Automatisierungsberatung mit Rewion.

Von der Vision zur Umsetzung - Ihr Partner für erfolgreiche Prozessautomatisierung

Mit Automatisierungsberatung zur erfolgreichen digitalen Transformation

Als herstellerunabhängiger Partner entwickeln wir in der Automatisierungsberatung Lösungen, die genau zu Ihrem Unternehmen passen – flexibel, skalierbar und zukunftssicher. Ob Effizienzsteigerung, Entlastung Ihrer Teams oder die Stärkung Ihrer Innovationskraft: Wir setzen auf praxisnahe Umsetzung und langfristige Partnerschaft, statt auf kurzfristige Projekte.
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Automatisierung zu einem echten Treiber Ihrer digitalen Transformation wird.

Erfolgreiche Projekte mit Rewion als Trusted Advisor
DHBW
stack it
Dr. Frontheim
IKK Kliniken
Landes Krankenhaus
AWO
Röchling
TÜV Rheinland
thyssenkrupp
SWR
Siemens
Schwarz Gruppe
Die Stuttgarter
LVM
FEIN
Kärcher
HSD
HITACHI
Frankfurt Airport
EF Eugster Frismag
dm Tech
dataport
Carthago
Bucher
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Deichmann
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Ritter Sport
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Bayrisches Staatsministerium
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Universitätsklinikum Freiburg
Konstruktionsgruppe Bauen
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Bayern Tourismus
Bürger
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Im Fokus unserer Automatisierungsberatung:
Vier Hebel für erfolgreiche Prozessautomatisierung

Effizienz, Mitarbeiterentlastung, Governance und Innovation – das sind die vier zentralen Dimensionen, die über den Erfolg von Automatisierungsinitiativen entscheiden. Effizienz bedeutet, Abläufe zu beschleunigen, Kosten zu senken und Fehler zu reduzieren. Mitarbeiterentlastung sorgt dafür, dass sich Ihre Teams auf wertschöpfende und kreative Tätigkeiten konzentrieren können, statt Zeit mit monotonen Aufgaben zu verlieren. Governance schafft die notwendigen Leitplanken und Strukturen, damit Automatisierung sicher, skalierbar und langfristig tragfähig bleibt. Und schließlich eröffnet Innovation die Chance, Automatisierung als Impulsgeber für neue Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen zu nutzen.

Effizienz & Kostenreduktion

Automatisierung steigert die Effizienz, indem Abläufe beschleunigt, Fehler reduziert und Kosten nachhaltig gesenkt werden. Prozesse, die bisher manuell und zeitaufwendig waren, laufen digitalisiert und standardisiert ab – das spart Zeit und Ressourcen. Unternehmen gewinnen so messbare Produktivitätsgewinne und können sich stärker auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren.

Mitarbeiter & Entlastung

Digitale Assistenten übernehmen monotone und repetitive Tätigkeiten, die bisher wertvolle Zeit der Mitarbeitenden blockiert haben. Statt Rechnungen manuell zu prüfen, Daten zu kopieren oder Formulare auszufüllen, können sich Teams auf kreative, strategische und kundennahe Aufgaben konzentrieren. Das steigert Motivation, Zufriedenheit und trägt zu einer modernen Arbeitskultur bei, in der der Mensch im Mittelpunkt bleibt.

Governance & Stabilität

Eine erfolgreiche Automatisierung braucht mehr als nur Technologie – sie benötigt klare Strukturen, Standards und Verantwortlichkeiten. Governance sorgt dafür, dass Automatisierung sicher, skalierbar und revisionssicher betrieben werden kann. Einheitliche Prozesse, transparente Regeln und ein klarer organisatorischer Rahmen stellen sicher, dass Automatisierungen langfristig stabil laufen und jederzeit überprüfbar bleiben.

Innovation & Transformation

Automatisierung ist nicht nur ein Effizienztreiber – sie eröffnet neue Möglichkeiten für Innovation und Transformation. Intelligente Technologien wie KI-Agenten oder smarte Workflows schaffen Raum für neue Geschäftsmodelle, innovative Services und moderne Arbeitsweisen. Unternehmen, die Automatisierung als strategischen Hebel nutzen, gewinnen an Wettbewerbsfähigkeit und gestalten gleichzeitig aktiv ihre digitale Zukunft.

Unsere Dienstleistungen im Überblick: Automatisierungsberatung mit Rewion

Von RPA bis KI: Wir bündeln die wichtigsten Disziplinen, um Ihre Organisation effizienter, stabiler und zukunftsfähiger zu machen

Robotic Process Automation (RPA)

Automatisieren Sie wiederkehrende, regelbasierte Aufgaben und entlasten Sie Ihre Mitarbeiter von monotonen Tätigkeiten. Mit RPA schaffen Sie die Grundlage für messbare Effizienzgewinne, kürzere Durchlaufzeiten und eine höhere Prozessqualität. So bleibt mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben und strategische Projekte.

Document Automation

Beschleunigen Sie die Verarbeitung von Dokumenten durch intelligente Texterkennung und Datenextraktion. Mit Document Automation reduzieren Sie manuelle Aufwände, steigern die Genauigkeit und schaffen Transparenz in Ihren Informationsflüssen. Damit verwandeln Sie unstrukturierte Daten in wertvolle Insights für Ihr Unternehmen.

Intelligent Automation

Steigern Sie die Effizienz Ihres Unternehmens mit Intelligent Automation. Durch die Kombination von Künstlicher Intelligenz und Automatisierungstechnologien können Sie komplexe Prozesse optimieren, die Fehlerquote minimieren und Kosten senken. Entdecken Sie, wie Intelligent Automation Ihre täglichen Abläufe verbessern und mehr Raum für strategisch wichtige Projekte schaffen kann.

Agentic Automation

Gehen Sie den nächsten Schritt mit autonomen Automatisierungsagenten, die eigenständig Entscheidungen treffen und Prozesse ganzheitlich steuern. Agentic Automation nutzt KI, um dynamisch auf Veränderungen zu reagieren, komplexe Szenarien zu bewältigen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu ermöglichen.

Souveräne Automatisierung

Setzen Sie auf souveräne und datenschutzkonforme Automatisierungslösungen, die speziell auf europäische Standards und Infrastrukturen ausgerichtet sind. Mit souveräner Automatisierung – beispielsweise auf Stackit – behalten Sie volle Kontrolle über Ihre Daten, erfüllen regulatorische Anforderungen und sichern langfristig die digitale Unabhängigkeit Ihres Unternehmens.

Haben Sie Fragen?

Automatisierungsberatung mit unseren Experten​

 

Sie beschäftigen sich mit dem Thema Prozessautomatisierung, haben aber noch nie etwas von Robotic Process Automation gehört? Sie fragen sich, welches Automatisierungspotenzial in Ihren Prozessen steckt? Dann freuen wir uns, Sie im RPA-Erstgespräch begrüßen zu dürfen!

Marcel Altmann

Ihr Partner für IT-Beratung und Services.

Expertenwissen rund um Automatisierung in allen führenden Technologien

Automatisierung umfasst viele Disziplinen – von RPA über Document Automation bis hin zu KI-gestützten Lösungen. Wir bringen diese Vielfalt in eine klare, zukunftsfähige Strategie. Als Ihr Trusted Advisor begleiten wir Sie unabhängig, praxisnah und partnerschaftlich bei allen technologischen Fragen.

Automation Anywhere

Mit Automation Anywhere setzen Sie digitale Assistenten ein, die sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren und Prozesse zuverlässig automatisieren. Profitieren Sie von einer flexiblen Cloud-Architektur und umfangreichen Funktionen für Governance, Monitoring und Orchestrierung

UiPath

Die leistungsstarke Plattform für End-to-End-Automatisierung, die von der Prozessanalyse über die Entwicklung bis hin zum Betrieb alle Phasen abdeckt. UiPath überzeugt mit starker KI-Integration, intuitiven Entwickler-Tools und einem breiten Ökosystem. Damit schaffen Sie die Basis für eine skalierbare Automatisierungsstrategie, die Innovation und Effizienz gleichermaßen fördert.

Microsoft Power Platform

Mit der Power Platform nutzen Sie Low-Code-Technologien für schnelle, individuelle Lösungen. Power Automate, Power Apps und Power BI ermöglichen die nahtlose Verbindung von Automatisierung, App-Entwicklung und Datenanalyse. So können Fachbereiche eigenständig Innovationen umsetzen – unter klaren Governance-Regeln und sicher eingebettet in Ihre Microsoft-Umgebung.

Fragen & Antworten rund um die Automatisierungsberatung bei Rewion

Automatisierungsberatung umfasst die strategische und operative Unterstützung von Unternehmen bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen. Dazu gehören die Identifikation geeigneter Prozesse, die Auswahl passender Technologien wie RPA (Robotic Process Automation), Low-Code-Plattformen und KI-gestützte Automatisierung sowie die Implementierung und Optimierung. Als herstellerunabhängiger Berater entwickeln wir individuelle Automatisierungsstrategien, die auf Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind. Von der Process Discovery über die Konzeption bis zur Umsetzung begleiten wir Sie partnerschaftlich. 

Automatisierung ist entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz geworden. Durch Automatisierung repetitiver Aufgaben entstehen Freiräume für wertschöpfende Tätigkeiten, Unternehmen reduzieren Kosten, steigern Prozessqualität und minimieren Fehler. Automatisierung ermöglicht schnellere Durchlaufzeiten, verbesserten Kundenservice und skalierbare Prozesse ohne proportionale Personalerhöhung. Der Fachkräftemangel verstärkt die Notwendigkeit, Mitarbeiter von Routinetätigkeiten zu entlasten. Technologien wie RPA, Low-Code und KI sind ausgereift und kostengünstig verfügbar. Regulatorische Anforderungen erhöhen Dokumentations- und Compliance-Aufwände, die effizient automatisiert werden können. Zusätzlich erfordert die digitale Transformation durchgängige, automatisierte Prozesse, damit Unternehmen mit der Konkurrenz mithalten können.

Eine typische Automatisierungsberatung beginnt mit der Process Discovery und der Analyse bestehender Prozesse. Berater identifizieren Automatisierungspotenziale, bewerten ihre Komplexität und berechnen Business Cases. In Workshops werden Prozesse priorisiert und Quick Wins identifiziert. In der Konzeptionsphase werden Lösungsarchitekturen mit passenden Technologien wie RPA, Low-Code oder KI entwickelt, die anschließend in Proof-of-Concepts validiert werden. Die Implementierung umfasst im Anschluss Entwicklung, Testing und Rollout, zugehörige Schulungen befähigen Mitarbeiter zur Nutzung. Nach dem Go-Live folgen Monitoring, Optimierung und Skalierung auf weitere Prozesse. So entsteht schrittweise eine durchgängig automatisierte und effiziente Prozesslandschaft.

Unsere Automatisierungsberatung beinhaltet die Automatisierungsstrategie und Roadmap-Entwicklung, Process Discovery zur Identifikation geeigneter Prozesse, Business-Case-Bewertung und ROI-Analysen sowie Technologieauswahl zwischen RPA, Low-Code, Workflow-Engines und KI-Automatisierung. Wir unterstützen Sie in der Konzeption und Implementierung von Automatisierungslösungen, der Integration in bestehende IT-Landschaften, im Change Management und mit Schulungsprogrammen für Ihre Teams. Von einfachen Workflow-Automatisierungen bis zu komplexen, KI-gestützten End-to-End-Prozessen deckt unsere Beratung alle Automatisierungsstufen ab und ermöglicht messbare Effizienzsteigerungen.

Rewion zeichnet sich durch herstellerunabhängige und ganzheitliche Automatisierungsberatung aus. Wir verbinden strategische Planung mit praktischer Umsetzungskompetenz und langjähriger Projekterfahrung. Unsere Stärke liegt in der Kombination aus Prozessexpertise, technischer Tiefe und Change-Management-Know-how. Als neutraler Partner wählen wir die optimale Technologie für Ihre Anforderungen – von RPA über Low-Code bis KI-Automatisierung. So schaffen wir nachhaltige Automatisierung, die Effizienz steigert, Kosten senkt und Mitarbeiter für wertschöpfende Aufgaben freisetzt.

Zielbild für moderne Prozessautomatisierung entwickeln

Der Automation Navigator unterstützt Unternehmen dabei, ihren aktuellen Automatisierungsstand strukturiert zu bewerten und ein klares Zielbild für moderne Prozessautomatisierung zu entwickeln.

Automatisierungspotenziale erkennen, bewerten und priorisieren

Der Automation Discovery Workshop hilft Unternehmen dabei, geeignete Prozesse für Automatisierung strukturiert zu identifizieren, zu bewerten und zu priorisieren.

Maßgeschneiderte Entwicklung von RPA-Bots für maximale Effizienz

Wir entwickeln individuelle Bots, die exakt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Damit automatisieren Sie wiederkehrende Tätigkeiten, erhöhen die Effizienz und schaffen Freiräume für wertschöpfende Aufgaben.

In wenigen Wochen zum ersten funktionsfähigen RPA-Bot.

Mit dem RPA QuickLaunch setzen wir gemeinsam einen ersten Bot produktiv um – praxisnah, messbar und risikoarm. Damit schaffen Sie einen klaren Proof of Concept und legen die Basis für weitere Automatisierungen.

Referenzen - Projekte aus unserer Automatisierungsberatung

Ladenburger stand vor der Herausforderung, einen stark manuellen und zeitintensiven Prozess in der Exportabwicklung zu modernisieren: die Erstellung und Übermittlung von Zollanmeldungen inkl. aller nötigen Frachtdokumente für die Schweiz. Ziel war es, den Ablauf zu standardisieren, Fehlerquellen zu reduzieren und die internen Teams nachhaltig zu entlasten.
Im ersten Schritt wurde der bestehende Prozess vollständig dokumentiert und fachlich wie technisch präzise beschrieben. Diese klare Struktur war die Grundlage dafür, die Abläufe zuverlässig zu automatisieren und alle erforderlichen Systeme korrekt einzubinden.
Auf Basis dieser Prozessaufnahme entwickelten wir gemeinsam eine Lösung, die sämtliche Systeme bei Ladenburger intelligent verbindet:
  • Vlex liefert alle Auftrags‑ und Lieferscheindaten.
  • DocuWare stellt automatisch die benötigten Dokumente bereit.
  • Die Ausfuhranmeldung wird vollständig im ATLAS‑Portal erzeugt und verarbeitet.
  • MS Outlook wird für die Verteilung der Dokumente verwendet.
Da nicht alle Systeme standardisierte Schnittstellen anbieten, wurde der Automatisierungsansatz durch eine Kombination aus API‑Zugriffen, Datenexporten und zuverlässiger RPA‑Automatisierung umgesetzt. Die Plattform Automation Anywhere übernimmt dabei manuelle Schritte, die ohne klassische Schnittstelle sonst nur händisch zu erledigen wären.
Für die Mitarbeitenden wurde der Start des Prozesses bewusst einfach gestaltet:
Die Automatisierung wird über ein Zenkit‑Formular ausgelöst, in das lediglich die Transportauftragsnummer eingetragen wird. Alle weiteren Schritte laufen vollständig im Hintergrund ab. Ein integriertes Fehlermanagement sorgt dafür, dass Abweichungen frühzeitig erkannt und sauber dokumentiert werden.
Stimme aus dem Fachbereich:
„Der gesamte Prozess Zollanmeldung war für uns ein enorm verwaltungs- und zeitintensiver Prozess, welcher wertvolle Ressourcen unserer Mitarbeitenden gebunden hat. Diese freigewordenen zeitlichen Ressourcen können die Mitarbeitenden nun für wertschöpfende, strategische und kundenorientierte Tätigkeiten nutzen, die zur weiteren Optimierung unserer Prozesse und zur nachhaltigen Stärkung unseres Unternehmens beitragen.“
— Stefan Meyer – Leitung Transportlogistik
Das Ergebnis ist ein vollständig digitalisierter und automatisierter Workflow, der:
  • alle relevanten Daten und Dokumente selbstständig sammelt,
  • die ATLAS‑Anmeldung erstellt und übermittelt,
  • Freigaben automatisch verarbeitet,
  • und sämtliche zollrelevanten Unterlagen zentral bereitstellt.
Für Ladenburger bedeutet das eine deutliche Entlastung im Tagesgeschäft, eine höhere Prozessqualität und eine reduzierte Fehleranfälligkeit durch klar definierte, standardisierte Abläufe.
Mit dem erfolgreichen Go‑Live ist der Grundstein für weitere Prozessautomatisierungen gelegt. Zukünftig sollen zusätzliche Transportarten, noch engere Systemintegrationen und weitere End‑to‑End‑Optimierungen umgesetzt werden, um den digitalen Reifegrad kontinuierlich weiter auszubauen.

Im Rahmen der bevorstehenden produktiven Einführung wurde der Tenant eines Kunden vollständig überprüft, sicherheitstechnisch gehärtet und nach Best‑Practice‑Ansätzen neu ausgerichtet. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden erfolgte eine systematische Analyse sämtlicher relevanter Admin‑Portale sowie der bereits bestehenden Konfigurationen. Auf Basis dieser gemeinsamen Prüfprozesse wurden sicherheitsrelevante Einstellungen aktualisiert, Berechtigungsmodelle optimiert und zentrale Identitäts‑ und Zugriffsmechanismen modernisiert. Die fortlaufende Dokumentation stellte sicher, dass alle Anpassungen nachvollziehbar, auditierbar und langfristig wartbar sind. Ziel war die Schaffung einer stabilen, sicheren und produktionsreifen Tenant‑Architektur, die sowohl organisatorische Rahmenbedingungen als auch nutzerorientierte Anforderungen berücksichtigt.
Im Zuge der Modernisierung der E‑Mail‑Kommunikation wurde eine zentrale Signaturverwaltung auf Basis von CodeTwo Email Signatures 365 implementiert. Ziel war eine konsistente Corporate Identity über alle Standorte, Geräte und Plattformen hinweg sowie die Ablösung uneinheitlicher, manuell gepflegter Outlook‑Signaturen. Durch die Integration in Microsoft 365 und Entra ID konnten Signaturen dynamisch befüllt, rechtliche Pflichtangaben automatisiert sichergestellt und Kampagnen oder Saisonale‑Signaturen effizient ausgerollt werden. Die Lösung adressiert sowohl technische als auch organisatorische Anforderungen und schafft eine moderne, skalierbare und verwaltungsarme Signaturarchitektur.

RAPS hat seine Logistikprozesse am Standort Österreich erfolgreich auf ein zentrales SAP ERP System harmonisiert. Die Lagerverwaltung erfolgt über SAP MM und die Versandabwicklung über SAP LE. Im Bereich Export bestand Potenzial, Abläufe noch effizienter zu gestalten und stärker zu standardisieren, bei gleichzeitiger Beibehaltung der bewährten Flexibilität für die individuelle Beladung der LKW für einzelne Kunden. Ziel des Projekts war die Weiterentwicklung und Optimierung der Abläufe im Export-Versand sowie die Umsetzung identifizierter Verbesserung in SAP.

Das Projekt hatte das Ziel, langfristig Kosten in den Bereichen Prozesse, Daten und Support durch die Harmonisierung von Daten und Abläufen in 14 weltweiten Produktionsstandorten zu reduzieren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Optimierung der Supply-Chain und Fertigung. Um dies zu erreichen, wurde ein globales Logistik-Template entwickelt und implementiert, das zunächst im Headquarter mit S/4HANA erweitert und dort eingeführt wurde, bevor es auf mehr als 14 Standorte des Unternehmens ausgerollt wurde.

Ziel des Projekts war die Evaluierung von SAP Build Process Automation im Vergleich zu bereits im Einsatz befindlichen Automatisierungstools wie Automation Anywhere und UIPath anhand der Automatisierung des BANF-Anlageprozesses via Fiori App.

Ebenfalls sollte eine Entscheidungsvorlage erstellt werden für den strategischen Einsatz von SAP Build Process Automation innerhalb produktionskritischer und unkritischer Bereiche eines Automobilherstellers.

Manuelle Prozesse adé, erstellen Sie Ihre digitale Lösung in Minuten. Automatisieren Sie einfach Prozesse mit der Power Platform. Keine endlosen Tabellen mehr! Mit der Power Platform erstellen Sie maßgeschneiderte digitale Lösungen, die Ihre Prozesse vereinfachen und automatisieren – schnell, effizient und ohne Programmierung.

  • Warum Microsoft Power Platform
  • In 8 Schritten zur erfolgreichen Einführung
  • Ausblick in die Praxis

Welches Automatisierungspotenzial steckt in Prozessen? Eine Guide, wie Sie in 4 Schritten eine RPA-4-Feld-Matrix erstellen, mit Beispielen aus mehreren Branchen:

  • Die RPA-4-Feld-Matrix
  • Automatisierungspotenzial in Banken
  • Automatisierungspotenzial in der HR-Abteilung
  • Automatisierungspotenzial in der IT

Erfahren Sie mehr über die Power Platform von Microsoft und lernen Sie die verschiedenen Power Tools kennen.

  • Was ist die Power Platform?
  • Power BI
  • Power Apps
  • Power Automate
  • Power Pages
  • Power Virtual Agents

Erfahren Sie mehr über den Megatrend Robotic Prozess Automation und entdecken Sie die bekanntesten Anbieter.

  • Welche Möglichkeiten bringt RPA mit sich?
  • Welche Anbieter gibt es am Markt?
  • Vor- und Nachteile von UI-Path, Automation Anywhere & Blue Prism

Erfahren Sie mehr über die Grundlagen der Automatisierung mit robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA).

  • Wie können Sie mit Automatisierung die digitale Transformation meistern?
  • Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen durch den Einsatz von RPA?
  • Welche Auswirkungen hat Automatisierung auf die Mitarbeiter?
  • Wie kann RPA dazu beitragen mit der Geschwindigkeit der Welt mitzuhalten?

Welche Automatisierungs-Plattform passt zu Ihrem Unternehmen?

Die Automatisierung von Geschäftsprozessen gehört inzwischen zu den wichtigsten Grundbausteinen zur Erreichung von Effizienz, Skalierbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen stehen dabei häufig vor der Frage: Soll eine klassische RPA-Plattform eingeführt werden oder reicht eine flexible Workflow-Automatisierung über APIs und Integration aus? Genau an dieser Stelle werden Automation Anywhere und n8n miteinander verglichen.

 

Automation Anywhere und n8n werden folgendermaßen in ihren Stärken, Gemeinsamkeiten sowie Unterschieden gegenüberstellt. Zu berücksichtigen ist, dass beide Plattformen unterschiedliche Schwerpunkte verfolgen und dabei verschiedene Automatisierungsansätze abdecken, auch wenn sie beide das gleiche Ziel der Prozessoptimierung und effizienteren Workflow-Gestaltung verfolgen.

 

Zwei unterschiedliche Ansätze zur Automatisierung: Automation Anywhere und n8n im Vergleich

Automation Anywhere:

Automation Anywhere ist eine in den USA entwickelte klassische Enterprise-RPA-Plattform (Robotic Process Automation), die heute weit über klassische Bot-Automatisierung hinausgeht und deshalb auch als AI- und Agentic-Process-Automation-Plattform zu bezeichnen ist. Neben der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben über Benutzeroberflächen umfasst die Plattform klassische Bots, KI-gestützte Agenten, Dokumentenverarbeitung, Orchestrierung und Governance.

 

Automation Anywhere ist kein „Do-it-yourself“-Projekt, sondern bietet dem Kunden eine bereits fertige Automatisierungsmaschine, die nach eigenen Bedürfnissen konkretisiert werden kann. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der strukturierten Steuerung und Skalierbarkeit, Rollen, Berechtigungen, Monitoring und Prozesskontrolle werden zentral verwaltet. Dadurch eignet sich Automation Anywhere insbesondere für größere Unternehmen, Banken, Versicherungen, Behörden oder Konzerne mit hohen Anforderungen an Compliance, Nachvollziehbarkeit und Governance. Der Schwerpunkt der Plattform liegt auf Prozessstandardisierung, organischer Kontrolle, Skalierbarkeit sowie der Reduzierung manueller und wiederkehrender Arbeitsschritte.

 

n8n:

n8n verfolgt einen anderen Automatisierungsansatz: Die Open-Source-Plattform basiert primär auf API-gestützter Workflow-Automatisierung und dient dazu Anwendungen, Datenquellen, APIs und KI-Dienste flexibel miteinander zu verbinden. Im Gegensatz zu klassischen RPA-Plattformen liegt der Fokus nicht auf der Automatisierung von Benutzeroberflächen, sondern auf der technischen Orchestrierung von Systemen und Datenflüssen. Mithilfe sogenannter „Nodes“ können Unternehmen individuelle Workflows erstellen und unterschiedlichste Anwendungen miteinander verknüpfen, ganz nach eigenem Bauprinzip. Die aus Deutschland stammende Plattform bietet hohe Flexibilität und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Gleichzeitig setzt sie ein gewisses technisches Grundverständnis voraus. Für die Anwendung ist allerdings keine klassische Softwareentwicklung notwendig.

 

Außerdem überzeugt die Plattform durch die wesentliche Möglichkeit des Self-Hostings. Insgesamt liefert n8n damit eine hohe Anpassungsmöglichkeit, Flexibilität sowie eine starke Datenkontrolle. Die Plattform ist auch im Lizenz-Angebot nutzbar. Im Gegensatz zu Automation Anywhere kann n8n insbesondere auch von Start-Ups und kleineren technischen Unternehmen genutzt werden. Der Schwerpunkt dieser Plattform liegt grundlegend auf Anpassbarkeit, technischer Freiheit, experimenteller Weiterentwicklung und Integration moderner KI-Services und API-basierter Prozesse.

 

Wann ist welche Plattform sinnvoll?

Automation Anywhere:

Automation Anywhere spielt seine Stärken insbesondere dann aus, wenn Automatisierung zentral gesteuert und unternehmensweit skaliert werden soll. Das betrifft klassische RPA-Szenarien, aber auch agentische Prozessautomatisierung mit KI-gestützten Entscheidungen, Dokumentenverarbeitung und orchestrierten Arbeitsschritten. Häufig betrifft dies größere Organisationen mit vielen standardisierten Prozessen, klaren Rollen und hohe Anforderungen an Kontrolle, Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Standardisierte Fachprozesse in Finance, HR, Einkauf, Kundenservice oder Backoffice
  • UI-basierte Automatisierungen bei bestehenden Anwendungen ohne geeignete APIs sowie Arbeitsschritte, die über Benutzeroberflächen ablaufen
  • Dokumentenverarbeitung und KI-gestützte Informationsauswertung
  • Agentic Process Automation mit KI-Agenten
  • Prozesse mit hohen Anforderungen an Governance und Compliance
  • Enterprise-Automatisierungsprogramme mit vielen Bots und Nutzen

 

n8n:

n8n eignet sich besonders für Unternehmen, die Systeme flexibel miteinander verbinden und technisch individuelle Workflows erstellen möchten. Wichtig ist die Abgrenzung: n8n ist keine RPA-Plattform, mit der Benutzeroberflächen durch Bots automatisiert werden. Typische Einsatzbereiche sind hier:

  • API-basierte Workflows und Systemintegrationen
  • Automatisierung von Datenflüssen
  • Verknüpfung von Cloud-Diensten und Geschäftsanwendungen
  • Integration von KI-Diensten und Sprachmodellen
  • Schnelle Weiterentwicklung von Prototypen und neuen Automatisierungsideen
  • Self-Hosting-Szenarien mit hoher Datenkontrolle

 

Kosten und Betrieb: Lizenzkosten sind nur ein Teil der Entscheidung

Automation Anywhere:

Beide Plattformen bieten unterschiedliche Lizenz- und Abonnementmodelle an. Automation Anywhere richtet sich in erster Linie an größere Unternehmen und Enterprise-Umgebungen, weshalb die Einstiegskosten aufgrund individueller Bot-Lizenzen und Unternehmensverträge höher angesetzt sind. Die wirtschaftliche Bewertung hängt stark davon ab, wie viele Bots und Agenten betrieben werden, welche Prozesse automatisiert werden und wie gut die Plattform organisatorisch verankert wird. Bei der wirtschaftlichen Betrachtung sollten jedoch nicht nur Lizenzkosten berücksichtigt werden. Entscheidend sind auch Betrieb, Wartung, Governance, interne Skills und die Frage, wie viele Prozesse langfristig automatisiert werden sollen. Unternehmen erhalten mit Automation Anywhere eine Plattform, die für Governance, Skalierung, zentrale Steuerung und moderne AI- sowie Agentic-Automation-Szenarien konzipiert wurde.

 

n8n:

Die Plattform n8n bietet transparente Cloud-Modelle sowie eine kostenlose Open-Source-Variante. Dadurch erscheinen die Einstiegskosten häufig niedriger, allerdings sollten neben den Lizenzkosten auch Infrastruktur, Hosting, Wartung, Sicherheit, Workflow-Design, Fehlerbehandlung und interne Verantwortung berücksichtigt werden. Besonders beim Self-Hosting entstehen zusätzliche Aufgaben hinsichtlich Betrieb, Monitoring und Updates. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von den vorhandenen technischen Kompetenzen und dem gewünschten Betriebsmodell ab. n8n kann deshalb für technisch starke Teams besonders attraktiv sein statt für Organisationen ohne klare technische Zuständigkeit. 

Technischer Aufwand, Bedienbarkeit und Stabilität

Automation Anywhere:

Die Anwendung sowie der technische Aufwand der Plattform sind gering, da eine grafische Oberfläche, mit der Automatisierung erstellt und verwaltet werden kann, zur Verfügung gestellt wird. Ohne tieferes Verständnis von Programmierungswissen können automatisierte Prozessabläufe innerhalb der Enterprise-Organisation installiert werden.

 

Besonders lukrativ bei Automation Anywhere: Automatische Updates, damit auf dem höchsten Stand gearbeitet werden kann. Es herrscht insgesamt weniger Eigenverantwortung und es liegen klare Enterprise-Strukturen vor. Damit kann auch mit geringeren technischem Wissen die Plattform eigenständig angewendet werden. Nachteile stellt das nötige Anpassen bei veränderter Bildschirmoberfläche dar. Die Stabilität und Performance hängt stark vom jeweiligen Anwendungsfall ab.

 

n8n:

Die Plattform n8n steht für Flexibilität in seiner Anwendung und Bedienbarkeit. Einhergehend ist damit allerdings ein erhöhtes technisches Grundverständnis notwendig. Eine erhöhte Unabhängigkeit und Freiheit bedeutet auch zunehmende Eigenverantwortung und unternehmerische Selbstorganisation hinsichtlich Updates, Hosting, Sicherheit und Wartungen. Damit erfordert n8n erweiterte Skills, liefert allerdings mit den wesentlichen Vorteilen der Unabhängigkeit, dem guten Verständnis von APIs, Datenmodellen, Authentifizierung, Fehlerbehandlung und Infrastruktur einen Ausgleich. Insgesamt verläuft n8n sehr stabil, da API-basierte Automatisierungen in der Regel weniger anfällig sind als bei RPA UI-Änderungen. Des Weiteren verlaufen die Schnittstellen n8ns performant und technisch fortschrittlich.

Datensouveränität und Governance: Kontrolle entsteht nicht automatisch

Automation Anywhere:

Bei Automation Anywhere werden starke Sicherheitsmechanismen und eine Enterprise-Governance geboten. Beinhaltet sind unter anderem Zugriffskontrollen, Verschlüsselungen sowie eine zentrale Verwaltung. Das ist besonders relevant, wenn viele Bots und KI-Agenten in verschiedenen Bereichen laufen oder Compliance-Anforderungen berücksichtigt werden müssen. Außerdem erhalten Kunden dieser Plattform einen Ansprechpartner und werden entsprechend beraten.

 

n8n:

n8n unterscheidet sich im Vergleich zu Automation Anywhere darin, dass eine erhöhte Kontrolle hinsichtlich Infrastruktur und Datenflüsse aufgrund der Self-Hosting-Option besteht. Diese Kontrolle ist aber kein Selbstläufer: Unternehmen legen selbst den Ablauf der Verwaltung, Speicherungen und Zugriffsberechtigungen fest. Allerdings besteht auch hier die Möglichkeit, auf ein Lizenz-Angebot zurückzugreifen und die Datenkontrolle auszulagern. Wer Self-Hosting betreibt, kann das Betriebssystem offline betreiben sowie eigene Cloud-Infrastrukturen integrieren. Insgesamt lautet die Frage weniger, welche Plattform grundsätzlich sicherer ist, sondern welche besser zum eigenen Betriebsmodell und den internen Anforderungen passt.

Der Faktencheck im Überblick: Der Vergleich: Automation Anywhere und n8n

 

 

Entscheidungskriterien für Unternehmen

Für die Auswahl zwischen Automation Anywhere und n8n sollten Unternehmen vor allem den eigenen Prozesskontext betrachten. Hilfreich sind fünf Fragen:

  1. Läuft der Prozess hauptsächlich über Benutzeroberflächen, Schnittstellen oder KI-gestützte Entscheidungen? UI-lastige Prozesse sprechen eher für RPA, API-lastige Prozesse eher für n8n. Wenn Agenten, Dokumente, Entscheidungen und Governance zusammenspielen müssen, sollte Automation Anywhere ebenfalls geprüft werden.
  2. Wird eine RPA-, AI- oder API-Automatisierung benötigt? Automation Anywhere deckt RPA und AI-gestützte Enterprise-Automatisierung ab. n8n ist stärker, wenn APIs, Datenflüsse und Integrationen im Mittelpunkt stehen.
  3. Wie stark muss die Automatisierung zentral gesteuert werden? Je höher Governance- und Compliance-Anforderungen sind, desto wichtiger wird eine klare Plattformstruktur.
  4. Welche technischen Fähigkeiten sind intern vorhanden? n8n bietet viel Freiheit, braucht aber technisches Verständnis im Betrieb.
  5. Wie kritisch sind die automatisierten Prozesse? Geschäftskritische Workflows benötigen Monitoring, Fehlerbehandlung, Berechtigungskonzepte und klare Verantwortlichkeiten.

Fazit: Automation Anywhere oder n8n?

Grundsätzlich zeigt sich, dass keine Plattform pauschal besser ist als die andere. Sowohl Automation Anywhere als auch n8n verfolgen das Ziel der Automatisierung, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Automation Anywhere überzeugt besonders hinsichtlich zentraler Governance, der RPA, AI Automation, KI-Agenten sowie geringeren technischen Anforderungen. Die Plattform ist besonders attraktiv und geeignet für große Unternehmen, die durch standardisierte wiederholende Prozesse wertvolle Arbeitszeit durch RPA-Prozesse einsparen möchten. n8n überzeugt hingegen durch Flexibilität, technische Freiheit und umfangreiche Intergrationsmöglichkeiten in ihrer modernen API-Automatisierung. Der Einstieg in die Plattform ist technisch mit höheren Anforderungen verbunden, dennoch werden gezielte Verknüpfungen bestimmter Schnittstellen hergestellt, die ebenfalls der Prozessoptimierung dienen. Dabei ersetzt n8n keine klassische RPA-Plattform, sondern adressiert vor allem Integrations- und Workflow-Szenarien.

 

Es sollte sich also nicht die Frage gestellt werden „Welche Plattform ist besser?“, sondern vielmehr „Welche Anforderungen und strategischen Ziele verfolgt mein Unternehmen und welche Automatisierungs-Plattform kann diesen Anforderungen gerecht werden?“ In vielen Unternehmen kann deshalb sogar eine Kombination beider Ansätze sinnvoll sein: Während Automation Anywhere die Enterprise-Automatisierung mit Bots, KI und Governance übernimmt, kann n8n als flexible Integrations- und Workflow-Schicht dienen. Die beste Automatisierungsplattform ist letztlich diejenige, die optimal zum Prozess, zur Organisation und zur technischen Reife des Unternehmens passt.

Wenn Unternehmen über Automatisierung sprechen, landen sie oft sehr schnell bei Tools. Soll es n8n sein? Brauchen wir RPA? Oder ist ein KI-Agent der bessere Weg? Diese Fragen sind verständlich, aber häufig zu früh gestellt. Denn eine Technologie allein ist selten die Antwort.

 

Entscheidend ist zuerst, welchen Wert ein Unternehmen mit Automatisierung schaffen will. Erst danach ergibt sich, welcher technologische Ansatz passt. Manchmal ist das n8n, manchmal klassische RPA, manchmal ein KI-Agent. Und in vielen Fällen ist eine Kombination aus mehreren Ansätzen sinnvoller als die Suche nach dem einen richtigen Werkzeug.

Warum Toolvergleiche zu früh beginnen

Ein klassischer Toolvergleich wirkt auf den ersten Blick pragmatisch. Man vergleicht Funktionen, Lizenzmodelle, Integrationen, Bedienbarkeit und Herstellerstrategie. Das ist wichtig, aber nicht der erste Schritt.

 

Der Grund ist einfach: Viele moderne Automatisierungsplattformen können ähnliche Dinge, zumindest auf einer abstrakten Ebene. Daten übertragen, Workflows auslösen, Systeme verbinden, Oberflächen bedienen, Dokumente verarbeiten oder KI-Modelle einbinden. Der Unterschied liegt selten nur darin, ob ein Tool etwas grundsätzlich kann. Wichtiger ist, wie gut es zum konkreten Prozessmuster, zur Architektur und zur Organisation passt.

 

Deshalb sollte der Einstieg nicht lauten: „Welches Tool ist besser?“ Die bessere Frage lautet: Welche Use Cases erzeugen für uns Wert und welche Fähigkeiten brauchen wir dafür?

  • Welche Aufgaben kosten heute Zeit, verursachen Fehler oder bremsen Entscheidungen?
  • Welche Prozesse sind wiederkehrend, stabil und gut beschreibbar?
  • Welche Systeme sind beteiligt und gibt es APIs oder nur Benutzeroberflächen?
  • Wo braucht es menschliche Kontrolle, Freigabe oder Bewertung?
  • Welche Anforderungen bestehen an Datenschutz, Berechtigungen, Betrieb und Nachvollziehbarkeit?
  • Wer trägt die Verantwortung: Fachbereich, IT, Center of Excellence oder ein gemeinsames Team?

RPA: Stark bei bestehenden Oberflächen und regelbasierten Abläufen

Robotic Process Automation (RPA) ist besonders stark, wenn Prozesse über bestehende Benutzeroberflächen laufen und Systeme nicht sauber über APIs angebunden werden können. Das betrifft häufig ältere Anwendungen, Fachverfahren oder gewachsene Prozesslandschaften.

  • Daten aus einer Anwendung auslesen und in eine andere übertragen
  • wiederkehrende Bearbeitungsschritte in Legacy-Systemen ausführen
  • strukturierte Prüfungen nach klaren Regeln durchführen
  • bestehende Oberflächen automatisieren, ohne das Zielsystem direkt zu verändern

RPA ist damit nicht automatisch „alt“ oder überholt. Der Ansatz löst weiterhin ein sehr reales Problem: Viele Unternehmensprozesse laufen nicht in perfekten API-Landschaften. Sie laufen in gewachsenen Systemen, mit Medienbrüchen, manuellen Schritten und Oberflächen, die Menschen bisher bedienen mussten.

n8n: Stark bei API-, Workflow- und KI-Orchestrierung

n8n ist kein klassisches RPA-Tool. Genau das macht es für viele Use Cases interessant. Die Plattform eignet sich besonders dann, wenn Systeme über Schnittstellen verbunden werden können und technische Teams Workflows flexibel gestalten wollen.

 

n8n positioniert sich selbst als AI Workflow Automation Platform für technische Teams. Die Plattform verbindet visuelles Workflow-Building mit Code-Optionen, etwa JavaScript oder Python, und unterstützt Self-Hosting, Testing, Debugging und Governance-Funktionen. Damit passt n8n gut in Szenarien, in denen APIs, Events, Datenflüsse und KI-Bausteine orchestriert werden sollen.

  • Daten aus mehreren Systemen per API einsammeln und weiterverarbeiten
  • Benachrichtigungen, Freigaben und Folgeaktionen auslösen
  • KI-Modelle in bestehende Workflows einbinden
  • Informationen aus CRM, Ticketsystem, Collaboration-Tools oder Datenbanken kombinieren
  • wiederkehrende Integrationsprozesse transparent abbilden

KI-Agenten: Stark bei Kontext, Sprache und variablen Entscheidungen

KI-Agenten werden oft als nächster großer Automatisierungsschritt diskutiert. Dabei ist wichtig, den Begriff sauber einzuordnen. Ein KI-Agent ist nicht einfach ein besserer Bot. Er kann Aufgaben interpretieren, Kontext nutzen, Werkzeuge aufrufen und Schritte planen. Das eröffnet neue Möglichkeiten, bringt aber auch neue Anforderungen mit sich.

  • E-Mails oder Dokumente klassifizieren und einordnen
  • Wissensarbeit mit wechselndem Kontext unterstützen
  • Ausnahmen vorbereiten, bei denen Regeln allein nicht reichen
  • Entscheidungsvorbereitung für Fachbereiche ermöglichen
  • Assistenzfunktionen über mehrere Systeme hinweg aufbauen

Gleichzeitig brauchen KI-Agenten klare Grenzen. Ohne Governance, Logging, Tests, Berechtigungen und Human-in-the-Loop entstehen Risiken. Gerade im Enterprise-Kontext reicht es nicht, einen Agenten zu bauen, der in einer Demo funktioniert. Er muss nachvollziehbar, kontrollierbar und betreibbar sein.

Ein Entscheidungsmodell: Use Case vor Tool

  1. Use Case und Wertbeitrag klären: Welches Problem soll gelöst werden? Wo entsteht messbarer Nutzen?
  2. Prozessmuster bestimmen: Geht es um UI-Bedienung, API-Orchestrierung, Dokumentenverarbeitung, Entscheidungsvorbereitung oder Ausnahmen?
  3. Systemzugänge prüfen: Gibt es stabile Schnittstellen? Müssen Oberflächen genutzt werden? Welche Datenquellen sind relevant?
  4. Governance bewerten: Welche Datenschutz-, Compliance-, Rollen- und Freigabeanforderungen bestehen?
  5. Betrieb mitdenken: Wer überwacht die Lösung? Wie werden Fehler behandelt? Wer ist verantwortlich?
  6. Technologie auswählen: Erst jetzt werden n8n, RPA, KI-Agenten oder Kombinationen sinnvoll verglichen.

Multi-Vendor ist nicht automatisch falsch

Viele Unternehmen wünschen sich eine klare Antwort: ein Tool, eine Plattform, eine Strategie. Das ist verständlich, aber nicht immer realistisch. In der Praxis kann eine Multi-Vendor-Strategie sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn RPA bestehende Oberflächen stabil automatisiert, n8n API- und KI-Workflows orchestriert und spezialisierte KI-Komponenten bestimmte Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist dann nicht die Anzahl der Tools, sondern die Architektur dahinter.

  • klare Verantwortlichkeiten
  • definierte Einsatzgrenzen je Technologie
  • einheitliche Governance
  • transparente Betriebsprozesse
  • nachvollziehbare Dokumentation
  • gemeinsame Sicherheits- und Datenschutzstandards

Typische Fragen aus der Praxis

  • Welche Strategie verfolgen die einzelnen Technologien?
  • Welche Use Cases passen wirklich zu welchem Ansatz?
  • Wie sieht die Zielarchitektur aus?
  • Welche Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen müssen berücksichtigt werden?
  • Wie aktuell und zukunftsfähig sind die Plattformen?
  • Wo liegen Verantwortlichkeiten zwischen Fachbereich, IT und Automatisierungsteam?
  • Wie finden wir geeignete Use Cases und interne Unterstützer?
  • Wer übernimmt Governance, Betrieb und Weiterentwicklung?
  • Wie finden wir einen Sponsor im Unternehmen?

Fazit: Erst Wertbeitrag klären, dann Technologie entscheiden

n8n, RPA und KI-Agenten beantworten unterschiedliche Fragen. RPA hilft bei regelbasierten Prozessen über bestehende Oberflächen. n8n eignet sich für API-, Workflow- und KI-Orchestrierung. KI-Agenten können Kontext, Sprache und variablere Aufgaben einbeziehen.

 

Die eigentliche Entscheidung beginnt aber früher. Unternehmen sollten zuerst klären, welche Use Cases Wert schaffen, welche Strategie sie mit Automatisierung verfolgen und wie Governance, Datenschutz, Architektur und Betrieb aussehen sollen. Danach wird der Toolvergleich deutlich sachlicher.

 

Ein guter Automatisierungsansatz ist selten die Wahl eines einzelnen Werkzeugs. Er ist die Verbindung aus Use Case, Zielbild, Technologie, Verantwortlichkeit und Betrieb. Genau dort entsteht der eigentliche Mehrwert.

Mit EnterpriseClaw bringt Automation Anywhere KI-Agenten unter Unternehmenskontrolle. KI-Agenten sind kein Zukunftsthema mehr — viele Unternehmen erproben sie bereits in ersten Prozessen. Die eigentliche Herausforderung ist nicht die Technologie, sondern die Kontrolle: Wer hat Zugriff? Was dürfen Agenten tun? Wie lässt sich nachvollziehen, was ein Agent in einem Produktivsystem verändert hat? An dieser Stelle setzt EnterpriseClaw an, das Automation Anywhere am 19. Mai 2026 gemeinsam mit Cisco, NVIDIA, Okta und OpenAI vorgestellt hat.

KI-Agenten brauchen mehr als ein Sprachmodell

Viele aktuelle KI-Agenten-Lösungen basieren auf einem einzelnen Sprachmodell, das Anfragen beantwortet oder einfache Aufgaben ausführt. Im Unternehmenseinsatz reicht das nicht. Agenten müssen in Live-Anwendungen arbeiten, mit Terminals und Browsern interagieren und Ergebnisse über mehrere Systeme hinweg zusammenführen, ohne den Kontext zu verlieren.

 

Automation Anywhere bezeichnet diesen Ansatz als „Claw-style“-Agenten: Agenten, die direkt in laufende Anwendungen eingreifen, statt nur über APIs zu kommunizieren. Das ermöglicht Prozesse, die klassische Automatisierung nicht abbilden kann, aber es erhöht gleichzeitig die Anforderungen an Sicherheit und Governance erheblich.

 

Die technische Grundlage von EnterpriseClaw besteht aus zwei Komponenten:

  • Process Reasoning Engine: Verbessert das Verständnis komplexer Geschäftsprozesse und ermöglicht es Agenten, auch mehrstufige Abläufe korrekt zu interpretieren und auszuführen.
  • Contextual Intelligence Graph: Baut systemübergreifend Kontext auf und bietet damit eine breitere Wissensgrundlage als ein einzelnes Sprachmodell.

Was EnterpriseClaw KI-Agenten konkret leisten

EnterpriseClaw ermöglicht den Betrieb autonomer KI-Agenten über verschiedene Infrastrukturen hinweg: in der Cloud, auf Desktop-Systemen, in gesicherten Unternehmensnetzwerken und on-premises. Unternehmen können dabei eigene Agenten — ob intern entwickelt oder aus externen Frameworks bezogen — parallel zu bestehenden Automatisierungen einbinden.

 

Die Plattform bietet zentrale Sicht auf alle Agenten-Aktivitäten:

  • Zugriffskontrolle: Welcher Agent darf auf welches System zugreifen?
  • Aktivitäts-Monitoring: Was hat ein Agent wann und wo verändert?
  • Governance-Richtlinien: Welche Aktionen sind erlaubt, welche erfordern menschliche Freigabe?

Das ist eine Grundvoraussetzung für den produktiven Einsatz. Ein Agent, der ohne Protokoll in einem ERP-System oder einer Kundendatenbank arbeitet, ist aus Compliance-Sicht ein Risiko — unabhängig davon, wie gut er die eigentliche Aufgabe erfüllt.

Vier Partner, eine Plattform

Was EnterpriseClaw von anderen Agenten-Lösungen unterscheidet, ist das Partnerschaftsmodell. Automation Anywhere hat vier spezialisierte Anbieter eingebunden, die jeweils eine konkrete Lücke schließen:

  • Cisco stellt mit AI Defense und DefenseClaw eine Security-Schicht bereit, die speziell für Agenten-Workloads entwickelt wurde statt nur für klassische Netzwerksicherheit.
  • NVIDIA liefert mit OpenShell eine Open-Source Agent Runtime und stellt über NIM Microservices Nemotron-Modelle für On-Premises-Deployments bereit. Das ist besonders relevant für Unternehmen, die Sprachmodelle nicht in die Cloud auslagern dürfen oder wollen.
  • Okta übernimmt das Identity Management für Agenten: Cross-Agent-Authentifizierung, Least-Privilege-Autorisierung und Policy Enforcement. Agenten erhalten damit dieselben Identitätsstandards wie menschliche Nutzer.
  • OpenAI integriert GPT-5.5 und weitere Modelle für komplexe, regulierte Workflows.

Jeder dieser Beiträge adressiert eine reale Schwachstelle im Enterprise-Agenten-Einsatz. Zusammen bilden sie eine Plattform, die sowohl leistungsfähig als auch betrieblich verantwortbar ist.

Was das für Unternehmen in der Praxis bedeutet

EnterpriseClaw ist noch in der Preview-Phase. Die allgemeine Verfügbarkeit ist vor Ende 2026 geplant. Dennoch lohnt es sich, die strategische Richtung jetzt zu bewerten.

 

Für Unternehmen, die bereits Automation Anywhere einsetzen, wird der Einstieg in agentenbasierte Automatisierung deutlich niedrigschwelliger. Bestehende Automatisierungen bleiben erhalten, Agenten werden ergänzt, nicht ersetzt.

 

Für Unternehmen mit strengen Datenschutz- oder Compliance-Anforderungen ist die On-Premises-Option durch NVIDIA OpenShell ein zentrales Argument. Wer Sprachmodelle aus regulatorischen Gründen nicht in der Cloud betreiben kann, bekommt hier einen konkreten Lösungsweg.

 

Drei Fragen, die sich IT-Verantwortliche jetzt stellen sollten:

  1. Welche Prozesse in Ihrem Unternehmen würden von agentenbasierter Automatisierung profitieren, sind aber zu komplex für klassisches RPA?
  2. Haben Sie heute Transparenz darüber, was Automatisierungen in Ihren Systemen verändern und wären Sie für Agenten bereit?
  3. Welche Infrastruktur- und Datenschutzvorgaben bestimmen, ob Cloud-Deployment oder On-Premises in Frage kommt?

Fazit: Governance ist keine Option, sondern Voraussetzung

EnterpriseClaw zeigt, dass der Markt für KI-Agenten nicht mehr primär über Leistungsfähigkeit differenziert, sondern über Kontrollierbarkeit. Automation Anywhere setzt damit einen Standard, den andere Anbieter in den nächsten Monaten ebenfalls adressieren müssen. Für Unternehmen bedeutet das: Wer KI-Agenten ernsthaft einsetzen will, braucht keine Experimentierumgebung, sondern eine Governance-Strategie. Die Fragen nach Zugriffsrechten, Nachvollziehbarkeit und Datensouveränität sollten vor dem ersten produktiven Agenten-Einsatz beantwortet sein, nicht danach.

Die offizielle Ankündigung von Automation Anywhere findet sich im Automation Anywhere Press Room (Mitteilung vom 19. Mai 2026).

Der Aufschwung und die Integration von KI-Systemen sind branchenübergreifend deutlich spürbar und stellen einen wesentlichen Fortschritt im Bereich der digitalen Prozessoptimierung dar. Wer sich mit Automatisierungsprozessen und effizientere Workflow-Gestaltungen auseinandersetzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits von der Automatisierungs-Plattform n8n gehört haben. Diese wird folglich hinsichtlich seinen Funktionen und Vorteilen, seiner wesentlichen Bedeutung sowie den Einsatz von n8n bei Rewion vorgestellt.

 

n8n wurde 2019 in Deutschland vom Berliner Jan Oberhauser gegründet. Die Open-Source-Plattform ermöglicht es, durch hergestellte Verknüpfungen von KI-Systemen und verschiedenen Anwendungen Prozessschritte intelligent miteinander zu verbinden, ohne dabei umfangreiches Programmierungswissen zu besitzen.

 

Die Plattform n8n ist unter anderem kostenlos nutzbar und bietet insbesondere den Vorteil der Unabhängigkeit sowie hohen Flexibilität in seiner Anwendung. Hier geht es zur offiziellen Webseite der Plattform n8n.

Funktionen und Vorteile der Plattform n8n

Grundsätzlich dient n8n dazu, digitale Workflows durch Knotenpunkte, auch als „Nodes“ betitelt, miteinander zu verbinden und Prozesse dadurch automatisiert auszuführen. Ein einfaches Beispiel ist hierfür, die automatische Erstellung und Beantwortung von E-Mails zu benennen. Der Ablauf des Prozesses wird im Bild dargestellt. Das Empfangen einer E-Mail gilt dabei als Trigger, damit der Workflow-Prozess beginnt. Die Inhalte und Daten der empfangenen E-Mail werden gelesen, woraufhin im nächsten Schritt eine Nachricht erstellt und versendet wird. In unserem Beispiel verläuft der Prozess mit Outlook. Im letzten Schritt wird die empfangene E-Mail als gelesen markiert.

Die besondere Stärke von n8n liegt vor allem in ihrer hohen Flexibilität. Die Plattform ermöglicht unter anderem Funktionen wie die Erstellung eigener Nodes, Integration verschiedener KI-Systeme, dem Anbinden externer APIs oder den Aufbau individueller AI-Agents.

 

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Möglichkeit des sogenannten Self-Hostings. Dabei wird Plattform inklusive aller Daten auf dem eigenen Server betrieben. Unternehmen bleiben damit unabhängig vom Anbieter und behalten die vollständige Kontrolle ihrer Daten und Prozesse. Besonders im europäischen Raum gewinnt dieser Aspekt in Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit zunehmend an Bedeutung.

 

Grundsätzlich haben Nutzer die Möglichkeit, n8n über eine Cloud-Lösung oder On-Premises zu betreiben. Während bei der Cloud-Variante das Hosting und die Wartung durch den Anbieter übernommen werden, ermöglicht die On-Premises-Lösung maximale Kontrolle und Unabhängigkeit. Allerdings ist das Self-Hosting mit zusätzlichen technischen sowie organisatorischen Anforderungen verbunden.

 

Weitere Vorteile sind unter anderem die hohe Transparenz der Plattform n8n, da es sich hierbei um eine Open-Source-Plattform handelt. Außerdem besteht für Nutzer die Möglichkeit, den Prozessablauf von Workflows individuell nach eigenen Anforderungen und Wünschen zu bestimmen, diesen flexibel weiterzuentwickeln und den Ablauf nach Bedarf anzupassen und zu optimieren.

Bedeutung, Besonderheiten und Unterschiede von n8n zu Konkurrenzplattformen

Auch wenn die Erstellung komplexer Workflow-Automatisierungen sowie das Self-Hosting mit n8n zunächst aufgrund der Komplexität eine Herausforderung darstellen, lohnt sich eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Plattform. Bedeutsam ist n8n unter anderem für Start-Ups, Entwickler, Online-Shop-Betreiber oder mittelständische Unternehmen.

 

Ein grundlegendes technisches Verständnis ist für die Nutzung von Vorteil. Der Aufwand zahlt sich allerdings aus: Reduzierung des Arbeitsaufwands, schnellere und effizientere Workflows, vereinfachte Datenaufbereitungen und automatisierte Prozessabläufe. Allgemein ist Automatisierung ein unverzichtbares Element in der Welt der Digitalisierung und n8n hebt sich genau hier durch die Option des Self-Hostings sowie individuellen Erstellungsmöglichkeiten von Konkurrenzanbietern ab.

n8n bei REWION

Prozessoptimierung rückt zunehmend in den Fokus unzähliger Unternehmen sowie Nutzung von Prozessautomatisierungs-Plattformen wie n8n. Auch wir bei Rewion nutzen gezielt n8n zur erweiterten Prozessoptimierung. Dadurch erweitern wir unter anderem insbesondere komplexe Datenaufbereitungen für unsere Mitarbeitenden und schaffen ein effizienteres sowie übersichtliches Zusammentragen relevanter Daten. Jetzt neu bei uns ist die Optimierung unserer Bewerbungsprozesse mithilfe von n8n.

Fazit

n8n ist ein spannendes, zukunftsorientiertes und leistungsstarke Plattform für effiziente Automatisierungen und Workflows. Besonders die Kombination aus Open-Source, des Self-Hostings sowie die hohe Flexibilität und Integration von KI-Systemen macht n8n zu einer attraktiven Lösung für Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Wer langfristig auf effiziente Prozesse, digitale Skalierbarkeit und intelligente Automatisierung setzt, sollte sich deshalb mit n8n intensiver auseinandersetzen. Es ist intelligente, flexible Plattformen mit hoher Anpassungsmöglichkeiten für Automatisierungsprozesse, auch wenn sie zu Beginn mit erhöhten technischen Herausforderungen verbunden sind.

Die neue Automation Anywhere Version 40 (Stand: 30.03.2026) markiert einen weiteren bedeutsamen Fortschritt in der Welt der Automatisierung. Mit den aktuellen Erneuerungen entwickelt sich die Plattform einen Schritt weiter in Richtung autonomen, agentischen Prozessautomatisierung, der Agentic Process Automation (APA).

 

Im Fokus der neuen Version stehen zentrale Themen wie die AI Governance, UI Agents, Agent Interoperability, AI Agent Studio, Automator AI und Co-Pilot sowie der Automation Workspace. Während vorherige Versionen sich insbesondere auf AI Agents, Generative Automation und agentische Prozesse zentrierten, legt diese Version den Schwerpunkt wesentlich auf Skalierbarkeit, Kontrolle und den Einsatz produktiver Unternehmensabläufe. Ziel ist es nicht nur leistungsstärker, sondern auch effizienter, transparenter und einfacher die Gestaltung der Automatisierung zu gewährleisten. Ein besonderes Highlight der neuen Version stellt die Funktion des Kopierens von Projekten dar. Diese Funktion erlaubt es, Änderungen und neue Ansätze separat vorzunehmen und diese auszutesten, ohne dabei das ursprüngliche Projekt zu beeinflussen.

AI Governance

Die AI Governance erfüllt die notwendige Kontrollfunktion eines Automatisierungsablaufs und stellt damit sicher, dass die AI Agents einen korrekten und idealen Handlungsablauf gewährleisten. Eine zentrale Erweiterung stellt die Einführung der AI Evaluation dar. Diese ermöglichen sowohl manuelle als auch automatische Bewertungen sowie der Erstellung von Leistungsanalysen, um die Qualität gezielt zu überprüfen. Damit wird die Struktur der AI Agents insgesamt nachvollziehbarer sowie kontrollierbarer. Das Bewertungssystem ist lizenzgebunden und dabei an AI Credits gekoppelt.

 

Ergänzend dazu protokollieren die Agent Logs nun die einzelnen Handlungsschritte. Auch hier besteht das Ziel der Nachvollziehbarkeit und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen zur individuellen Optimierung zu ergreifen. Zusammen mit der Funktion der Observability, die eine übersichtliche Darstellung ermöglicht, entsteht eine verbesserte Transparenz und Steuerbarkeit von AI-basierten Automatisierungen.

UI Agents

Die Weiterentwicklung der UI Agents stellt eines der zentralen Highlights der neuen Version 40 dar und erzielt eine erhebliche Zeitersparnis. Zuvor war es den UI Agents nur selektorbasiert möglich, Anweisungen auf Benutzeroberflächen auszuführen. Änderungen an den Oberflächen führten bisher zu erhöhten Anpassungsaufwänden. Mit der neuen Version wurde dies optimiert: Die KI-Systeme können nun auf Basis natürlicher Sprache trotz wechselnder oder angepasster Benutzeroberfläche zugeteilte Aufgaben weiterhin verstehen und gewissenhaft durch dynamische Anpassung ausführen.

Agent Interoperability: Systemübergreifendes Arbeiten der AI Agents

Mit der Erneuerung im Bereich der Agent Interoperability lassen sich erstmals Systeme und AI Agents von Drittanbietern im Unternehmensprozess der Automatisierung sicher integrieren. Jegliche Handlungsausführungen wie das Aufrufen von Task Bots, Prozessen und API Tasks werden vollständig unterstützt.

 

Die Unterstützung des Model Context Protocol (MCP) gewährleistet ein einheitliches Verständnis zwischen verschiedenen KI-Systemen und -Agents. Damit schafft diese Einführung in Automation Anywhere einen vereinfachten Integrationsprozess ohne weitere relevante Feautures aufgeben zu müssen. Konkret verbessert sich damit der externe KI-Workflow, außerdem verhilft es zu erweiterten Variablenverwaltungen ohne Blockierungen mit klareren Einsichten und einer einfacheren Anwendung ohne Zwischenschritte.

AI Agent Studio

Um verbesserte Reasoning-Funktionen und robustere generative Automatisierungsfunktionen bereitzustellen, lassen sich nun in der neusten Version verschiedene Arten der GenAI-Modelle flexibel anbinden, die dadurch ein besseres Denken der Agenten erzielen. Zugelassen und unterstützt werden zum Beispiel die Modelle Amazon Bedrock oder Google Vertex AI. In der Praxis bedeutet das zum Beispiel: E-Mails werden nicht einfach zusammengefasst, sondern im weiteren Schritt der Automatisierung analysiert und darauf basierend werden weitere Handlungsschritte eingeleitet. Damit entwickelt sich das AI Agent Studio insgesamt zu einer deutlich leistungsfähigeren und kompetenteren Plattform für moderne Automatisierung.

Automator AI und Co-Pilot

Die Automator AI ist ebenfalls mit dieser Version einfacher als je zuvor zu nutzen. Eingaben können nun in einfacher Sprache erfolgen und fördern somit eine schnellere sowie einfachere Erstellung. Gleichzeitig bleiben weiterhin alle benötigten Sicherheitsmaßnahmen enthalten.

 

Auch die Funktionen des Co-Piloten wurden hinsichtlich ihrer Effizienz erweitert. Dieser arbeitet nun schneller, einfacher und mit weniger technischer Hürden. Aber was heißt das konkret? Die AI-Agent-Erkennung, -Suche sowie -Bereitstellung wird ab Version 40 in Automation Anywhere unterstützt. Damit können die AI-Agents gleichermaßen optimiert interagieren. Darüberhinaus wurde die Benutzeroberfläche des Co-Pilotens angepasst sowie das Unterstützen von benutzeridentifizierten Paketen veranlasst. Mit diesen Erneuerungen unterstützt die neue Version auch hier eine effizientere Entwicklung der Automatisierung.

Automation Workspace

Der Hauptbereich der Automation Anywhere unterlag ebenfalls Erneuerungen und Verbesserungen, darunter die neue Connector-Building mit OAuth-Unterstützung, eine bessere Verwaltung, direkte Dateizugriffslinks im Process Editor sowie eine neue Paketübersicht im Process Composer. Eine besondere sichtbare Änderung stellt die Umbenennung des Bots Stores in Agentic App Store dar. Diese Umbenennung unterstreicht den Wandel der Plattform von der klassischen Bot-Automation hin zu agentischer Automatisierung.

Fazit zu Automation Anywhere V.40

Die neue Automation Anywhere Version V.40 zeigt, dass sich die Plattform stetig weiterentwickelt und den Fortschritt einer agentischen Prozessautomatisierung anstrebt. Die Einführung der aufgelisteten Funktionen verdeutlichen das Ziel der weiterhin angestrebten Effizienz in der Arbeitsweise, der erhöhten Transparenz der einzelnen Arbeitsschritte sowie der Vereinfachung in der Nutzung und Anwendung durch vereinfachte Sprache oder dem Kopieren der Projekte. Für Unternehmen bedeutet diese neue Version in erster Linie: mehr Steuerung, erhöhte Nachvollziehbarkeit und die Möglichkeit der Skalierungen. Der Fortschritt der Plattform ist stark zu spüren und lässt neugierig auf die nächsten Erneuerungen warten.

Die sichere Verwaltung von Zugangsdaten ist eine zentrale Voraussetzung für stabile und revisionssichere RPA-Lösungen. Wer den Credential Vault nutzen möchte, schafft in Automation Anywhere eine klare Trennung zwischen Bot-Logik und sensiblen Zugangsinformationen. Genau hier setzt der Credential Vault an: Er stellt eine standardisierte, zentral verwaltete und sichere Möglichkeit bereit, Credentials zu speichern, zu verwenden und zu kontrollieren – sowohl innerhalb der Plattform als auch in Kombination mit externen Systemen. Dieser Artikel richtet sich an IT-Administratoren und technische Entscheider, die Automation Anywhere in produktiven Umgebungen betreiben oder einführen.

Grundlagen des Credential Vaults in Automation Anywhere

Der Credential Vault ist ein fester Bestandteil der Automation-Anywhere-Cloud-Plattform und dient der sicheren Speicherung von sensiblen Informationen wie Benutzernamen, Passwörtern, Tokens oder Schlüsseln. Diese Daten werden verschlüsselt abgelegt und sind weder für Bot-Entwickler noch für Laufzeitprozesse im Klartext sichtbar. Bots greifen ausschließlich über definierte Referenzen auf die Credentials zu. Dadurch lassen sich Sicherheitsrichtlinien umsetzen, ohne die Automatisierung einzuschränken.

Der Zugriff auf den Vault erfolgt über den Control Room, der als zentrale Verwaltungsinstanz fungiert. Alle administrativen Aufgaben, von der Erstellung bis zur Berechtigungssteuerung, werden hier durchgeführt.

Credential Vault nutzen im Automation Anywhere Control Room

Locker als Strukturierungsprinzip

Credentials werden in sogenannten Lockern organisiert. Ein Locker ist ein logisch abgeschlossener Container, der mehrere Credentials enthalten kann und über Berechtigungen gesteuert wird. Administratoren legen fest, welche Benutzer oder Bots auf einen Locker zugreifen dürfen. Dadurch lassen sich technische Zugänge, Fachbereichszugänge und Systemzugänge klar voneinander trennen.

Erstellung und Pflege von Lockern

Lockers werden im Control Room angelegt und können jederzeit angepasst werden. Änderungen an Berechtigungen wirken sich sofort auf alle Bots aus, die diesen Locker verwenden. Das erleichtert die Administration erheblich, da keine Anpassung an einzelnen Bots notwendig ist, wenn sich Zugriffsrechte ändern.

Credentials erstellen, ändern und übertragen

Innerhalb eines Lockers können einzelne Credentials angelegt werden. Dabei definiert der Administrator, welche Felder gespeichert werden, zum Beispiel Benutzername und Passwort oder API-Key und Secret. Diese Daten lassen sich jederzeit ändern, ohne den Bot anzupassen. Besonders im produktiven Betrieb ist das ein entscheidender Vorteil, da Passwortwechsel oder Systemmigrationen ohne Stillstand erfolgen können.

Die Ownership von Credentials kann zudem zwischen Benutzern übertragen werden. Das ist wichtig für Vertretungsregelungen, Teamwechsel oder organisatorische Änderungen und verhindert, dass produktive Bots von einzelnen Personen abhängig sind.

Credential Vault nutzen beim Erstellen von Credentials

Credential Vault nutzen in Bots und Automatisierungen

Sobald ein Bot ausgeführt wird, ruft er die benötigten Zugangsdaten zur Laufzeit aus dem Credential Vault ab. Die Werte werden nur temporär im Arbeitsspeicher gehalten und nicht geloggt oder persistiert. Entwickler müssen daher keine sensiblen Informationen in Variablen oder Skripten hinterlegen. Wer den Credential Vault nutzen möchte, erhöht damit unmittelbar die Sicherheit und Wartbarkeit seiner Automatisierungen.

Credential Vault nutzen in Bots zur Laufzeit

Praxisbeispiele aus dem Betrieb

In der Praxis wird der Vault häufig für Web-Logins, Datenbankzugriffe oder den Zugriff auf File-Server genutzt. Ein typisches Szenario ist ein Bot, der sich täglich in einem Fachsystem anmeldet, Berichte exportiert und die Daten weiterverarbeitet. Das Passwort liegt dabei ausschließlich im Vault. Wird es geändert, läuft der Bot ohne Anpassung weiter. Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung von Service-Accounts für Datenbankabfragen, die zentral verwaltet und regelmäßig rotiert werden.

Benutzerbezogene Credentials und Benachrichtigungen

Automation Anywhere ermöglicht auch benutzerbezogene Credentials. Diese sind an einen bestimmten User gebunden und können für persönliche Zugriffe verwendet werden, etwa bei attended Bots. Zusätzlich lassen sich E-Mail-Benachrichtigungen konfigurieren, wenn Credentials ablaufen oder geändert werden. Das unterstützt IT-Teams dabei, Sicherheitsanforderungen einzuhalten und Ausfälle zu vermeiden.

Credential Vault nutzen mit externen Key Vaults

Neben dem internen Vault unterstützt Automation Anywhere auch externe Credential-Speicher. Dazu gehören unter anderem Azure Key Vault, AWS Secrets Manager oder HashiCorp Vault. Die Integration erfolgt über eine definierte Schnittstelle, sodass Bots auch hier zur Laufzeit auf externe Secrets zugreifen können.

Diese Variante wird häufig in regulierten Umgebungen eingesetzt, in denen zentrale Sicherheitsplattformen bereits etabliert sind. Der Vorteil liegt in der durchgängigen Nutzung bestehender Sicherheitsrichtlinien, Logging-Mechanismen und Compliance-Vorgaben. Gleichzeitig bleiben die Bots in Automation Anywhere unverändert, da sie weiterhin mit Referenzen arbeiten.

Credential Vault nutzen für sichere Skalierung

Gerade bei wachsender Bot-Landschaft wird deutlich, wie wichtig eine zentrale Credential-Verwaltung ist. Ohne Vault entstehen schnell Sicherheitsrisiken durch Hardcoding, unklare Zuständigkeiten oder fehlende Transparenz. Wer den Credential Vault nutzen will, schafft eine saubere Grundlage für Skalierung, Betrieb und Auditierbarkeit von RPA-Plattformen.

Fazit

Der Credential Vault von Automation Anywhere ist inzwischen ein essenzieller Bestandteil für den sicheren Betrieb von Automatisierungen. Er ermöglicht eine klare Trennung von Logik und sensiblen Daten, reduziert Betriebsrisiken und vereinfacht administrative Prozesse. Durch die Unterstützung externer Key Vaults lässt sich die Plattform zudem nahtlos in bestehende Sicherheitsarchitekturen integrieren. Für IT-Administratoren und Entscheider ist der konsequente Einsatz des Vaults ein zentraler Baustein für stabile, sichere und wartbare RPA-Umgebungen. Wer den Credential Vault nutzen möchte, legt damit die Basis für nachhaltige Automatisierung.

Der Automation Anywhere Document Automation Testmodus hilft, eine Lerninstanz kontrolliert mit Beispieldokumenten zu prüfen, bevor Änderungen nach UAT oder Produktion überführt werden. Reale Beispieldokumente lassen sich testen, die Extraktion überprüfen und schnell erkennen, ob eine Anpassung tatsächlich einen Mehrwert bringt. Testmodus-Lerninstanz-Versionen unterstützen diesen Prozess, indem Änderungen automatisch als Versionen festgehalten werden.

 

Im Fokus dieses Beitrags steht daher der praktische Testablauf: Testmodus aktivieren, Dokumente verarbeiten, Ergebnisse validieren und so lange feinjustieren, bis die Extraktion stabil ist. Versionen und Vergleichsfunktionen ergänzen diesen Ablauf sinnvoll. Die Zielgruppe sind Document-Automation-Entwickler, RPA-Teams und Fachverantwortliche, die Tests strukturiert durchführen und Änderungen sicher freigeben möchten.

Was der Testmodus konkret leistet

Der Testmodus ist dafür gedacht, Lerninstanzen vor dem produktiven Einsatz zu prüfen – mit Blick auf Performance, Qualität und Zuverlässigkeit der extrahierten Daten. Ab der v.36-Release-Linie lassen sich im Testmodus gezielt Einstellungen variieren, etwa unterschiedliche OCR-Provider, Generative-AI-Provider und Prompts oder das Ein- und Ausschalten von Validierungsfeedback.

 

Entscheidend ist dabei die Praxisperspektive: Der Testmodus beschleunigt den Entwicklungszyklus, weil Änderungen direkt gegen echte Dokumente geprüft und ihre Auswirkungen sofort sichtbar werden. Zusätzlich profitieren Teams beim erneuten Verarbeiten bereits getesteter Dokumente häufig von deutlich kürzeren Laufzeiten; die Dokumentation nennt hier eine Verbesserung von 30 % oder mehr beim Reprocess, sofern der Automation Anywhere Provider genutzt wird.

Document Automation Testmodus aktivieren: Voraussetzungen und häufige Stolpersteine

Der Testmodus wird im Control Room unter AI > Document Automation über den Test-mode-Schalter auf der Lerninstanzseite aktiviert. Dabei gibt es eine zentrale Voraussetzung, die in Projekten häufig übersehen wird: Die Lerninstanz muss sich im privaten Modus befinden. Bei Lerninstanzen im öffentlichen Modus zeigt die Plattform beim Aktivieren des Testmodus einen Fehler an.

Auch Rollen und Zuständigkeiten sollten früh geklärt sein, da die Dokumentation für die relevanten Schritte die Rollen Learning instance creator und Validator nennt. Wenn Tests ins Stocken geraten, liegt das in der Praxis oft nicht am Feature selbst, sondern an fehlenden Berechtigungen oder nicht zugeordneten Validierungsteams.

Dokumente im Testmodus verarbeiten: So testen Sie reproduzierbar

Sobald der Testmodus aktiv ist, werden Beispieldokumente über Process verarbeitet. Für saubere Tests ist entscheidend, dass Dokumente immer für eine konkret ausgewählte Lerninstanz-Version verarbeitet werden, damit Ergebnisse später vergleichbar bleiben. Dazu wird im Drop-down neben dem Lerninstanznamen die gewünschte Version ausgewählt und anschließend der Prozess gestartet.

Beim Upload sollte eine technische Begrenzung berücksichtigt werden: Dateinamen mit mehr als 149 Zeichen führen beim Verarbeiten zu einem Fehler. Gerade bei automatisch generierten Testdaten oder Importen aus Drittsystemen lohnt es sich daher, Namenskonventionen frühzeitig einzuschränken.

Validierung im Testmodus: Warum alles in der Queue landet

Im Normalbetrieb landen Dokumente nur dann in der Validierungsqueue, wenn Regeln greifen, Pflichtfelder fehlen oder die Konfidenz zu niedrig ist. Im Testmodus verhält es sich anders: Dokumente werden immer in die Validierungsqueue verschoben – unabhängig davon, ob Felder eigentlich validiert werden müssten oder ob die Extraktion erfolgreich war. Ziel ist es, Ergebnisse systematisch analysieren und Versionen sauber miteinander vergleichen zu können.

Der Einstieg in die Validierung erfolgt entweder über View status bei der Lerninstanz bzw. einem Request oder über Validate documents (inklusive Zähler, wenn Aufgaben warten). Anschließend öffnet sich der Automation Co-Pilot Validator in einem neuen Tab. Falls dort nur eine leere Seite mit Hinweis erscheint, nennt die Dokumentation typische Ursachen wie fehlende Teamzuordnung, keine Validierungsfälle in zugänglichen Lerninstanzen oder eine parallele Bearbeitung durch eine andere Person.

In der Validierung werden Feldwerte und Datentypen (z. B. Text, Zahl, Datum, Adresse, Checkbox) geprüft, fehlerhafte Extraktionen korrigiert und anschließend mit Submit & Reprocess erneut verarbeitet. So wird direkt sichtbar, ob die Korrektur und das aktuelle Setup der Lerninstanz zu stabileren Ergebnissen führen.

Document Automation Testmodus Lerninstanz-Versionen: Versionierung als Unterstützung

Damit der Testmodus zuverlässig funktioniert, müssen Änderungen nachvollziehbar gespeichert werden. Genau hier setzen die Testmodus-Lerninstanz-Versionen an: Ist der Testmodus aktiv, speichert Automation Anywhere Änderungen an der Lerninstanz – etwa OCR-Wechsel, Auswahl eines anderen Generative-AI-Providers, Anpassungen an Prompts, das Aktivieren/Deaktivieren von Validierungsfeedback oder das Hinzufügen bzw. Entfernen von Feldern – automatisch als Versionen.

Für die Einordnung ist wichtig: Versionen dienen im Testmodus nicht der formalen Versionsverwaltung, sondern der Reproduzierbarkeit von Tests. Die Versionierung ermöglicht es, später klar zu sagen: „Diese Einstellung hat mit Dokument X bessere Extraktion geliefert als die vorherige.“

Versionsverlauf: Änderungen im Kontext verstehen

Bei mehreren Anpassungen hilft der Versionsverlauf bei Analyse und Fehlerbehebung. Er zeigt eine detaillierte Aufzeichnung der Änderungen über die Zeit und erleichtert es, zu einer Version zurückzukehren, die die gewünschten Ergebnisse liefert.

Hilfreich ist zudem, dass der Versionsverlauf nicht nur „Version 1/2/3“ anzeigt, sondern konkrete Inhalte, die in Tests relevant sind: Feldlabel, Datentyp, Konfidenz, Muster-/Regex-Einstellungen, Pflichtfeld-Status, aktivierte Felder, Aliase sowie Angaben zu Generative-AI-Suchanfrage und Prompt oder Formatoptionen bei Datumsfeldern. Dadurch lassen sich Änderungen im Testmodus gezielt auf ihre Wirkung hin analysieren.

Ergebnisse vergleichen: Testentscheidungen auf Basis von Daten treffen

Nach mehreren Testläufen sollen Entscheidungen idealerweise nicht aus dem Bauchgefühl heraus getroffen werden, sondern auf Basis messbarer Ergebnisse. Hierfür steht die Vergleichsfunktion für Versionen zur Verfügung. Sie hilft dabei zu ermitteln, welche Konfiguration bei OCR-Optionen, Generative-AI-Providern/Prompts, Feld- und Formularregeln oder Validierungsfeedback die besten Extraktionsergebnisse liefert. Voraussetzung ist, dass die Lerninstanz mindestens zwei Versionen besitzt.

Ein wichtiges Detail für die Praxis: Extraktionsdaten stehen im Vergleich nur dann zur Verfügung, wenn das jeweilige Dokument zuvor mit jeder zu vergleichenden Version verarbeitet wurde. Die Dokumentation beschreibt hierfür den Ablauf über die Versionauswahl im Validator, Process now und anschließend Compare versions über das Menü.

Wiederherstellen: Wenn ein Testschritt die Qualität verschlechtert

Nicht jede Änderung führt zu besseren Ergebnissen. Deshalb dient Restore im Testmodus als Sicherheitsnetz: Frühere Versionen lassen sich wiederherstellen, wenn diese eine bessere Extraktionsqualität geliefert haben. Die wiederhergestellte Version wird dabei als neue Version erzeugt und zur aktuellen Version der Lerninstanz – die Historie bleibt vollständig nachvollziehbar.

Dev nach UAT und Prod: Testmodus richtig in den Release‑Prozess einbauen

Der Testmodus ist primär für die Dev-Phase gedacht: Anpassungen werden getestet und iteriert, bis die Ergebnisse stabil sind, anschließend erfolgt der Export der Lerninstanz in Richtung UAT. Dabei ist zu beachten, dass die Versionshistorie beim Export/Import nicht mit übernommen wird. Wenn Validierungsfeedback produktiv genutzt und in Dev/UAT für weitere Tests benötigt wird, empfiehlt die Dokumentation eine Synchronisation von Prod nach UAT/Dev, bevor neue Entwicklung beginnt.

Fazit: Der Document Automation Testmodus ist der sichere Weg zur besseren Extraktion

Der Testmodus ermöglicht einen kontrollierten Verbesserungsprozess: Test mode aktivieren, Beispieldokumente verarbeiten, Ergebnisse validieren und iterativ optimieren, bis Qualität und Stabilität erreicht sind. Versionierung, Vergleich und Restore sind unterstützende Funktionen, die dabei helfen, Testergebnisse reproduzierbar zu machen und Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen.

Die macOS-Unterstützung in Automation Anywhere verändert, wie Unternehmen plattformübergreifende Automatisierung denken. Da macOS in vielen Bereichen der Unternehmens-IT etabliert ist, wird eine flexible RPA‑Lösung zunehmend essenziell.

Mit der erweiterten macOS-Unterstützung geht Automation Anywhere deshalb einen konsequenten Schritt in Richtung echter Plattformoffenheit. Doch was bedeutet das für Unternehmen und ihre Automatisierungsstrategie?

Warum macOS-Unterstützung in Automation Anywhere für Unternehmen wichtig ist

Die Realität in Unternehmen hat sich verändert: Prozesse enden nicht mehr an Betriebssystemgrenzen. Mitarbeitende arbeiten auf Windows, macOS, mobilen Geräten und webbasierten Plattformen oft innerhalb derselben Prozesskette.

Daraus folgt:

  • Prozessschritte entstehen verteilt über unterschiedliche Endgeräte
  • manuelle Übergaben wachsen an Systemgrenzen
  • rein Windows-basierte RPA stößt an natürliche Limitierungen

Wenn ein kritischer Prozessschritt ausschließlich auf macOS stattfindet, kann der Automatisierungsgrad des Gesamtprozesses drastisch sinken. Genau hier setzt plattformübergreifende Automatisierung an.

Plattformstrategie: macOS-Unterstützung als RPA‑Erweiterung

Die Unterstützung von macOS ist nicht nur eine technologische Ergänzung, sondern Teil einer größeren architektonischen Entwicklung: Automatisierung soll überall dort funktionieren, wo Mitarbeitende tatsächlich arbeiten.

Die Erweiterung ermöglicht:

  • Ausführung von Bots direkt auf macOS-Geräten
  • Einbindung nativer macOS-Anwendungen in automatisierte Prozessketten
  • zentrale Orchestrierung aller Bots unabhängig vom Betriebssystem

Damit wird Automatisierung nicht länger an die Infrastruktur gebunden, sondern zu einer universellen Fähigkeit innerhalb der IT-Architektur.

End-to-End-Automatisierung mit macOS und Automation Anywhere

Viele Unternehmensprozesse verlaufen heute über mehrere Ebenen:

  • Backend-Systeme
  • Cloud- und Webplattformen
  • Desktopanwendungen
  • mobile oder plattformabhängige Clients

Die Einbindung von macOS sorgt dafür, dass diese Prozessketten nicht an Betriebssystemgrenzen auseinanderfallen.

Vorteile:

  • weniger manuelle Übergaben
  • weniger Medienbrüche
  • höhere Prozessstabilität
  • bessere Nachvollziehbarkeit

Insbesondere in hybriden Umgebungen kann der Automatisierungsgrad dadurch signifikant steigen.

Technische Rahmenbedingungen nicht unterschätzen

Trotz aller neuen Möglichkeiten bringt macOS im Vergleich zu Windows andere technische und sicherheitsrelevante Rahmenbedingungen mit, darunter:

  • restriktivere Berechtigungs- und Sicherheitsmechanismen
  • Unterschiede in der Automatisierbarkeit einzelner Anwendungen
  • höheren Aufwand bei Betrieb und Governance heterogener Plattformen

Damit macOS-Automatisierung nachhaltig funktioniert, muss sie in bestehende Sicherheits-, Betriebs- und Architekturmodelle eingebettet werden.

Fazit

Die macOS-Unterstützung bei Automation Anywhere ist ein logisch konsequenter Schritt, da Arbeitsumgebungen zunehmend heterogen werden. Sie schafft die Grundlage für wirklich plattformübergreifende End-to-End-Automatisierung und adressiert damit eine der größten praktischen Hürden moderner Prozesslandschaften.

Der Mehrwert entsteht jedoch erst dann, wenn Unternehmen diese Fähigkeit strategisch, architektonisch und organisatorisch einbetten. In diesem Kontext kann macOS-Automatisierung ein wichtiger Hebel für Stabilität, Effizienz und durchgängige Automatisierungserlebnisse sein.

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