Cloud Platform Engineering Trends: So kann die Zukunft aussehen.

Cloud-Infrastrukturen entwickeln sich nahezu tagtäglich weiter und mit ihnen die Anforderungen an Teams, die diese Umgebungen betreiben und weiterentwickeln. Auch das Cloud Platform Engineering ist entsprechend in Bewegung: Neue Technologien, Nutzungsmuster und Anforderungen nehmen Einfluss darauf, wie Plattformen gebaut werden und aussehen sollen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über vier Entwicklungen, die das Cloud Platform Engineering in den kommenden Jahren beeinflussen und welche Veränderungen sich dadurch ergeben können.

Infrastruktur ohne selbst gehostete Server: Serverless Architekturen

In klassischen Cloud-Umgebungen bauen Entwicklungsteams ihre Anwendungen und sind zusätzlich für die Verwaltung der Infrastruktur dahinter verantwortlich: Server bereitstellen, skalieren, aktualisieren und überwachen. Serverless Architekturen verschieben diese Verantwortung vollständig. Statt die Infrastruktur selbst zu verwalten, übernimmt das der Cloud Provider. Server gibt es natürlich weiterhin, das Unternehmen muss sich aber nicht mehr selbst darum kümmern. Entwicklungsteams stellen nur noch ihren Code oder Container bereit, der automatisch skaliert und nutzungsbasiert abgerechnet wird.

 

Daraus ergeben sich verschiedene Veränderungen und Vorteile:

  • Weniger Betriebsaufwand: Plattformteams müssen keine Serverkapazitäten mehr einplanen oder verwalten. Die Infrastruktur passt sich selbst an.
  • Schnellere Bereitstellung: Neue Funktionen lassen sich in kürzerer Zeit produktiv schalten, weil kein Aufbau der Infrastruktur mehr nötig ist.
  • Neue Kostenstruktur: Statt für dauerhaft gebuchte Server zahlen Unternehmen nur für tatsächliche Nutzung. Das kann bei schwankendem Bedarf erhebliche Einsparungen bedeuten.

Serverless ist für viele Anwendungsfälle ein Effizienzgewinn und ist teilweise schon heute fester Bestandteil moderner Plattformstrategien.

Daten dort verarbeiten, wo sie entstehen mit Edge Computing

Klassische Cloud-Architekturen folgen einem klaren Prinzip: Daten werden gesammelt, in ein Rechenzentrum übertragen und dort verarbeitet. Das funktioniert gut, solange Geschwindigkeit keine kritische Rolle spielt und die Datenmenge beherrschbar bleibt. Dieser Weg wird aber immer häufiger zu langsam. Geräte am sogenannten Edge, also am Rand eines Netzwerks wie beispielsweise Maschinen in einer Produktionshalle, Fahrzeuge oder medizinische Geräte erzeugen besonders große Datenmengen. Diese alle erst in ein zentrales Rechenzentrum zu schicken, kostet Zeit und Bandbreite.

 

Beim Edge Computing wird ein Teil der Verarbeitung dorthin verlagert, wo die Daten entstehen. Sie findet direkt auf dem Gerät oder in unmittelbarer Nähe davon statt. Das bringt mehrere Vorteile mit sich:

  • Reaktionszeiten sinken erheblich, weil keine langen Übertragungswege mehr nötig sind.
  • Netzwerklast und Übertragungskosten werden reduziert.
  • Sensible Daten müssen das lokale Umfeld gar nicht erst verlassen.

Für Cloud Platform Engineering bedeutet dieser Trend, dass Plattformen künftig nicht mehr nur zentrale Rechenzentren, sondern auch dezentrale Infrastruktur an verschiedenen Standorten verwalten können müssen. Das Modell ist zwar deutlich komplexer, aber auch zukunftsfähig.

Grafik Cloud Platform Engineering Trends

KI-gestützte Verwaltung als Plattform, die mitdenkt

Cloud-Umgebungen wachsen. Mit der Zahl der Services, Teams und Anwendungen steigt auch die Komplexität irgendwann in Dimensionen, die manuell kaum noch beherrschbar sind. In solchen Fällen kann der Einsatz KI-gestützter Plattformverwaltung sinnvoll sein. Konkret geht es darum, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und Muster zu erkennen, die für Menschen schwer zu erfassen sind. Plattformen, die KI einsetzen, können zum Beispiel:

  • Anomalien frühzeitig erkennen: Ungewöhnliches Verhalten in der Infrastruktur wird automatisch gemeldet, bevor es zu einem ernsthaften Problem wird.
  • Ressourcen intelligenter verteilen: Anhand von Nutzungsmustern wird die Infrastruktur vorausschauend skaliert.
  • Routineaufgaben übernehmen: Updates, Konfigurationsanpassungen oder Sicherheitsprüfungen laufen automatisiert ab, ohne dass ein Mensch jeden Schritt anstoßen muss.

Wichtig ist dabei: KI-gestützte Verwaltung ersetzt Plattformteams nicht, sondern ist zur Entlastung da. Der Routineaufwand sinkt, sodass sich Mitarbeitende auf Entwicklungsaufgaben fokussieren können.

Nachhaltiger betreiben: Green IT als zentraler Trend im Cloud Platform Engineering

Cloud-Infrastrukturen verbrauchen große Mengen an Energie. Rechenzentren gehören zu den energieintensivsten Einrichtungen überhaupt. Mit steigender Cloud-Nutzung wächst dieser Fußabdruck entsprechend weiter. Nachhaltigkeit ist damit längst zum wichtigen Trend im Cloud Platform Engineering geworden. Unternehmen reagieren darauf auf verschiedenen Ebenen:

  • Wahl des Anbieters: Cloud-Anbieter mit nachweislich erneuerbaren Energiequellen und transparenter Klimabilanz nehmen eine immer wichtigere Rolle ein.
  • Effizientere Ressourcennutzung: Ungenutzte Ressourcen werden konsequenter abgeschaltet, Workloads sinnvoll skaliert, um nur so viel Energie zu verbrauchen wie wirklich nötig.
  • Messbarkeit als Voraussetzung: Möchten Unternehmen Emissionen reduzieren, müssen sie sie erst erfassen können. In Plattformen finden sich immer häufiger Tools, die den tatsächlichen CO₂-Fußabdruck von Cloud-Workloads sichtbar machen.

Nachhaltigkeit und Effizienz gehen hier Hand in Hand: Optimieren Unternehmen ihren Energieverbrauch, sparen sie in der Regel auch Kosten.

Cloud Platform Engineering Trends: heute planen, morgen vorn mitspielen

Aktuelle Entwicklungen im Cloud Platform Engineering, von Serverless Architekturen über Edge Computing und KI-gestützter Verwaltung bis hin zu Green IT, sind schon heute im Einsatz. Unternehmen nutzen die Möglichkeiten schon in unterschiedlichen Reifegraden. In vielen Firmen stehen die Entwicklungen allerdings noch am Anfang, sodass wir davon ausgehen können, dass diese Trends uns noch einige Jahre begleiten werden. Beziehen Unternehmen für sie sinnvolle Trends frühzeitig in ihre Plattformstrategie ein, schaffen sie Strukturen, die sich zukünftigen Anforderungen anpassen können. Dabei ist nicht jedes Thema für jedes Unternehmen gleich relevant. Es lohnt sich aber, einen Blick auf die Möglichkeiten zu werfen.

Cloud Bereich erkunden

Finden Sie hier eine Übersicht unserer Leistungen , Produkte, Whitepaper und Best Practices zum Thema.  

Best Practices aus der Praxis

Einblicke in echte Projekte

konkrete Handlungsempfehlungen

Ansprechpartner

Buchen Sie einen Termin mit unseren Experten oder schreiben Sie uns eine Nachricht um mehr zu erfahren.
Sebastian-Tappe-rund.webp

Sebastian Tappe

Ihr Partner für IT-Beratung und Services.

Wir sind für Sie da
Erfolgreiche Projekte mit Rewion als Trusted Advisor
DHBW
stack it
Dr. Frontheim
IKK Kliniken
Landes Krankenhaus
AWO
Röchling
TÜV Rheinland
thyssenkrupp
SWR
Siemens
Schwarz Gruppe
Die Stuttgarter
LVM
FEIN
Kärcher
HSD
HITACHI
Frankfurt Airport
EF Eugster Frismag
dm Tech
dataport
Carthago
Bucher
DHBW
stack it
Dr. Frontheim
IKK Kliniken
Landes Krankenhaus
AWO
Röchling
TÜV Rheinland
thyssenkrupp
SWR
Siemens
Schwarz Gruppe
Die Stuttgarter
LVM
FEIN
Kärcher
HSD
HITACHI
Frankfurt Airport
EF Eugster Frismag
dm Tech
dataport
Carthago
Bucher
Deichmann
Bauwerk
Ritter Sport
Dürr
Ilm-Kreis-Kliniken
Robert-Bosch Krankenhaus
ARD
Fritz
RAPS
Bayrisches Staatsministerium
coop
BALLUFF
hr
NDR
MDR
Universitätsklinikum Freiburg
Konstruktionsgruppe Bauen
BIM Cluster
Bayern Tourismus
Bürger
Pflugfelder
GSG Neuwied
VRR
VOSS
Deichmann
Bauwerk
Ritter Sport
Dürr
Ilm-Kreis-Kliniken
Robert-Bosch Krankenhaus
ARD
Fritz
RAPS
Bayrisches Staatsministerium
coop
BALLUFF
hr
NDR
MDR
Universitätsklinikum Freiburg
Konstruktionsgruppe Bauen
BIM Cluster
Bayern Tourismus
Bürger
Pflugfelder
GSG Neuwied
VRR
VOSS

Technischer Support

Willkommen bei unserem exklusiven Support für Bestandskunden. Hier finden Sie alle nötigen Informationen, um schnell und unkompliziert Hilfe bei technischen Anfragen zu erhalten.

Support-Hotline

Für dringende Anfragen erreichen Sie uns telefonisch unter:

Support E-Mail

Senden Sie uns Ihr Anliegen mit allen relevanten Details an:

Fernwartung via TeamViewer

Für eine direkte Unterstützung per Fernwartung, laden Sie bitte unser TeamViewer-Modul herunter:

Bitte beachten Sie: Dieser Kanal ist speziell für technische Anfragen unserer Bestandskunden vorgesehen. Für allgemeine Anfragen, Informationen zu unseren Dienstleistungen oder eine Erstberatung nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie eine E-Mail an [email protected].