wichtig ist dabei: KI-gestützte Verwaltung ersetzt Plattformteams nicht, sondern ist zur Entlastung da. Der Routineaufwand sinkt, sodass sich Mitarbeitende auf Entwicklungsaufgaben fokussieren können.
Cloud-Infrastrukturen verbrauchen große Mengen an Energie. Rechenzentren gehören zu den energieintensivsten Einrichtungen überhaupt. Mit steigender Cloud-Nutzung wächst dieser Fußabdruck entsprechend weiter. Nachhaltigkeit ist damit längst zum wichtigen Trend im Cloud Platform Engineering geworden. Unternehmen reagieren darauf auf verschiedenen Ebenen:
Nachhaltigkeit und Effizienz gehen hier Hand in Hand: Optimieren Unternehmen ihren Energieverbrauch, sparen sie in der Regel auch Kosten.
Aktuelle Entwicklungen im Cloud Platform Engineering, von Serverless Architekturen über Edge Computing und KI-gestützter Verwaltung bis hin zu Green IT, sind schon heute im Einsatz. Unternehmen nutzen die Möglichkeiten schon in unterschiedlichen Reifegraden. In vielen Firmen stehen die Entwicklungen allerdings noch am Anfang, sodass wir davon ausgehen können, dass diese Trends uns noch einige Jahre begleiten werden. Beziehen Unternehmen für sie sinnvolle Trends frühzeitig in ihre Plattformstrategie ein, schaffen sie Strukturen, die sich zukünftigen Anforderungen anpassen können. Dabei ist nicht jedes Thema für jedes Unternehmen gleich relevant. Es lohnt sich aber, einen Blick auf die Möglichkeiten zu werfen.
In Teil 1 und Teil 2 unserer Blogreihe haben wir gesehen, wie extrahierte Dokumentendaten entweder direkt in einer Benutzeroberfläche validiert oder per Integration Suite vollautomatisch im Hintergrund verbucht werden. Es gibt jedoch Geschäftsprozesse, die sich nicht rein linear oder starr automatisieren lassen. Häufig verlangen Compliance-Richtlinien dynamische Genehmigungsschritte, die von den extrahierten Dateninhalten abhängen.
In diesem dritten und letzten Teil zeigen wir Ihnen, wie die prozessgetriebene Integration mit SAP Build Process Automation (SBPA) funktioniert. Wir orchestrieren den gesamten Lebenszyklus eines Dokuments – von der KI-Extraktion bis hin zur flexiblen Freigabe-Logik im Unternehmen.
In unserem Szenario betrachten wir die Verarbeitung von Reisekostenabrechnungen oder projektbezogenen Spesenbelegen. Mitarbeiter laden ihre Belege digital hoch. Die manuelle Prüfung jedes einzelnen Belegs durch das Management blockiert jedoch wertvolle Ressourcen.
Das Ziel unseres Szenarios:
Dieses Muster nutzt die Low-Code/No-Code-Plattform SAP Build Process Automation als zentralen Workflow-Orchestrierer. SBPA verbindet dabei die KI-Fähigkeiten nativ mit der Prozesslogik.

Prozess-Trigger: Ein Start-Formular (UI) in SAP Build, eine eingehende E-Mail oder ein API-Callback.
SAP Build Process Automation (Prozessfluss): Steuert die Abfolge der Schritte.
SAP Document AI (als Prozess-Schritt): Extrahiert die Daten aus dem hochgeladenen Dokument.
Decision Engine (Geschäftsregeln): Evaluiert den Betrag und steuert die Verzweigung des Pfads.
Approval Form (User Task): Die Inbox für den Vorgesetzten im Falle einer Schwellenwert-Überschreitung.
SAP S/4HANA (via Actions): Die finale Verbuchung des Belegs im ERP-Kern.
Der große Vorteil dieses Musters liegt in der visuellen Modellierung des gesamten Prozesses innerhalb der SAP Build-Entwicklungsumgebung.
Der Prozess kann über verschiedene Kanäle initiiert werden. Ein eleganter Weg ist ein in SBPA integriertes Start-Formular, über welches der Nutzer die PDF-Datei hochlädt. Im Prozessfluss wird als direkt nachgelagerter Schritt die SAP Document AI aufgerufen. Innerhalb von SAP Build lässt sich die Extraktions-Schnittstelle komfortabel als nativer Prozessschritt einbinden, ohne dass tiefe Coding-Kenntnisse im Backend erforderlich sind.
Nachdem die Document AI die strukturierten Daten (z. B. grossAmount und currency) zurückgeliefert hat, nutzen wir eine Condition oder eine Decision Table in SBPA:
Bedingung: grossAmount > 100 ODER currency != 'EUR'
Pfad A (Ja): Der Prozess zweigt ab zu einem User Task (Genehmigungsformular). Der Abteilungsleiter sieht die extrahierten Daten und kann per Klick „Genehmigen“ oder „Ablehnen“.
Pfad B (Nein): Der Beleg überspringt die menschliche Instanz und geht direkt in die Verbuchung.
Die finale Verbuchung in SAP S/4HANA erfolgt nicht über klassischen Integrationscode, sondern über sogenannte Actions. Hierzu importieren wir die standardisierten Spezifikationen (wie z. B. das Billing Document oder entsprechende Finanzbuchungs-APIs) direkt aus dem SAP Business Accelerator Hub in unser SAP Build-Projekt.
SBPA generiert daraus wiederverwendbare Bausteine. Wir mappen einfach die Datenfelder aus dem Document-AI-Schritt (bzw. dem Genehmigungsformular) per Drag-and-Drop auf die Eingabeparameter der S/4HANA-Action.
Um diesen prozessgetriebenen Ansatz umzusetzen, müssen folgende Komponenten in der BTP bereitstehen:
SAP Build Process Automation: Ein aktivierter Subaccount mit der SBPA-Anwendungsoberfläche und zugewiesenen Entwickler-Rollen (ProcessAutomationAdmin etc.).
Destinations & Actions: Im BTP-Subaccount müssen die Destinationen zu SAP S/4HANA und zur SAP Document AI sauber gepflegt sein. Im SAP Build Lobby-Projekt müssen die entsprechenden Actions eingerichtet sein.
Prozess-Modellierung: Anlage eines neuen Business Processes, Definition der Datenstrukturen für die Formulare und Aktivierung des Projekts zur Bereitstellung in der Task-Inbox der Nutzer.
Wählen Sie dieses Integrationsmuster immer dann, wenn Sie eine flexible, konfigurierbare und audit-sichere Prozesslogik benötigen. Es schließt perfekt die Lücke zwischen reiner Benutzeroberfläche (Teil 1) und starrer Dunkelverarbeitung (Teil 2).
Wir von Rewion unterstützen Sie umfassend bei der Implementierung von SAP Build Process Automation auf der SAP Business Technology Platform. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch, um Ihre Prozesse agil, transparent und zukunftssicher aufzustellen. Zusätzliche Fachartikel zu Erweiterungsstrategien und SAP BTP Governance finden Sie direkt auf unserem Blog.
In Teil 1 unserer Blogreihe haben wir uns das „Human-in-the-loop“-Szenario angeschaut, bei dem extrahierte Daten manuell in einer SAPUI5-Oberfläche validiert werden. Doch was passiert, wenn das Belegaufkommen so massiv ansteigt, dass eine manuelle Prüfung zum unbezahlbaren Nadelöhr wird? Hier kommt die datengetriebene Integration ins Spiel. In diesem zweiten Teil zeigen wir Ihnen, wie durch die Kombination von SAP Document AI und der SAP Integration Suite eine vollständige Dunkelverarbeitung (Dark Processing) realisiert wird – berührungslos, hocheffizient und skalierbar.
Stellen wir uns einen Großkonzern vor, der monatlich 50.000 standardisierte Rechnungen von festen Vertragspartnern oder Tochtergesellschaften erhält. Die Layouts sind bekannt, die Datenqualität ist hoch. Würde hier ein Team von Sachbearbeitern jede einzelne Extraktion manuell prüfen, wäre der wirtschaftliche Vorteil der KI dahin.
Das Ziel unseres Szenarios: Die Dokumente treffen über automatisierte Kanäle wie einen zentralen E-Mail-Inbound oder einen SFTP-Server ein und das System übergibt sie im Hintergrund an die SAP Document AI. Nach erfolgreicher Extraktion fließen die Daten ohne menschliches Zutun direkt in die SAP Integration Suite. Dort werden sie validiert, transformiert und vollautomatisch als Billing Document (Faktura) direkt im digitalen Kern (SAP S/4HANA) verbucht.
Dieses Muster setzt auf eine ereignisgesteuerte, asynchrone Architektur. Die Integration Suite agiert dabei als der zentrale, intelligente Datenverteiler.

Ingest / Quelle: Ein automatisierter Trigger (z. B. ein iFlow-Timer, SFTP Listener oder ein Callback-Event), der das PDF an Document AI sendet.
SAP Document AI: Verarbeitet das Dokument asynchron und hält das Ergebnis bereit.
BTP Destination (Callback): Informiert die Integration Suite aktiv über die Fertigstellung.
Cloud Integration (iFlow): Empfängt die Payload, übernimmt das Daten-Mapping und steuert das Error-Handling.
SAP S/4HANA: Empfängt die transformierten Daten über die standardisierte OData-Schnittstelle.
Da wir im Enterprise-Kontext mit asynchroner Verarbeitung arbeiten, nutzen wir den integrierten Callback-Mechanismus von SAP Document AI. Das vermeidet ineffizientes Polling und schont die Systemressourcen der Integration Suite.
Der iFlow startet mit einem HTTPS-Sender-Kanal. Die dort generierte Endpunkt-URL wird in den BTP-Destinations hinterlegt. Sobald die Document AI die Extraktion abgeschlossen hat, sendet sie einen HTTP-Post-Request an diesen iFlow. Die Payload enthält direkt das extrahierte JSON-Ergebnis.
Das von SAP Document AI gelieferte Ergebnis liegt nativ im JSON-Format vor. Um dieses in die von S/4HANA erwartete Struktur für Billing Documents zu bringen, stehen Entwicklern zwei Wege offen:
Weg A (XML & XSLT): Die JSON-Payload wird über einen JSON-to-XML-Converter in XML umgewandelt. Anschließend wird ein klassisches XSLT-Mapping ausgeführt, um die Felder (wie Netto-Betrag, Steuer, Kreditor) zuzuweisen.
Weg B (Groovy Script – Empfehlung): Um Konvertierungs-Overhead zu vermeiden, nutzen wir ein Groovy Script. Dieses parst das JSON-Objekt nativ, führt Validierungen durch (z. B. „Liegt der Konfidenzwert aller Pflichtfelder über 85%?“) und baut direkt die finale JSON-Struktur für den S/4HANA OData-Aufruf auf.
Die transformierten Daten werden über einen OData-Receiver-Kanal an S/4HANA übergeben. Wir nutzen hierbei das standardisierte API aus dem SAP Business Accelerator Hub: Billing Document - Read, Create, Delete (API_BILLING_DOCUMENT_SRV). Der iFlow übergibt die Daten per POST-Request an die Entity A_BillingDocument.
Für die Umsetzung dieses automatisierten Musters müssen folgende technischen Komponenten vorbereitet sein:
SAP Integration Suite: Ein aktiver Subaccount mit aktivierter Cloud Integration Capability
HTTPS Inbound Konfiguration: Vergabe der entsprechenden Rollen (MessagingSend) für den Service-User, damit Document AI den iFlow aufrufen darf
BTP Destination für den Callback: Eine Destination in der BTP, die auf die Runtime-URL des iFlows verweist
S/4HANA Konnektivität: Ein Cloud Connector (bei On-Premises/Private Cloud) oder eine direkte Kommunikationsvereinbarung (Public Cloud) zur Freischaltung des Billing-Document-OData-Services
Dieses Muster ist der Standard für High-Volume-Szenarien, bei denen Effizienz und Durchsatz im Vordergrund stehen. Es minimiert die Prozesslaufzeiten von Tagen auf wenige Sekunden.
Ein großer Vorteil dieses Musters ist seine Flexibilität: Es funktioniert sowohl, wenn Dokumente vollautomatisch über Schnittstellen eintreffen, als auch, wenn Key-User Dokumente gesammelt über die Standard-UI von SAP Document AI hochladen. Der anschließende Verbuchungsprozess im ERP bleibt identisch digitalisiert und entkoppelt.
Architektur-Tipp aus der Praxis: Im iFlow sollte zwingend ein datenbasiertes Routing für den Fehlerfall berücksichtigt werden. Fällt der Konfidenzwert der KI bei einer Rechnung unter einen definierten Schwellenwert, sollte der iFlow die Buchung in S/4HANA stoppen und stattdessen ein Ticket im System anlegen oder den Beleg in eine manuelle Klärungsschleife leiten.
Im nächsten und letzten Teil unserer Blogreihe betrachten wir das dritte Integrationsmuster. In Teil 3 orchestrieren wir komplexe, abteilungsübergreifende Geschäftsprozesse und Genehmigungsworkflows mithilfe von SAP Build Process Automation.
Rewion unterstützt Sie umfassend bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer Integrationsprojekte auf der SAP Business Technology Platform. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch, um Ihre Prozesse hocheffizient zu automatisieren. Für weitere strategische Einblicke empfehlen wir Ihnen auch unsere verwandten Blogartikel zu den Themen SAP BTP Governance und moderne Erweiterungsstrategien für S/4HANA.
Im Einführungsartikel unserer Blogreihe haben wir SAP Document AI als strategischen Baustein für eine Clean-Core-Architektur betrachtet. In diesem ersten Deep Dive widmen wir uns dem am häufigsten nachgefragten Muster in der Praxis: Der benutzerzentrierten UI-Integration nach dem „Human-in-the-loop“-Prinzip. Hierbei überlassen wir der künstlichen Intelligenz die schwere Arbeit der Datenextraktion, behalten aber die volle Kontrolle durch ein maßgeschneidertes Validierungs-Frontend.
In vielen Unternehmen sieht die Realität der Rechnungsverarbeitung noch immer so aus: Eine Rechnung trifft als PDF-Anhang per E-Mail ein. Ein Sachbearbeiter öffnet das Dokument auf dem einen Bildschirm und tippt im anderen Bildschirm mühsam Kreditorennummer, Rechnungsbetrag, Steueranteile und Positionsdaten manuell in das SAP-System ein. Das kostet wertvolle Zeit und ist zudem extrem fehleranfällig.
Das Ziel unseres Szenarios: Der Sachbearbeiter lädt das Dokument über eine intuitive Web-Oberfläche hoch. Die SAP Document AI extrahiert die Daten im Hintergrund in Sekundenschnelle. Der Nutzer sieht das Ergebnis sofort visuell aufbereitet, korrigiert bei Bedarf minimale Abweichungen und gibt den Beleg mit einem Klick zur Buchung frei.
Die Architektur dieses Szenarios basiert vollständig auf dem Side-by-Side-Extensibility-Ansatz auf der SAP Business Technology Platform (BTP).

Frontend (SAPUI5 Freestyle): Eine maßgeschneiderte Applikation, die dem Nutzer den Upload ermöglicht und die extrahierten Daten neben dem Original-PDF anzeigt.
Backend (SAP CAP Service): Das Cloud Application Programming Model agiert als zentraler Orchestrator. Es nimmt das Dokument entgegen, leitet es an die Document AI API weiter und stellt die Business-Logik (z.B. Validierungsregeln) bereit.
Connectivity Layer (BTP Destination Service): Kapselt die Verbindungsparameter und die Authentifizierung zur KI-Schnittstelle.
SAP Document AI: Der eigentliche Business Service, der die Extraktion durchführt und das strukturierte JSON-Ergebnis zurückliefert.
Die technische Umsetzung kombiniert die Stärken des CAP-Frameworks mit der Flexibilität von SAPUI5.
Der CAP-Service konsumiert die Schnittstellen der SAP Document AI, wie sie im SAP Business Accelerator Hub definiert sind. Da die Verarbeitung bei größeren Dokumenten asynchron erfolgt, implementieren wir im CAP-Handler eine entsprechende Logik:
/document-jobs und erhält als Antwort eine Job-ID./document-jobs/{id} fragt das System den Status ab oder nutzt das BTP-Callback-Szenario.SUCCESS steht, rufen wir das extrahierte JSON-Objekt ab.Ein kritischer Erfolgsfaktor für die Akzeptanz durch die Anwender ist die UI-Gestaltung. Wir nutzen hierfür eine Fiori Freestyle App, da wir maximale Kontrolle über das Layout benötigen. Eine Split-Screen-Ansicht bietet sich an: links das PDF im Viewer, rechts die extrahierten Eingabefelder. Ein echtes Highlight im Code ist die Auswertung des confidence-Scores, den die SAP Document AI für jedes extrahierte Feld mitliefert:
Ein Wert > 0.9 (90% Sicherheit) wird im UI grün (ValueState.Success) markiert.
Ein Wert < 0.7 wird auffällig gelb oder rot hervorgehoben (ValueState.Warning / ValueState.Error), damit das Auge des Sachbearbeiters sofort auf die kritische Stelle gelenkt wird.
Um dieses Szenario in Ihrer eigenen BTP-Landschaft zu implementieren, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
BTP Subaccount & Space: Ein eingerichtetes Cloud Foundry- oder Kyma-Environment
Entwicklungsumgebung: SAP Business Application Studio (BAS), SAP Build Code oder eine lokale VS Code-Installation
SAP Document AI Instanz: Eine Service-Instanz des Typs document-information-extraction im Space inklusive eines Service Keys für die Credentials
BTP Destination: Eine konfigurierte Destination auf Subaccount-Ebene, welche die Credentials aus dem Service Key nutzt (OAuth2ClientCredentials), um den sicheren Aufruf aus CAP zu gewährleisten
Optional: Eine Application Subscription für die Standard-UI von SAP Document AI zu Test- und Schemadefinitionszwecken
Dieses Integrationsmuster ist immer dann die perfekte Wahl, wenn eine menschliche Interaktion und Validierung zwingend erforderlich ist. Das gilt besonders bei regulatorischen Vorgaben oder stark schwankender Datenqualität der Quellbelege.
AP liefert über die Application Subscription bereits eine Standard-Oberfläche für Document AI mit. Warum lohnt sich dennoch der Aufwand einer Eigenentwicklung?
Im nächsten Teil unserer Blogreihe verlassen wir die Benutzeroberfläche und wechseln in die Welt der vollständigen Automatisierung. In Teil 2 schauen wir uns an, wie wir mit der SAP Integration Suite eine komplette Dunkelverarbeitung für hohe Belegvolumina realisieren.
Die Experten von Rewion unterstützen Sie umfassend bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer maßgeschneiderten BTP-Apps. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Vertiefende Informationen zu modernen Erweiterungen finden Sie auch in unseren Artikeln über SAP BTP Governance und zukunftssichere Erweiterungsstrategien für S/4HANA.
Viele Unternehmen beginnen ihre Cloud-Reise mit einzelnen Projekten, ersten virtuellen Maschinen oder einem Kubernetes-Cluster. Was anfangs funktioniert, wird jedoch schnell zur Herausforderung, sobald mehrere Teams, Anwendungen und Compliance-Anforderungen hinzukommen. An dieser Stelle wird das Konzept der Landing Zone relevant. Eine Landing Zone bildet das organisatorische, technische und sicherheitsrelevante Fundament einer Cloud-Plattform. Sie schafft Standards, Governance-Strukturen und zentrale Dienste, auf denen spätere Anwendungen aufbauen können. Ziel ist es, von Anfang an eine Umgebung zu schaffen, die skalierbar, sicher und langfristig wartbar ist.
In diesem Artikel betrachten wir, wie eine moderne STACKIT Landing Zone aussehen kann und welche Aspekte aus unserer Sicht besonders wichtig sind.
Bevor Netzwerke, Firewalls oder Plattformdienste eingerichtet werden, sollte zunächst eine sinnvolle Projektstruktur definiert werden. STACKIT bietet hierfür verschiedene Möglichkeiten. Kleinere Umgebungen können bereits durch konsequente Naming-Konventionen strukturiert werden. Für größere Organisationen empfiehlt sich die Nutzung von Foldern, um Projekte logisch zu gruppieren.
Weniger bekannt ist, dass über den STACKIT Support aktuell sogar eine zweite Folder-Ebene freigeschaltet werden kann. Diese Funktion befindet sich noch in einer erweiterten Testphase und erfordert eine engere Abstimmung mit STACKIT. Für größere Organisationen eröffnet sie jedoch zusätzliche Möglichkeiten zur Abbildung von Geschäftsbereichen, Mandanten oder Plattformdomänen. Eine durchdachte Hierarchie bildet die Grundlage für Berechtigungen, Kostenzuordnung, Logging und Governance.
Bei der Netzwerkarchitektur empfehlen wir heute grundsätzlich den Einsatz von STACKIT Network Areas. Das klassische STACKIT Public Projekt sollte aus unserer Sicht nur noch für Sonderfälle wie Sandbox- bzw. Testumgebungen verwendet werden. Der Grund dafür ist, dass bereits viele neuere Plattformdienste eine Network Area voraussetzen. Gleichzeitig ist ein späterer Wechsel zwischen Projekttypen mit entsprechendem Migrationsaufwand verbunden.
Network Areas ermöglichen es, mehrere Projekte innerhalb einer gemeinsamen Netzwerkarchitektur miteinander zu verbinden. Dadurch lassen sich klassische Hub-and-Spoke-Architekturen aufbauen, wie sie aus Enterprise-Umgebungen bekannt sind.
Eine bewährte Landing-Zone-Architektur basiert auf einem zentralen Netzwerk-Hub. In diesem Hub können zentrale Dienste betrieben werden:
Die eigentlichen Anwendungen werden in separaten Spoke-Projekten betrieben und greifen auf die zentralen Dienste des Hubs zurück. Aktuell erfolgt die zentrale Anbindung typischerweise über:
Direkte private Netzwerkverbindungen stehen heute noch nicht zur Verfügung. Mit STACKIT Connect befindet sich jedoch bereits ein entsprechender Dienst in Vorbereitung, der künftig dedizierte private Verbindungen mit entsprechenden SLAs ermöglichen soll. Ende 2026 bzw. Anfang 2027 werden wir mehr dazu wissen.
STACKIT Network Areas ermöglichen eine klare Netzwerksegmentierung. So können beispielsweise Produktions- und Non-Produktionsumgebungen bereits auf Ebene der Network Area logisch und organisatorisch voneinander getrennt werden.
Dabei gibt es jedoch einen wichtigen Aspekt zu beachten:
Sobald ein STACKIT Virtual Network für das Routing in das Transfernetz konfiguriert wird, können Kommunikationspfade zwischen den angeschlossenen Projekten entstehen. Ohne zusätzliche Schutzmechanismen kann dies zu einer deutlich größeren Netzwerksichtbarkeit führen als ursprünglich beabsichtigt.
Aus diesem Grund sollten Network Security Groups (NSGs) von Beginn an ein zentraler Bestandteil jeder STACKIT Landing Zone sein. Wir empfehlen, sämtliche Subnetze durch NSGs abzusichern, besonders schützenswerte Workloads zusätzlich auf NIC-Ebene zu schützen und Netzwerkkommunikation ausschließlich explizit freizugeben. Ein konsequent umgesetztes Default-Deny-Prinzip stellt dabei sicher, dass nur die tatsächlich benötigten Kommunikationsbeziehungen erlaubt werden. Auf diese Weise bleibt jederzeit nachvollziehbar und kontrollierbar, welche Systeme über welche Ports und Protokolle miteinander kommunizieren dürfen.
Ein Thema, das viele Nutzer von Hyperscalern kennen, sind Private Endpoints für Plattformdienste. Diese Funktion steht bei STACKIT aktuell noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Viele PaaS-Dienste werden deshalb bewusst als sogenannte Online Services bereitgestellt und sind über öffentliche Endpunkte erreichbar.
Wichtig zu verstehen ist dabei:
Greift eine virtuelle Maschine innerhalb der STACKIT Cloud auf einen solchen Dienst zu, verbleibt der Datenverkehr zwar im STACKIT Backbone. Die Architektur unterscheidet sich jedoch von den vollständig privaten Service-Endpunkten anderer Cloud-Anbieter.
Private Endpoints befinden sich bereits in der Entwicklung. Erste Dienste, beispielsweise für den STACKIT Objektspeicher, werden voraussichtlich zeitnah folgen. Bis dahin können ACLs und Netzwerkkonzepte dabei helfen, die Angriffsfläche zu reduzieren.
Ein weiterer wichtiger Unterschied zu vielen anderen Cloud-Plattformen betrifft das Identitätsmodell. STACKIT versteht sich bewusst nicht als eigener Identity Provider. Stattdessen integriert sich die Plattform in bestehende Identitätslandschaften und unterstützt etablierte Föderationsmechanismen.
Unternehmen mit vorhandenem Identity Provider können diesen direkt anbinden. Wer noch keinen zentralen Identity Provider besitzt, kann beispielsweise auf Open-Source-Lösungen wie Keycloak setzen und diese über SSO-Föderation integrieren. Zusätzlich lässt sich durch die Einrichtung einer SCIM-Anbindung zwischen STACKIT und dem Identity Provider die Benutzerverwaltung deutlich vereinfachen, da User-Accounts und Berechtigungen automatisiert bereitgestellt und synchronisiert werden können.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Service Accounts. Diese sind immer organisationsgebunden und leben innerhalb von Projekten. Wer seine Landing Zone vollständig über Terraform oder die STACKIT CLI automatisieren möchte, sollte daher frühzeitig einen ausreichend berechtigten Service Account bereitstellen. Ohne diesen können spätere Automatisierungsprozesse nicht starten. Unsere Empfehlung ist es außerdem, die Authentifizierung solcher Service Accounts mit OIDC zu konfigurieren, um die Aufwände für Verwaltung und Security bezogen auf Secrets zu minimieren.
Ein Backup wird häufig erst dann betrachtet, wenn produktive Workloads bereits laufen. Unsere Empfehlung ist genau umgekehrt: Die Backup-Strategie sollte Teil der Landing-Zone-Planung sein.
Viele Unternehmen bringen bestehende Lösungen wie Veeam mit. Dieser Ansatz funktioniert auf STACKIT sehr gut. Der S3-kompatible Objektspeicher lässt sich problemlos als Backup-Repository nutzen und integriert sich bereits heute in die meisten etablierten Backup-Produkte. Bei PaaS-Diensten empfehlen wir aktuell weiterhin die nativen Backup-Funktionen der jeweiligen Services. Externe Backup-Lösungen bieten hier häufig noch keine ausreichende Integration.
Interessant ist außerdem die Möglichkeit, Object Lock zu verwenden. Dadurch können Backup-Daten nach dem WORM-Prinzip (Write Once Read Many) gespeichert werden. Das erhöht den Schutz vor Manipulationen und kann insbesondere im Kontext von Ransomware-Angriffen eine wichtige Rolle spielen.
Auch Logging sollte Bestandteil jeder Landing Zone sein. Mit dem Telemetry Router stellt STACKIT inzwischen einen zentralen Mechanismus bereit, um Telemetriedaten und Audit Logs aus Projekten, Foldern, Organisationen und Services zu sammeln. Über Telemetry Router Links können diese Daten zentral exportiert und in externe Log-Plattformen oder eigene Auswertungssysteme übertragen werden. Dadurch entsteht eine zentrale Sicht auf sicherheitsrelevante Ereignisse und Plattformaktivitäten. In STACKIT könnte man diese Logs beispielsweise in Services wie STACKIT Logs oder STACKIT Observability einspeisen, verarbeiten und im letzterem Beispiel auch Alerts generieren.
Cloud Governance endet nicht bei Sicherheit und Netzwerkdesign. Auch Kostenkontrolle sollte Bestandteil jeder Landing Zone sein. STACKIT unterstützt heute Kostenexporte im FOCUS-Format. Dadurch können Verbrauchsdaten langfristig archiviert und automatisiert ausgewertet werden.
Zusätzlich lassen sich Projekte mit Abrechnungsinformationen versehen, wodurch interne Kostenstellen oder Business Units sauber zugeordnet werden können. Projektbudgets stehen aktuell noch nicht nativ zur Verfügung. Mit den vorhandenen APIs und Kostenexporten lassen sich entsprechende Mechanismen jedoch vergleichsweise einfach selbst implementieren.
Spätestens bei mehreren Projekten, Netzwerksegmenten, Service Accounts und Sicherheitsrichtlinien wird deutlich, dass sich eine STACKIT Landing Zone nicht mehr sinnvoll manuell betreiben lässt. Infrastructure as Code ist deshalb ein zentraler Bestandteil der Plattformstrategie.
Terraform bietet hierfür bereits eine sehr solide Grundlage. Auch wenn die neuesten STACKIT-Dienste nicht immer unmittelbar als native Terraform-Ressourcen verfügbar sind, stehen die zugrunde liegenden APIs in der Regel bereits bereit und können automatisiert angebunden werden. Dadurch lassen sich selbst komplexe Landing-Zone-Architekturen reproduzierbar, konsistent und revisionssicher verwalten.
Die programmatische Beschreibung der Infrastruktur bringt darüber hinaus eine Reihe weiterer Vorteile mit sich:
Eine Landing Zone auf STACKIT besteht aus deutlich mehr als einer Netzwerkverbindung und einigen Projekten. Sie definiert die organisatorische Struktur, die Netzwerkarchitektur, Sicherheitsrichtlinien, Identitäten, Backup-Konzepte, Logging und FinOps-Prozesse, die später von allen Anwendungen genutzt werden.
Wer diese Grundlagen frühzeitig etabliert, schafft die Voraussetzung für eine Cloud-Plattform, die langfristig skalierbar, sicher und betrieblich beherrschbar bleibt. Und das ist letztlich das eigentliche Ziel einer Landing Zone.
Die Automatisierung von Geschäftsprozessen gehört inzwischen zu den wichtigsten Grundbausteinen zur Erreichung von Effizienz, Skalierbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen stehen dabei häufig vor der Frage: Soll eine klassische RPA-Plattform eingeführt werden oder reicht eine flexible Workflow-Automatisierung über APIs und Integration aus? Genau an dieser Stelle werden Automation Anywhere und n8n miteinander verglichen.
Automation Anywhere und n8n werden folgendermaßen in ihren Stärken, Gemeinsamkeiten sowie Unterschieden gegenüberstellt. Zu berücksichtigen ist, dass beide Plattformen unterschiedliche Schwerpunkte verfolgen und dabei verschiedene Automatisierungsansätze abdecken, auch wenn sie beide das gleiche Ziel der Prozessoptimierung und effizienteren Workflow-Gestaltung verfolgen.
Automation Anywhere ist eine in den USA entwickelte klassische Enterprise-RPA-Plattform (Robotic Process Automation), die heute weit über klassische Bot-Automatisierung hinausgeht und deshalb auch als AI- und Agentic-Process-Automation-Plattform zu bezeichnen ist. Neben der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben über Benutzeroberflächen umfasst die Plattform klassische Bots, KI-gestützte Agenten, Dokumentenverarbeitung, Orchestrierung und Governance.
Automation Anywhere ist kein „Do-it-yourself“-Projekt, sondern bietet dem Kunden eine bereits fertige Automatisierungsmaschine, die nach eigenen Bedürfnissen konkretisiert werden kann. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der strukturierten Steuerung und Skalierbarkeit, Rollen, Berechtigungen, Monitoring und Prozesskontrolle werden zentral verwaltet. Dadurch eignet sich Automation Anywhere insbesondere für größere Unternehmen, Banken, Versicherungen, Behörden oder Konzerne mit hohen Anforderungen an Compliance, Nachvollziehbarkeit und Governance. Der Schwerpunkt der Plattform liegt auf Prozessstandardisierung, organischer Kontrolle, Skalierbarkeit sowie der Reduzierung manueller und wiederkehrender Arbeitsschritte.
n8n verfolgt einen anderen Automatisierungsansatz: Die Open-Source-Plattform basiert primär auf API-gestützter Workflow-Automatisierung und dient dazu Anwendungen, Datenquellen, APIs und KI-Dienste flexibel miteinander zu verbinden. Im Gegensatz zu klassischen RPA-Plattformen liegt der Fokus nicht auf der Automatisierung von Benutzeroberflächen, sondern auf der technischen Orchestrierung von Systemen und Datenflüssen. Mithilfe sogenannter „Nodes“ können Unternehmen individuelle Workflows erstellen und unterschiedlichste Anwendungen miteinander verknüpfen, ganz nach eigenem Bauprinzip. Die aus Deutschland stammende Plattform bietet hohe Flexibilität und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Gleichzeitig setzt sie ein gewisses technisches Grundverständnis voraus. Für die Anwendung ist allerdings keine klassische Softwareentwicklung notwendig.
Außerdem überzeugt die Plattform durch die wesentliche Möglichkeit des Self-Hostings. Insgesamt liefert n8n damit eine hohe Anpassungsmöglichkeit, Flexibilität sowie eine starke Datenkontrolle. Die Plattform ist auch im Lizenz-Angebot nutzbar. Im Gegensatz zu Automation Anywhere kann n8n insbesondere auch von Start-Ups und kleineren technischen Unternehmen genutzt werden. Der Schwerpunkt dieser Plattform liegt grundlegend auf Anpassbarkeit, technischer Freiheit, experimenteller Weiterentwicklung und Integration moderner KI-Services und API-basierter Prozesse.
Automation Anywhere spielt seine Stärken insbesondere dann aus, wenn Automatisierung zentral gesteuert und unternehmensweit skaliert werden soll. Das betrifft klassische RPA-Szenarien, aber auch agentische Prozessautomatisierung mit KI-gestützten Entscheidungen, Dokumentenverarbeitung und orchestrierten Arbeitsschritten. Häufig betrifft dies größere Organisationen mit vielen standardisierten Prozessen, klaren Rollen und hohe Anforderungen an Kontrolle, Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit. Typische Einsatzbereiche sind:
n8n eignet sich besonders für Unternehmen, die Systeme flexibel miteinander verbinden und technisch individuelle Workflows erstellen möchten. Wichtig ist die Abgrenzung: n8n ist keine RPA-Plattform, mit der Benutzeroberflächen durch Bots automatisiert werden. Typische Einsatzbereiche sind hier:
Beide Plattformen bieten unterschiedliche Lizenz- und Abonnementmodelle an. Automation Anywhere richtet sich in erster Linie an größere Unternehmen und Enterprise-Umgebungen, weshalb die Einstiegskosten aufgrund individueller Bot-Lizenzen und Unternehmensverträge höher angesetzt sind. Die wirtschaftliche Bewertung hängt stark davon ab, wie viele Bots und Agenten betrieben werden, welche Prozesse automatisiert werden und wie gut die Plattform organisatorisch verankert wird. Bei der wirtschaftlichen Betrachtung sollten jedoch nicht nur Lizenzkosten berücksichtigt werden. Entscheidend sind auch Betrieb, Wartung, Governance, interne Skills und die Frage, wie viele Prozesse langfristig automatisiert werden sollen. Unternehmen erhalten mit Automation Anywhere eine Plattform, die für Governance, Skalierung, zentrale Steuerung und moderne AI- sowie Agentic-Automation-Szenarien konzipiert wurde.
Die Plattform n8n bietet transparente Cloud-Modelle sowie eine kostenlose Open-Source-Variante. Dadurch erscheinen die Einstiegskosten häufig niedriger, allerdings sollten neben den Lizenzkosten auch Infrastruktur, Hosting, Wartung, Sicherheit, Workflow-Design, Fehlerbehandlung und interne Verantwortung berücksichtigt werden. Besonders beim Self-Hosting entstehen zusätzliche Aufgaben hinsichtlich Betrieb, Monitoring und Updates. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von den vorhandenen technischen Kompetenzen und dem gewünschten Betriebsmodell ab. n8n kann deshalb für technisch starke Teams besonders attraktiv sein statt für Organisationen ohne klare technische Zuständigkeit.
Die Anwendung sowie der technische Aufwand der Plattform sind gering, da eine grafische Oberfläche, mit der Automatisierung erstellt und verwaltet werden kann, zur Verfügung gestellt wird. Ohne tieferes Verständnis von Programmierungswissen können automatisierte Prozessabläufe innerhalb der Enterprise-Organisation installiert werden.
Besonders lukrativ bei Automation Anywhere: Automatische Updates, damit auf dem höchsten Stand gearbeitet werden kann. Es herrscht insgesamt weniger Eigenverantwortung und es liegen klare Enterprise-Strukturen vor. Damit kann auch mit geringeren technischem Wissen die Plattform eigenständig angewendet werden. Nachteile stellt das nötige Anpassen bei veränderter Bildschirmoberfläche dar. Die Stabilität und Performance hängt stark vom jeweiligen Anwendungsfall ab.
Die Plattform n8n steht für Flexibilität in seiner Anwendung und Bedienbarkeit. Einhergehend ist damit allerdings ein erhöhtes technisches Grundverständnis notwendig. Eine erhöhte Unabhängigkeit und Freiheit bedeutet auch zunehmende Eigenverantwortung und unternehmerische Selbstorganisation hinsichtlich Updates, Hosting, Sicherheit und Wartungen. Damit erfordert n8n erweiterte Skills, liefert allerdings mit den wesentlichen Vorteilen der Unabhängigkeit, dem guten Verständnis von APIs, Datenmodellen, Authentifizierung, Fehlerbehandlung und Infrastruktur einen Ausgleich. Insgesamt verläuft n8n sehr stabil, da API-basierte Automatisierungen in der Regel weniger anfällig sind als bei RPA UI-Änderungen. Des Weiteren verlaufen die Schnittstellen n8ns performant und technisch fortschrittlich.
Bei Automation Anywhere werden starke Sicherheitsmechanismen und eine Enterprise-Governance geboten. Beinhaltet sind unter anderem Zugriffskontrollen, Verschlüsselungen sowie eine zentrale Verwaltung. Das ist besonders relevant, wenn viele Bots und KI-Agenten in verschiedenen Bereichen laufen oder Compliance-Anforderungen berücksichtigt werden müssen. Außerdem erhalten Kunden dieser Plattform einen Ansprechpartner und werden entsprechend beraten.
n8n unterscheidet sich im Vergleich zu Automation Anywhere darin, dass eine erhöhte Kontrolle hinsichtlich Infrastruktur und Datenflüsse aufgrund der Self-Hosting-Option besteht. Diese Kontrolle ist aber kein Selbstläufer: Unternehmen legen selbst den Ablauf der Verwaltung, Speicherungen und Zugriffsberechtigungen fest. Allerdings besteht auch hier die Möglichkeit, auf ein Lizenz-Angebot zurückzugreifen und die Datenkontrolle auszulagern. Wer Self-Hosting betreibt, kann das Betriebssystem offline betreiben sowie eigene Cloud-Infrastrukturen integrieren. Insgesamt lautet die Frage weniger, welche Plattform grundsätzlich sicherer ist, sondern welche besser zum eigenen Betriebsmodell und den internen Anforderungen passt.

Für die Auswahl zwischen Automation Anywhere und n8n sollten Unternehmen vor allem den eigenen Prozesskontext betrachten. Hilfreich sind fünf Fragen:
Grundsätzlich zeigt sich, dass keine Plattform pauschal besser ist als die andere. Sowohl Automation Anywhere als auch n8n verfolgen das Ziel der Automatisierung, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Automation Anywhere überzeugt besonders hinsichtlich zentraler Governance, der RPA, AI Automation, KI-Agenten sowie geringeren technischen Anforderungen. Die Plattform ist besonders attraktiv und geeignet für große Unternehmen, die durch standardisierte wiederholende Prozesse wertvolle Arbeitszeit durch RPA-Prozesse einsparen möchten. n8n überzeugt hingegen durch Flexibilität, technische Freiheit und umfangreiche Intergrationsmöglichkeiten in ihrer modernen API-Automatisierung. Der Einstieg in die Plattform ist technisch mit höheren Anforderungen verbunden, dennoch werden gezielte Verknüpfungen bestimmter Schnittstellen hergestellt, die ebenfalls der Prozessoptimierung dienen. Dabei ersetzt n8n keine klassische RPA-Plattform, sondern adressiert vor allem Integrations- und Workflow-Szenarien.
Es sollte sich also nicht die Frage gestellt werden „Welche Plattform ist besser?“, sondern vielmehr „Welche Anforderungen und strategischen Ziele verfolgt mein Unternehmen und welche Automatisierungs-Plattform kann diesen Anforderungen gerecht werden?“ In vielen Unternehmen kann deshalb sogar eine Kombination beider Ansätze sinnvoll sein: Während Automation Anywhere die Enterprise-Automatisierung mit Bots, KI und Governance übernimmt, kann n8n als flexible Integrations- und Workflow-Schicht dienen. Die beste Automatisierungsplattform ist letztlich diejenige, die optimal zum Prozess, zur Organisation und zur technischen Reife des Unternehmens passt.
Wenn Unternehmen über Automatisierung sprechen, landen sie oft sehr schnell bei Tools. Soll es n8n sein? Brauchen wir RPA? Oder ist ein KI-Agent der bessere Weg? Diese Fragen sind verständlich, aber häufig zu früh gestellt. Denn eine Technologie allein ist selten die Antwort.
Entscheidend ist zuerst, welchen Wert ein Unternehmen mit Automatisierung schaffen will. Erst danach ergibt sich, welcher technologische Ansatz passt. Manchmal ist das n8n, manchmal klassische RPA, manchmal ein KI-Agent. Und in vielen Fällen ist eine Kombination aus mehreren Ansätzen sinnvoller als die Suche nach dem einen richtigen Werkzeug.
Ein klassischer Toolvergleich wirkt auf den ersten Blick pragmatisch. Man vergleicht Funktionen, Lizenzmodelle, Integrationen, Bedienbarkeit und Herstellerstrategie. Das ist wichtig, aber nicht der erste Schritt.
Der Grund ist einfach: Viele moderne Automatisierungsplattformen können ähnliche Dinge, zumindest auf einer abstrakten Ebene. Daten übertragen, Workflows auslösen, Systeme verbinden, Oberflächen bedienen, Dokumente verarbeiten oder KI-Modelle einbinden. Der Unterschied liegt selten nur darin, ob ein Tool etwas grundsätzlich kann. Wichtiger ist, wie gut es zum konkreten Prozessmuster, zur Architektur und zur Organisation passt.
Deshalb sollte der Einstieg nicht lauten: „Welches Tool ist besser?“ Die bessere Frage lautet: Welche Use Cases erzeugen für uns Wert und welche Fähigkeiten brauchen wir dafür?
Robotic Process Automation (RPA) ist besonders stark, wenn Prozesse über bestehende Benutzeroberflächen laufen und Systeme nicht sauber über APIs angebunden werden können. Das betrifft häufig ältere Anwendungen, Fachverfahren oder gewachsene Prozesslandschaften.
RPA ist damit nicht automatisch „alt“ oder überholt. Der Ansatz löst weiterhin ein sehr reales Problem: Viele Unternehmensprozesse laufen nicht in perfekten API-Landschaften. Sie laufen in gewachsenen Systemen, mit Medienbrüchen, manuellen Schritten und Oberflächen, die Menschen bisher bedienen mussten.
n8n ist kein klassisches RPA-Tool. Genau das macht es für viele Use Cases interessant. Die Plattform eignet sich besonders dann, wenn Systeme über Schnittstellen verbunden werden können und technische Teams Workflows flexibel gestalten wollen.
n8n positioniert sich selbst als AI Workflow Automation Platform für technische Teams. Die Plattform verbindet visuelles Workflow-Building mit Code-Optionen, etwa JavaScript oder Python, und unterstützt Self-Hosting, Testing, Debugging und Governance-Funktionen. Damit passt n8n gut in Szenarien, in denen APIs, Events, Datenflüsse und KI-Bausteine orchestriert werden sollen.
KI-Agenten werden oft als nächster großer Automatisierungsschritt diskutiert. Dabei ist wichtig, den Begriff sauber einzuordnen. Ein KI-Agent ist nicht einfach ein besserer Bot. Er kann Aufgaben interpretieren, Kontext nutzen, Werkzeuge aufrufen und Schritte planen. Das eröffnet neue Möglichkeiten, bringt aber auch neue Anforderungen mit sich.
Gleichzeitig brauchen KI-Agenten klare Grenzen. Ohne Governance, Logging, Tests, Berechtigungen und Human-in-the-Loop entstehen Risiken. Gerade im Enterprise-Kontext reicht es nicht, einen Agenten zu bauen, der in einer Demo funktioniert. Er muss nachvollziehbar, kontrollierbar und betreibbar sein.
Viele Unternehmen wünschen sich eine klare Antwort: ein Tool, eine Plattform, eine Strategie. Das ist verständlich, aber nicht immer realistisch. In der Praxis kann eine Multi-Vendor-Strategie sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn RPA bestehende Oberflächen stabil automatisiert, n8n API- und KI-Workflows orchestriert und spezialisierte KI-Komponenten bestimmte Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist dann nicht die Anzahl der Tools, sondern die Architektur dahinter.
n8n, RPA und KI-Agenten beantworten unterschiedliche Fragen. RPA hilft bei regelbasierten Prozessen über bestehende Oberflächen. n8n eignet sich für API-, Workflow- und KI-Orchestrierung. KI-Agenten können Kontext, Sprache und variablere Aufgaben einbeziehen.
Die eigentliche Entscheidung beginnt aber früher. Unternehmen sollten zuerst klären, welche Use Cases Wert schaffen, welche Strategie sie mit Automatisierung verfolgen und wie Governance, Datenschutz, Architektur und Betrieb aussehen sollen. Danach wird der Toolvergleich deutlich sachlicher.
Ein guter Automatisierungsansatz ist selten die Wahl eines einzelnen Werkzeugs. Er ist die Verbindung aus Use Case, Zielbild, Technologie, Verantwortlichkeit und Betrieb. Genau dort entsteht der eigentliche Mehrwert.
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